Kenia
Die Gnu-Wanderung – elementares Erlebnis am Mara-Fluss
1. Tag: Abflug
Individueller Flug nach Nairobi.
2. Tag: Nairobi - Nakuru
Am Vormittag landen Sie auf dem Jomo-Kenyatta Flughafen, außerhalb von Nairobi.
Durch dicht besiedeltes Farmland gelangen Sie zur Abbruchkante des Ostafrikanischen
Grabens. Der Blick hinab ist überwältigend - über 1.000 m tiefer liegt
das
Kedong-Tal, aus dem sich die erloschenen Vulkane Suswa und Longonot
erheben. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Lake-Nakuru-Nationalpark.
3./4. Tag: Nakuru
Im Nakuru-See versammeln sich oft Tausende von Flamingos und lassen
ihn rot leuchten; Pelikane, Weißbrust-Kormorane und Schlangenhalsvögel sind
ebenfalls zahlreich vertreten. Der See ist umgeben von großen Akazienwäldern,
außerdem gibt es offenes Grasland und z.T. hohe Steilwände. Zu beobachten sind
Paviane, Wasserböcke, Schirrantilopen, Riedböcke, Zebras und Kaffernbüffel
sowie die eingeführten seltenen Rothschildgiraffen. Mit den zwei Tagen
im Schutzgebiet sollten Sie ausreichend Zeit haben, um auch schwarzweiße Colobusaffen,
Spitz- und Breitmaulnashörner sowie Leoparden zu finden.
5. Tag: Nakuru - Bogoria
Fahrt vorbei an Farmen und Sisalplantagen
zum Hotel, das vor dem Bogoria-Nationalreservat
liegt. Am Nachmittag fahren Sie in das Schutzgebiet.
Interessant sind hier u.a. die heißen Quellen. Zahlreiche Geysire schießen
in die Höhe und überziehen das tiefgrüne Gras mit dichten Dampfschwaden. In
dem See drängen sich auch hier Tausende von Zwergflamingos. Gegen Abend verlassen
Große Kudus vorsichtig das schützende Dickicht und bieten mit ihren
prächtig
geschraubten
Hörnern einen schönen Anblick.
6. Tag: Bogoria - Naivasha
Zum Mittagessen erreichen Sie Elsamere und fahren danach weiter zum Naivasha-See,
der für
seinen
Vogelreichtum bekannt ist. Vielleicht werden
Sie von schwarzweißen Colubusaffen
empfangen, die sich gern im Garten
tummeln. Für den Nachmittag ist eine Bootsfahrt
vorgesehen. Abends fahren Sie mit Suchscheinwerfern auf Nachtpirsch
und halten Ausschau nach Weißschwanzmangusten, „Bushbabys”, Ginsterkatzen und
Springhasen.
7. Tag: Hell‘s-Gate-Nationalpark
Unweit des Naivasha Sees liegt der Hell‘s-Gate-Nationalpark. Hügeliges Grasland
grenzt hier an bizarre Felswände und Schluchten. Der Tierbestand hat gut zugenommen.
Neben Thomson-
und Grantgazellen gibt es viele Impalas und Warzenschweine. Sogar die sonst
scheuen Elenantilopen kann man oft beobachten. Für den Nachmittag ist
eine Wanderung im Gebiet des Crater Lake Game Santuary vorgesehen. Schauen
Sie nach Elenantilopen und Stummelaffen.
8. Tag: Naivasha - Masai Mara
Sie verlassen das Hochland und haben einen schönen Blick in die weite Ebene.
Die kleinen Dörfer entlang der Strecke werden weniger, dafür nehmen die Bomas,
die Siedlungen der Masai, zu. Immer häufiger begegnen Sie den stolzen Stammesleuten,
denen das Schutzgebiet und das Umland der Masai Mara gehört. Schon vor dem
Erreichen
des Nationalreservates werden Sie große Impalaherden und zahlreiche andere
Tiere sehen können.
Sie erreichen das Camp gegen
Mittag und sind am Nachmittag zu einer
Pirschfahrt unterwegs.
9. - 12. Tag: Masai Mara
Vier Tage in der Masai Mara und ihren Randgebieten mit Pirschfahrten zu verbringen
wird Sie begeistern! Die Mara bildet mit der Serengeti Tansanias ein geschlossenes
Ökosystem für die alljährlichen Wanderungen der Weißbartgnus und der Steppenzebras.
Ihre Landschaft besteht vorwiegend aus offener Grassavanne. Darin eingebettet
liegen zahlreiche Hügelketten, Galeriewälder und ein Sumpfgebiet.
Durchflossen wird das Schutzgebiet von den beiden großen Flüssen Mara
und Talek. Zu den häufigsten Tierarten gehören Impalas, Thomson- und
Grantgazellen, Kongonis, Topis, Wasserböcke, Flusspferde, Masai-Giraffen,
Elefanten, Spitzmaulnashörner, Kaffernbüffel, Tüpfelhyänen, Schakale,
Leoparden, Geparden und Löwen.
Im Juli und August sind über eine Million Weißbartgnus unterwegs
zu neuen
grünen Grasflächen. Ist dieses Bild schon eindrucksvoll genug, wird es noch
übertroffen durch die Überquerung des Mara-Flusses. Langsam nähern sich
die Tiere dem Fluss, bis der Druck so groß wird, dass die ersten springen müssen.
Steil fallen sie hinab in den reißenden Fluss, schwimmen hindurch und erklimmen
auf der anderen Seite erschöpft das Ufer. Meist gelingt es, dieses Schauspiel
zu erleben, garantiert werden kann es nicht. Doch allein die hier vorkommenden
Tiere und die grandiose Landschaft ziehen jeden in ihren Bann.
Bei Interesse kann
eine Wanderung mit einem Ranger im
Grenzbereich der Mara unternommen
werden, bei der die Natur noch intensiver
zu erleben ist und auch Kleintiere zu
beobachten sind.
13. Tag: Masai Mara - Nairobi
Rückflug nach Nairobi, wo bis zum Weiterflug nach Europa Tageszimmer zur Verfügung
stehen.
14. Tag: Ankunft
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