Madagaskar
Die Insel der Lemuren und Urwaldgeister
1. Tag: Abflug
Individueller Abflug am Abend.
2. Tag: Antananarivo – Antsirabe
Ankunft in der Landeshauptstadt Antananarivo (Tana) am Morgen und Fahrt
durch das Hochland nach Antsirabe. Dort lohnt ein abendlicher Bummel
durch die schön angelegten Avenuen mit ihren hübschen Villen.
3. Tag: Antsirabe – Ranomafana
Fahrt über Ambositra und Fianarantsoa, der „Hauptstadt des Südens“, nach Ranomafana.
Die Strecke
führt durch eine reizvolle Hügellandschaft, die bis in den letzten Winkel
mit mühevoll gepflegten Reisterrassen bebaut ist. Die grünen Felder bilden
einen starken Kontrast zu den roten Lehmhäusern.
4. Tag: Ranomafana
Besuch des Ranomafana-Schutzgebietes, in dessen dichten Regenwäldern
1986 der Goldene Bambuslemur und ein paar Jahre später der kleinste Frosch
der Welt entdeckt wurde. Nur 10 – 12 Millimeter groß ist dieser Winzling. Am
Nachmittag sehen Sie Große und Graue Bambuslemuren. Gegen Abend werden Sie Fossas
und Nachtmakis fotografieren können, die hier angefüttert werden.
5. Tag: Ranomafana – Anja - Ranohira
Vormittags wandern Sie durch den Wald, der von vielen Pfaden durchzogen wird.
Dabei sollten Sie Ausschau halten nach Diademsifakas, Tanreks (Madagaskar-“Igeln“)
und Madagaskar-Schleichkatzen. Interessant zu beobachten sind auch die bizarren
Chamäleons, die hier mit zahlreichen Arten vertreten sind. Mittags fahren
Sie zu dem Ort Ambalavao, wo handgemachtes Papier aus den Rinden des
Avoha-Baumes hergestellt wird. Auf
der Strecke stoppen Sie in dem kleinen
Anja-Lemurenreservat, wo Sie Kattas, die
putzigen Lemuren mit den langen Ringelschwänzen,
beobachten können. Am Andringitra-Gebirge vorbei erreichen Sie am
späten Abend den kleinen Ort Ranohira am Fuße des bizarren Sandsteinmassivs
Isalo.
6. Tag: Ranohira – Isalo – Tulear
Wanderung durch die fast unwirklich wirkenden Sandsteinformationen des Isalo
Canyons. Sie führt u.a. bis zu einem natürlichen Wasserbecken. Wer sich
nicht fit genug für lange Wanderungen fühlt, kann auf den Pfaden im Nahbereich
bleiben und früher zum Hotel zurückkehren. Am Nachmittag fahren Sie weiter
in den trockenen Westen der Insel. Unterwegs kommen Sie an Mahafali-Gräbern vorbei und halten sicher auch an mindestens einem der mächtigen Affenbrotbäume.
Sie erreichen die Küstenstadt Tulear.
7. Tag: Tulear – Fort Dauphin
Bereits früh am Morgen fliegen Sie in den Süden nach Fort
Dauphin.
Dort besuchen Sie am Nachmittag das Nahampoana-Schutzgebiet.
Es gibt einen guten Einblick in die Vegetation des Südens: Didieracee,
Dreieckspalmen und Sisalagaven. In dem Bambuswald können Sie Bambuslemuren beobachten.
8. Tag: Fort Dauphin – Berenty
Heute fahren Sie zum Berenty-Park. Die etwa dreistündige Tour führt durch
eine einmalige Trockenlandschaft, in der Sie oft halten. Hier hat sich eine
Vegetation entwickelt, die an die afrikanische Dornsavanne erinnert. Scharfkantiges
Gras, kakteenartige Gewächse und insektenfressende Kannenpflanzen wachsen zusammen
mit dem Wasser speichernden „Baum der Reisenden“ und der endemischen Dreikantpalme.
Einzigartig ist das Vorkommen der kakteenähnlichen, endemischen Pflanzenfamilie
der Didiereaceen. Zusammen mit anderen Sukkulenten, darunter vor allem Euphorbien,
bilden sie ganze Wälder.
9. Tag: Berenty
Von der Berenty Lodge führen zahlreiche Wege durch den lichten Galeriewald
am Mandrare-Fluss. Sie können ihnen allein oder mit dem Reiseleiter folgen.
Unterwegs lassen sich oft aus nächster Nähe Kattas und Rotstirnmakis
beobachten. Mit etwas Glück sehen Sie auch das typische „Tanzen“ der Sifakas.
Wenn Sie abends unterwegs sind, können Sie in der Dämmerung Flughunde
ausschwärmen sehen. Bei einer Nachtwanderung mit Taschenlampen sollten Sie nach
den winzigen, großäugigen Mausmakis suchen.
10. Tag: Berenty – Antananarivo
Am Vormittag kehren Sie zurück nach Fort Dauphin. Am Nachmittag startet
Ihr Flug nach Antananarivo.
11. Tag: Antananarivo – Andasibe
Besuch des Botanischen Garten Tsimbazaza, dem ein kleiner Zoo angeschlossen
ist. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Wagen nach Andasibe, einer kleinen Siedlung
in der Nebelwaldregion der östlichen Küstenbergkette.
12. Tag: Perinet Reservat – Lemuren-Insel
Vormittags sind Sie unterwegs im Naturreservat von Perinet. 800 Hektar umfasst
dieses
950 – 1.100 Meter hoch gelegene Schutzgebiet. Auf verschiedenen Wanderwegen
wird versucht, in dem dichten Nebelwald einige seiner Bewohner aufzuspüren,
darunter bizarre Insekten, farbenprächtige Chamäleons und verschiedene
Lemuren.
Die größte Attraktion hier sind jedoch die Indris, mit 10 kg
Gewicht und 70 cm Sitzhöhe die größten heute lebenden Lemuren. Die Familiengruppen
grenzen ihre Territorien mit lauten, heulenden Rufen ab, die am frühen Morgen
durch den Wald schallen. Am Nachmittag besuchen Sie die Lemuren-Insel der Vakona
Lodge, auf der Diademsifakas und Varis leben. Bei einer abendlichen
Fußpirsch schauen Sie nach nachtaktiven Tieren.
13. Tag: Andasibe – Tana
Wer früh aufsteht, kann noch einmal das lautstarke Morgenkonzert der Indris
genießen. Nach einem späten Frühstück fahren Sie dann zurück nach Tana. Unterwegs
machen Sie bei Morazevo einen Abstecher zu einer Schmetterlings- und
Chamäleonfarm. Den späten Nachmittag haben Sie frei für einen Stadtbummel.
Von der Oberstadt aus bietet sich ein herrlicher Blick auf Tana und seine hügelige
Umgebung.
14. Tag: Tagesrückflug
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