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Island

Zur Balzzeit ins Vogelparadies

1. Tag: Individuelle Anreise
Flug nach Keflavik und Transfer zum Hotel in Reykjavík. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

2. Tag: Vogelschutzgebiet bei Eyrarbakki & Südküste
Sie werden von Ihrem Reiseleiter abgeholt und fahren zur Mündung des Gletscherflusses Ölfusá. In den Sumpfgebieten beim Fischerdorf Eyrarbakki liegt das Reservat des isländischen Vogelschutzvereines, wo Sie von einer Beobachtungshütte aus u. a. Sterntaucher beobachten können.

Auf einer anschließenden Küstenwanderung erleben Sie mehrere hocharktische Limikolen, wie Knutts, Steinwälzer und Sanderlinge. Auf der Fahrt die Südküste entlang zur Ortschaft Hvolsvöllur kommen Sie durch das Hauptbrutgebiet des Regenbrachvogels, auch die besonders farbenprächtigen isländischen Uferschnepfen (limosa l. islandica) und Bekassinen sind zu sehen.

Auf einem Spaziergang zwischen den Wasserfällen Gljúfrabúi und Seljalandsfoss brüten Eissturmvögel in den Felsenwänden. In der Nähe Ihrer Unterkunft in Islands südlichster Ortschaft Vík befindet sich eines der größten Brutgebiete der Küstenseeschwalbe.

3. Tag: Nationalpark am Gletscher Vatnajökull & Vogelfelsen Ingólfshöfði
Durch Sanderwüsten und Lavafelder (Steinschmätzer, Wiesenpieper) fahren Sie in den Nationalpark am Gletscher Vatnajökull (Odinshühnchen). Am Fuß des höchsten Gletschers Islands, Öræfajökull (2.110 m), bringt Sie ein Traktor zum Vogelfelsen Ingólfshöfði, der scharenweise Papageitaucher, Lummen sowie die Große Raubmöwe beherbergt. An der mit Eisbergen gefüllten Gletscherlagune Jökulsárlón können u. a. Schneeammern, Sandregenpfeifer, Nonnengänse, Kragenenten und Seehunde entdeckt werden.

4. Tag: „Vogelweg“ in Djúpivogur
Im Südosten Islands sind besonders viele Irrgäste anzutreffen. In der Ortschaft Höfn treffen Sie Mitglieder des örtlichen Vogelvereins, die hier Vögel beringen. Weiterfahrt in die Fjordlandschaft des Ostens, wo Tausende von Singschwänen zu sehen sind. Im alten dänischen Handelsort Djúpivogur unternehmen Sie in Begleitung einheimischer Vogelfreunde eine Rundwanderung auf dem sogenannten „Vogelweg“. Hier sehen Sie u. a. Alpenstrandläufer, Schnatterenten, Gänsesäger, Mittelsäger, Spieß-, Schell-, Krick- und Brandenten.

5. Tag: Papageitaucher & Kragenenten in Borgarfjörður eystri
Über das Basaltplateau Öxi und die Ortschaft Egilsstaðir kommen Sie zur Küste (Sumpfohreule, Schmarotzerraubmöwen – weiße und braune Variante, größte Raubmöwenkolonie der Welt sowie Rotschenkel). Sie überqueren den Pass Vatnsskarð und erreichen die Ortschaft Bakkagerði im Fjord Borgarfjörður eystri, wo sich eine der besten Beobachtungsmöglichkeit für Papageitaucher, Kragenenten, Dreizehenmöwen und Gryllteisten bietet. Hier mischt sich seit Jahren auch der seltene hocharktische Sibirische Scheckenten-Erpel unter die fotogenen Kragenenten.

6. Tag: Eistaucher & Kurzschnabelgänse auf der Hochebene Jökuldalsheið
Fahrt durch das Gletschertal Jökuldalur (Merline und Kolkraben sind zu sehen) um auf die Hochebene Jökuldalsheiði zu kommen (Kurzschnabelgans). Besuch des restaurierten Torfhof Sænautasel (Goldregenpfeifer) und einen in der Nähe gelegenen See, an dem Eistaucher nisten. Nach einem Stopp beim Heimatmuseum in Burstarfell fahren Sie zur Unterkunft im Fischerdorf Vopnafjörður. Hier haben Sie Möglichkeit ein Bad in einem warmen Freibad zu genießen.

7. Tag: Fischerdorf Vopnafjörður & Basstölpel auf der Halbinsel Langanes
Auf einem Spaziergang durch das malerische Fischerdorf Vopnafjörður beobachten Sie verschiedene Möwenarten, u. a. Polarmöwen und Eismöwen. Weiterfahrt auf die unbewohnte Halbinsel Langanes zu einem der schönsten Brutfelsen der Basstölpel am Skoruvíkurbjarg. Über die Ortschaft Þórshöfn erreichen Sie die Halbinsel Rauðanes, wo Sie eine leichte Wanderung an einer Felsküste mit markanten Basaltsäulen und vom Meer geformten Grotten unternehmen.

8. Tag: Am Polarkreis
Das nördlichste bewohnte Gebiet Islands, die „Prärie des Polarfuchses“ Melrakkaslétta, ist seit langem ein beliebtes Ziel für Ornithologen (Meerstrandläufer und Austernfischer). Sie befinden sich hier in einem arktischen Biotop, an dessen unzähligen Seen es eine große Anzahl von Tauchern und Schneehühnern gibt. Die Fahrt Richtung Süden ins Landesinnere und in den Nationalpark Jökulsárgljúfur, bringt Sie in das Lieblingsgebiet des Gerfalken.

Wanderung in der Schlucht an den „Echo-Felsen“ Hljóðaklettar und dem mächtigen Wasserfall Dettifoss runden den Tag ab, bevor es zu der Unterkunft am Vogelparadies See Mývatn geht.

9. Tag: Vogelparadies am See Mývatn
Der See Mývatn ist das bekannteste Vogelparadies Islands. Hier nisten 16 verschiedene Entenarten zu Tausenden, z. B. Spatel-, Kragen-, Eis-, Berg-, Spieß- und Trauerenten sowie Hunderte von Singschwänen und viele Ohrentaucher. Wanderung an den Pseudokratern bei Skútustaðir und in den Lavafeldern am See, wo Sie Schneeammern, Gerfalken und Merline erwarten können. Am Nachmittag Besuch des kleinen Vogelmuseums.

10. Tag: Akureyri – Reykjavik
Auf dem Weg in die Hauptstadt des Nordens fahren Sie am Wasserfall Goðafoss und am See Ljósavatn entlang (Eistaucher) und kommen in das zweitgrößte natürliche Waldgebiet Islands, Vaglaskógur, wo Birkenzeisige, Zaunkönige, Rotdrosseln und Wintergoldhähnchen zu erwarten sind. Nach einem Stadtbummel in Akureyri besuchen Sie den Botanischen Garten. Über Skagafjörður (Kurzschnabelgans) und Borgarfjörður (Seeadler) geht es weiter bis nach Reykjavík, wo Sie am späten Nachmittag ankommen. Ihr Reiseleiter verabschiedet sich und gibt Ihnen gerne noch Tipps für den letzten Tag in Reykjavik.

11. Tag: Reykjavík
Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie haben mehrere Möglichkeiten, z. B. bietet sich ein Tagesausflug in den Nationalpark Þingvellir, zu den Springquellen am Geysir und zum Wasserfall Gullfoss oder eine Fahrt zur Blauen Lagune für ein entspannendes Bad an. Empfehlenswert ist auch eine Vogelbeobachtungsfahrt vom alten Hafen mit dem Boot Lundi RE20 auf der Bucht von Reykjavík sowie ein Besuch im Nationalmuseum.

12. Tag: Abflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug.