Kanada
Belugawale, Elche und Vögel am St. Lorenz Strom
1. Tag: Frankfurt – St. Jean des Piles
Flug von Frankfurt nach Montreal. Transfer nach St. Jean des Piles.
2. Tag: La-Mauricie-Nationalpark
Ganztagsexkursion in den Nationalpark, wo Meisenhäher, Kappensäger,
Schneehase, Biber und Schwarzbär zuhause sind.
3. Tag: St. Jean des Piles – Cap Tourmente
Weiterfahrt nach Quebec, um Kanadas schönste Altstadt und Chateau
Frontenac mit seinem Panoramablick über den St.-Lorenz-Strom kennen zu
lernen. Nachmittags erreichen Sie das Vogelschutzgebiet Cap Tourmente,
Rastgebiet für Schneegänse auf ihrem Weg zu den arktischen Brutgebieten.
4. Tag: Tourmente – Baie Ste.-Catherine
Durch idyllische Örtchen geht es zur Bucht von Ste.-Catherine, wo Süßwasser
vom Saguenay-Fluss auf Salzwasser trifft. Hier halten sich von Ende Mai
bis Oktober mehr als sechs Walarten auf! Pointe-Noire ist der südlichste
Landpunkt für die Beobachtung von Belugawalen außerhalb arktischer
Gewässer. 1990 wurde hier der Saguenay-Meerespark eingerichtet, um die
etwa 500 Tiere zu schützen. Je nach Ankunftszeit wird heute oder morgen
ein Boot gechartert, um Belugawale näher zu beobachten.
5. Tag: Ste.-Catherine – Pointe Des Monts
Fährfahrt über den Saguenay-Fluss nach Tadoussac. Naturpfade führen die
zerklüftete Küste entlang. Hier können Sie atemberaubende Aussichten genießen!
Weiterfahrt entlang des St.-Lorenz-Stroms zum Parc Regional de Pointe
Aux Outardes, dessen Strände, Dünen, Wiesen, Wälder und Marschen Heimat
einer einzigartigen Flora und Fauna sind. In Pointe des Monts werden Sie
in einem umgebauten Leuchtturm übernachten.
6. Tag: Des Monts – Longue Pointe
Weiterfahrt nach Longue Pointe. Vielleicht können Sie unterwegs beobachten,
wie Lachstreppen funktionieren. Am Nachmittag Besuch des Instituts
und Museums für Walforschung.
7. Tag: Archipel Mingan NP Reserve
Ganztagsexkursion mit dem Boot zum Reservat, das bizarre Küstenformationen
und 40 Inselchen des Archipels Mingan auf einer Länge von 150 km schützt.
Hier lassen sich nicht nur Papageitaucher, Gryllteisten,
Tordalken und Lummen, sondern auch verschiedene Meeressäuger beobachten.
8. Tag: Longue Pointe– Riviere-au-Renard
Fährfahrt durch den St.-Lorenz-Golf bis zur südlichen Küste. Dabei sollten
sich nicht nur Seevögel, sondern auch Wale zeigen. Vielleicht auch Weißkopfseeadler,
die in großer Zahl auf der Anticosti-Insel nisten, die mitten im Golf
liegt. Nicht weit vom Fähranleger liegt der Forillon-Nationalpark
auf der äußersten Landspitze der Gaspe-Halbinsel.
9. Tag: Forillon-Nationalpark
Im Nationalpark wurde ein Naturlehrpfad angelegt, der die Küstenzone und
dafür typische Pflanzen vorstellt. Wegen der sehr kalten Winter gedeihen
hier arktisch-alpine Pflanzen ebenso wie Arten der sommergrünen Laubwälder.
Bei einer Bootsfahrt werden Sie nicht nur nach Walen Ausschau halten,
sondern auch nach Teisten, Kormoranen, Möwen und Alken: Etwa 30.000 Seevögel
nisten im Sommer in den Steilklippen. Im Park leben unter anderem auch
Elche, Füchse, Schwarzbären und Baumstachler.
10. Tag: Riviere-au-Renard – Barachois
Fahrt nach Pointe St. Pierre, einem der besten Plätze zum beobachten von
Ohrenscharben. Mittags erreichen Sie die Barachois-Marsch, Quebecs
bedeutendstes Salzwasser-Feuchtgebiet.
11. Tag: Ausflug nach Bonaventure
Bootsfahrt zum riesigen Kalksteinfelsen bei Perce, der Millionen von Fossilien
birgt und 375 Millionen Jahre alt sein soll. Vorbei an Seevogelkolonien
erreichen Sie die Bonaventure-Insel. Hier nistet Nordamerikas größte
Basstölpel-Kolonie mit etwa 28.000 Brutpaaren, ein optisches, akustisches
und geruchliches Spektakel! Wieder an Land bleibt etwas Zeit für den Besuch
des Küstenstädtchens Perce.
12. Tag: Barachois – Mont Albert
Sie verlassen die Küste und fahren Richtung Gaspesie-Park in die Berglandschaft
der Chic-Choc Mountains. Während der Fahrt durch weite Wälder sollten
Sie wieder nach Wild Ausschau halten. Die Berglandschaft erkunden Sie
bei einer Wanderung am Mont Albert. Am Abend unternehmen Sie eine Pirschfahrt
zum Lake Paul, um Elche zu beobachten, die sich an Wasserpflanzen
laben.
13. Tag: Mont Albert – Matane
Frühmorgens ist eine Wanderung auf den 1.270 m hohen Mt. Jacques Cartier
vorgesehen, wo Karibus, Elche und Weißwedelhirsche sich
den Lebensraum teilen. Nach einem Gipfelpicknick mit fantastischem Blick
Rückfahrt bis nach Matane, Quebecs „Hauptstadt der Shrimps“.
14. Tag: Matane – Montreal/Rückflug
Fahrt nach Montreal. Beginn des Rückflugs nach Europa über Toronto.
15. Tag: Morgens Ankunft in Frankfurt
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