Indien
Sunderbans, Kaziranga, Manas, Brahmaputra & Calcutta
1. Tag: Individueller Abflug
2. Tag: Calcutta (Kolkata)
Zu Beginn der Reise lernen Sie die kulturell reichste und lebendigste
Metropole Indiens kennen: Calcutta, die „Stadt der Freude“ des
französisches Bestsellers und Films. Dafür machen Sie eine
traditionelle Tram-Fahrt, eine „Sunset Cruise“ auf dem
Ganges, Indiens heiligem Strom, und besichtigen Sehenswürdigkeiten
wie das imposante Writers Building, das neu renovierte Rathaus, aber
auch das Haus des berühmten indischen Schriftstellers Rabindranath
Tagore.
3. Tag: Sunderbans Tiger Reserve
Am Morgen Busfahrt in die Sunderbans, das größte Mündungsdelta
der Welt, geschaffen von Ganges, Brahmaputra und Meghna. Drei
Tage lang werden Sie es vor allem mit Booten erforschen
auf der Suche nach seltenen Wildtieren und Vögeln.
Hier leben zahlreiche Bengaltiger, denen im Grenzgebiet
von Indien und Bangladesh noch immer Menschen zum Opfer fallen. Sie
könnten auch Sumpfkrokodile, Haie, Schlangen, Vögel und typische
Mangrove-Bewohner wie Schlammspringer und Einsiedlerkrebse sehen.
Am Nachmittag Boots-Exkursion über kleine Flüsse
und Kanäle bis zum Beobachtungsturm von Sudhanyakhali. Hier halten
Sie nicht nur nach Vögeln Ausschau, sondern auch nach Axishirschen,
Rhesusaffen, Glattottern, Ganges-Delfinen und scheuen Tigern -
deshalb sind die Aussichts-Plattformen nur durch Gitter-Laufgänge
zu erreichen. Am Abend hält ein ehemaliger Jäger einen Vortrag über
seine aktuelle Arbeit als Naturschützer und Führer.
4. Tag: Sunderbans
Ganztägige Bootsfahrt - vielleicht sehen Sie dabei
einen der berühmten „schwimmenden Tiger” der Sunderbans.
Ziel ist der Netidhopani-Beobachtungsturm. Am Abend führen Dorfbewohner
ein Theaterstück über die Geschichte des Tiger-Lords und der
Waldgötter, der Fischer und der Honigsammler auf.
5. Tag: Sunderbans
Bei einer Wanderung lernen Sie das Leben der Dorfbewohner
kennen und erfahren etwas über ihre Anbaumethoden und die Geräte,
die sie benutzen. Sie sind auch mit einem traditionellen Hausboot unterwegs
- ganz wie die Dörfler bei Fahrten in die Mangrove zum Fischfang
und zum Sammeln von Honig und Holz.
6. Tag: Sunderbans – Kaziranga
Morgens Rückfahrt nach Calcutta und kurzer Flug nach Gauhati (Guwahati),
Hauptstadt des Bundesstaates Assam. Anschließend Busfahrt nach
Kaziranga. Langsam verlassen Sie das dicht besiedelte Gebiet und können
einheimische Vögel wie Bengalenracken, Reiher und Störche sichten.
Schließlich fahren Sie am Kaziranga-Nationalpark entlang, wo schon
das eine oder andere Panzernashorn in den Sumpfwiesen
stehen könnte.
7.- 9. Tag: Kaziranga-Nationalpark
Kaziranga, eins der tierreichsten Reservate Indiens und UNESCO-Weltnaturerbe,
ist ein üppig grünes Überschwemmungsgebiet des Brahmaputra.
Elefantengras- und Schilfebenen sowie dichte Galeriewälder bieten
nicht nur Panzernashörnern, sondern auch Elefanten, Wildbüffeln (Arnis), Barasinga-Hirschen und
vielen Tigern Lebensraum.
Dort heimisch sind auch Ganges-Delfin, Glattotter und Hulock-Gibbon
sowie etwa 500 Vogelarten: von Bengalentrappen über
Bindenseeadler, Störche und Reiher bis zu Watvögeln und Königsfischern.
Vielleicht zeigen sich auch Ganges-Gavial, Sumpfkrokodil, Netz-
und Felsenpython - selten jedoch Giftschlangen wie Kobras
und Kraits.
Der erste Tag im Park beginn mit einem etwa einstündigen Elefantenritt,
bei dem das Interesse vor allem den Panzernashörnern und Barasingha-Hirschen gilt.
Später wie auch am Nachmittag besuchen Sie mit kleinen Geländewagen
die vier großen Bereiche des Parks und bekommen dabei meist vier
der „großen Fünf“ des Nationalparks zu sehen -
mit etwas Glück vielleicht auch Nummer 5, den Tiger.
Am dritten Tag besuchen Sie eine Teeplantage und
das Waldgebiet von Panbari, lernen ein traditionelles assamesisches
Dorf kennen und sehen auch Kaffee- und Kautschukplantagen.
Zum Sonnenuntergang erwartet Sie eine Bootsfahrt auf
dem Brahmaputra. In der Monsunzeit überflutet er große Teile
des Nationalparks, der dann für Besucher geschlossen ist.
10. Tag: Kaziranga – Gauhati – Manas
Ganztägiger Transfer von Kaziranga über Gauhati zum Manas-Reservat.
Keine Angst: Die lange Fahrt wird durch etliche Stopps unterbrochen,
bevor Sie das Jungle Camp erreichen. Es wird vom Stamm der Bodos betrieben,
die sich große Verdienste bei der Erhaltung des Tigerreservats
erworben haben.
11. - 13. Tag: Manas Tiger Reserve
Der in den Fußhügeln des Himalaya an der Grenze zum Königreich
Bhutan gelegene Manas-Nationalpark, ebenfalls UNESCO-Naturerbe,
ist eines der schönsten und vielfältigsten Schutzgebiete der
Welt. Das artenreiche Reservat ist nicht nur wichtig für den Erhalt
von Tigern, Elefanten und Nashörnern. Hier leben
gleich vier endemische, vom Aussterben bedrohte Tierarten: das Borstenkaninchen,
der Goldlangur, Zwergwildschwein und Assam-Dachschildkröte.
Die ersten beiden Tage verbringen Sie mit Exkursionen im Park und
ausgedehnten Tierbeobachtungen. Dabei werden Sie auch etwas über
die Arbeit der Ranger erfahren. Abends wird ein Koordinator über
die Projekte im Nationalpark berichten, und im Kulturprogramm Bagurumba
werden die Dorfbewohner die Geschichte der Bodos und ihre Verbindung
mit der Wildnis von Manas erzählen. Am dritten Tag werden Sie
das Leben in den Bodo-Dörfern und die Kultur der örtlichen
Bevölkerung kennen lernen.
14. Tag: Manas – Gauhati
Am Morgen Transfer nach Gauhati und Besichtigung von Assams Hauptstadt mit
einigen ihrer kulturellen Sehenswürdigkeiten. Den Sonnenuntergang
können Sie vor dem Abendessen bei einer „Sunset Cruise“ auf
dem Brahmaputra genießen.
15. Tag: Gauhati – Calcutta
Morgens besuchen Sie den Zoo von Gauhati mit vielen
indischen Tierarten und seinen Zuchtprojekten für die vier endemischen
Tierarten des Manas-Reservates. Am Nachmittag fliegen Sie nach Calcutta
zurück. Transfer zum Hotel. Gegen Mitternacht werden Sie zum Flughafen
gebracht
16. Tag: Rückflug
Kurz nach Mitternacht startet der Rückflug mit Ankunft am Vormittag.
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