Frankreich 2013
Orchideen der Grands Causses und Cevennen
1. Tag: Frankfurt – Toulouse – Meyrueis
Flug nach Toulouse. Fahrt mit dem Bus nach Meyrueis.
2. - 5. Tag: Meyrueis
Geplant sind folgende ganztägige Exkursionen:
– Der Causse Méjean,
eingebettet zwischen den Schluchten des Tarn und der Jonte, bildet ein ausgedehntes
Hochplateau.
Hier finden sich Fundorte der endemischen Aymonins-Ragwurz. Besonders eindrucksvoll
sind auch die Landschaftspanoramen
der tiefen Täler, über denen Gänsegeier kreisen.
– Der Causse Noir liegt südlich des Jonte-Tals. Beweidete
Magerwiesen sind Wuchsorte für Ragwurzarten (Spinnen-,
Schnepfen-, Bienen-Ragwurz). Auch hier gedeiht im lichten
Bereich der Kiefernwälder und an deren Rändern die endemische
Aymonins-Ragwurz.
– Fahrt durch das Tal der Jonte über Le Rozier ins Tal von
Trébans (Hohes Knabenkraut) und weiter auf den Causse
Sauveterre und in die Region von Sévérac-le-Château. Dort
finden sich artenreiche Halbtrockenrasen mit Pyramidenorchis,
Purpur- und Helm-Knabenkraut, Bocks-Riemenzunge,
Schnepfen- und Spinnen-Ragwurz.
– Exkursion zum Mont Aigoual, dem höchsten Berg der
südlichen Cevennen. Hier treffen Sie auf vereinzelte säureliebende
Orchideenarten wie die Grüne Hohlzunge und
große Vorkommen vom Holunder-Knabenkraut, aber auch
auf eindrucksvolle Narzissenbestände.
6. Tag: Meyrueis – St. Affrique
Heute wechseln Sie von Meyrueis nach St. Affrique. Nach
Süden über die Hochebene des Causse de Larzac erreichen
Sie die Region von Lapanouse mit ausgedehnten Orchideenfundorten.
Weiterfahrt nach St. Affrique.
7. - 9. Tag: St. Affrique
Folgende Exkursionen sind geplant:
–
Große Orchideenbiotope in der Umgebung von St-Rome-de-
Cernon und von Lapanouse-de-Cernon sind das Ziel. Hier entdecken
Sie mit Sicherheit die endemische Aveyron-Ragwurz.
Ein Steppeneichenwald beherbergt zahlreiche Violette Dingel und in den offeneren Bereichen treffen Sie auf artenreiche
Federgras-Rasen. In feuchten Wiesen können Sie das Lockerblütige
Knabenkraut entdecken.
–
Das Plateau von Guilhaumard schließt sich im Westen an
den Causse de Larzac an. Hier finden Sie auf weiten Mager-
und Weidewiesen eine großartige Orchideenflora mit vielen
Ragwurzen und Knabenkräutern.
– Von St. Affrique nach Norden geht es bis Saint-Rome-de-Tarn. Unterwegs
liegen mehrere Orchideenbiotope auf leicht
ansteigenden Hängen. Hier kann man die Gelbe Ragwurz finden und mit Glück auch das großblütige Schmetterlings-Knabenkraut.
10. Tag: St. Affrique – Frankfurt
Transfer mit dem Bus nach Toulouse. Flug nach Frankfurt.
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