Bulgarien
Am Treffpunkt dreier Pflanzenregionen
Bulgarien grenzt im Norden an die Donau und Rumänien, im Osten an das Schwarze
Meer, im Süden an die Türkei und Griechenland und im Westen an Serbien und Mazedonien.
Das Balkangebirge trennt Bulgarien in einen nördlichen und südlichen Teil mit
jeweils zum Schwarzen Meer hin geöffneten Ebenen. Im Südwesten liegen weitere
Gebirge, die zur Thrakischen Gebirgskette gehören: Pirin, Rila und die Rhodopen.
Neben der außerordentlich vielfältigen Vogelwelt ist gerade auch die Flora
wegen der sehr unterschiedlichen Lebensräume äußerst interessant. Treffen
hier doch Arten aus den Hochgebirgen der Alpen und des Himalaya sowie der
mediterranen
Region zusammen. Auf Grund dieser besonderen Konstellation und unterschiedlicher
Einflüsse konnten sich in Bulgarien auch zahlreiche Endemiten entwickeln.
Rhododendron myrtifolium mit einer Hauptverbreitung im Osten erreicht hier
beispielsweise
seine westliche Verbreitungsgrenze. Zu erwarten sind u.a. Panzer- und Mazedonische
Kiefer, die Serbische Ramondie aus der Verwandtschaft des Usambaraveilchens,
Thrakische Tulpe, Goldakelei, Berghähnlein, Trollblume sowie weitere Arten:
Iris reichenbachii, Primula halleri, Rhinanthus javorkae, Onobrychis pindicola,
Veronica kellereri, Oxytropis urumovii und Silene flavescens.
Ihr Reiseleiter, der bulgarische Botaniker Dimitar Dimitrov, der nicht nur
die vielfältigen Pflanzen sondern auch die Örtlichkeiten bestens kennt, wird
Ihnen einen guten Gesamtüberblick über die Flora Bulgariens vermitteln.
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