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Kenia - Uganda

Safari durch Ostafrikas nördliche Regionen

1. Tag: Abflug
Flug von Frankfurt nach Nairobi.

2. Tag: Nairobi – Naro Moru
Am Vormittag landen Sie auf dem Flughafen von Nairobi und fahren durch Farmland weiter bis an die kühlen Hänge des Mt. Kenia. Unterwegs halten Sie für Fotostopps und ein Picknick. Ankunft in Naro Moru am späten Nachmittag.

3./4. Tag: Naro Moru – Samburu NR
Nach der Äquatorüberquerung geht es über Isiolo zu den drei Nationalreservaten Buffalo Springs, Samburu und Shaba, die ein weites Schutzgebiet im entlegenen Norden Zentralkenias bilden. Leben spendend ist der Fluss Ewaso Ngiro, der das vogelreiche Buffalo Springs im Süden vom Samburu trennt. Samburu ist berühmt für seine nur nördlich des Äquators vorkommenden Tierarten: Netzgiraffe, Gerenuk, Grevy-Zebra, Beisa-Oryx und Somali-Strauß. Nordgrenze des Shaba-Nationalreservats ist wiederum der Ewaso Ngiro, dessen Ufer Doum-Palmen säumen. Da außerdem vier Quellen Shaba mit Wasser versorgen, hält sich hier viel Wild auf. Hier lebte einst auch Joy Adamson mit ihrer Löwin „Elsa“.

5. - 7. Tag: Samburu – Lake Baringo
Fahrt durch das Gebiet der stolzen Boran und Samburu, die in Kenias kargem Norden ein hartes Leben als halbnomadische Viehhirten führen. Sie werden bei einer Samburu-Manyatta halten und können mit etwas Glück zeremonielle Tänze erleben. Unterwegs lassen sich sicher Grevy-Zebras, Gerenuks, Grant-Gazellen, Dikdiks und Somali-Strauße blicken. Die Piste zum Baringo-See führt durch das Gebiet der Pokot, die meist Viehhirten, vereinzelt aber auch Ackerbauern sind.

8. Tag: Lake Baringo – Mt. Elgon
Hinter Kitale im fruchtbaren westlichen Hochland Kenias schlängelt sich die Straße aus der Ebene an den bewaldeten Hängen des Mount Elgon vorbei hinauf Richtung Grenze, um dann wieder abzufallen in die trockenen Halbwüsten Nordost-Ugandas. Verpassen Sie nicht den atemberaubenden Blick auf die Sipi-Fälle, die am Nordhang des Mt. Elgon 99 m in die Tiefe stürzen!

9./10. Tag: Mt. Elgon – Kaabong
Die Piste führt nördlich des Mount Elgon durch das Gebiet der Karamojong, einem noch sehr ursprünglichen Hirtenvolk, das offenbar aus Äthiopien einwanderte und auf der Suche nach Wasser und Weidegrund für etwa 3-4 Monate im Jahr das Vieh in benachbarte Gebiete treibt. An geeigneten Stellen wird der Boden auch bearbeitet. Auf dem Weg durchqueren Sie die Wildschutzreservate Pian-Upe, Bokora und Matheniko, Gebiete, die touristisch noch nicht erschlossen sind. Nordöstlich von Kaabong erheben sich Berge und bieten einen herrlichen Blick auf Kenias trockene Ebenen, die sich bis zum Turkana-See erstrecken. In diesen Bergen leben die Ik, die „Menschen der Berge“, eine kleine isolierte Gemeinschaft, die sich auf einige wenige Dörfchen beschränkt.

11./12. Tag: Kaabong – Kidepo Valley
Durch ausgedehnte Grasebenen geht es weiter zum Kidepo-Valley-Nationalpark, der an den Sudan und Kenia grenzt. Er wird selten besucht und gilt mit seinen endlosen Savannen-Landschaften als einer der schönsten Nationalparks von Uganda. Seine ganz besondere Pflanzen- und Tierwelt ist bemerkenswert. Hier können Sie nach Löffelhund und Streifenhyäne, Erdwolf, Karakal, Gepard und Wildhund Ausschau halten: Einmalig in Uganda! Unter den Huftieren finden sich Großer und Kleiner Kudu, Chandler-Bergriedbock, Klippspringer und Dikdik. Auf Elefanten werden Sie sicher treffen, vielleicht auch auf Steppenzebras, Busch- und Warzenschweine, Rothschild-Giraffen und Büffel, Löwe, Leopard, Tüpfelhyäne, Schabracken- und Seitenstreifenschakal. Artenreich ist auch die Vogelwelt mit Kapadler, Schmutzgeier und Sudanhornrabe, die häufig zu sehen sind, sowie Strauß und Riesentrappe als Bewohner trockener Gegenden. Wälder von Borassus-Palmen säumen den Kidepo-Fluss, dessen flaches, breites Bett meistens trocken liegt.

13./14. Tag: Kidepo – Murchison Falls
Nach einer letzten Frühsafari und einem guten Frühstück fahren Sie nach Westen durch das fruchtbare Land der Acholi mit ihren traditionellen Dörfern. Von Kitgum geht es am nächsten Tag dann über Gulu zum Murchison-Falls-Nationalpark, den Sie am späten Vormittag erreichen werden. Auf den weiten Ebenen grasen Herden von Schwarzfuß-Moorantilopen (Uganda-Kob), aber auch Kuhantilopen und Oribis lassen sich entdecken. Vielleicht erspähen Sie sogar den selten zu sichtenden Schuhschnabel. Genießen Sie heute die letzte Übernachtung im Zelt nahe der Mündung des Viktoria-Nil in den Albertsee, wo Elefanten und Rothschild-Giraffen ihre Tränken finden: Ab morgen hat die „Zivilisation“ Sie wieder!

15. Tag: Murchison-Falls-Nationalpark
Nach einer Frühsafari fahren Sie zur Paraa-Lodge, die auf einem Hügel über dem Nil thront. Am Nachmittag bringt ein Boot Sie nilaufwärts, wo Sie die tosenden Wasserfälle näher bestaunen können. Sicherlich werden Sie während der Bootsfahrt viele Vögel entdecken. Büffel stehen am Ufer, kräftige Krokodile halten ein Sonnenbad und Flusspferde prusten in den Fluten.

16. Tag: Murchison Falls – Masindi
Mit einer Fähre setzen Sie über den Nil und fahren zu den eindrucksvollen Fällen, um sie nun „von oben“ zu besichtigen. Hier zwängt sich der mächtige Viktoria-Nil durch eine 7 m enge Schlucht, um dann 43 m in die Tiefe zu stürzen. Am frühen Nachmittag erreichen Sie Kaniyo Pabidi, eine Waldinsel des Budongo Forest, wo Sie ein Schimpansentrekking machen. Im Budongo-Wald finden sich nicht nur die größten Mahagoni-Bäume Ostafrikas, sondern auch Ugandas wahrscheinlich größte Schimpansen-Population, die hier seit 1960 erforscht wird. Heute sind zwei Gruppen der Primaten an den Besuch von Touristen gewöhnt, eine weitere ist Wissenschaftlern vorbehalten.

17. Tag: Masindi – Entebbe
Fahrt entlang großer Viehfarmen, wo Langhorn–Rinder gehalten werden. Mais- und Maniokfelder weichen Bananen- und Yams-Pflanzungen, die mehr Wasser benötigen. Schließlich erreichen Sie Kampala, „Hügel der Impalas“ in der Luganda-Sprache. Ugandas Hauptstadt reflektiert in ihrer Architektur die unterschiedliche ethnische Herkunft ihrer Bewohner mit Moscheen und Minaretten, Sikh-Tempeln, Kathedralen und Kirchen. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen Entebbe für den Rückflug.

18. Tag: Ankunft in Frankfurt