Madagaskar
Die Insel der Lemuren und Urwaldgeister
Mögliche Reisevarianten:
14 Tage Madagaskar
21 Tage Madagaskar (Reise in den Norden)
1. Tag: Abflug
Abflug von Frankfurt.
2. Tag: Antananarivo – Antsirabe
Ankunft in der Landeshauptstadt Antananarivo (Tana) am Morgen und Fahrt
durch das Hochland nach Antsirabe. Dort lohnt ein abendlicher Bummel
durch die schön angelegten Avenuen mit ihren hübschen Villen.
3. Tag: Antsirabe – Ranomafana
Fahrt über Ambositra und Fianarantsoa, der „Hauptstadt des Südens“, nach Ranomafana.
Die Strecke
führt durch eine reizvolle Hügellandschaft, die bis in den letzten Winkel
mit mühevoll gepflegten Reisterrassen bebaut ist. Die grünen Felder bilden
einen starken Kontrast zu den roten Lehmhäusern.
4. Tag: Ranomafana
Besuch des Ranomafana-Schutzgebietes, in dessen dichten Regenwäldern
1986 der Goldene Bambuslemur und ein paar Jahre später der kleinste Frosch
der Welt entdeckt wurde. Nur 10 – 12 Millimeter groß ist dieser Winzling. Am
Nachmittag sehen Sie Große und Graue Bambuslemuren. Gegen Abend werden Sie Fossas
und Nachtmakis fotografieren können, die hier angefüttert werden.
5. Tag: Ranomafana – Ranohira
Vormittags wandern Sie durch den Wald, der von vielen Pfaden durchzogen wird.
Dabei sollten Sie Ausschau halten nach Diademsifakas, Tanreks (Madagaskar-“Igeln“)
und Madagaskar-Schleichkatzen. Interessant zu beobachten sind auch die bizarren
Chamäleons, die hier mit zahlreichen Arten vertreten sind. Mittags fahren
Sie zu dem Ort Ambalavao, wo handgemachtes Papier aus den Rinden des
Avoha-Baumes hergestellt wird. Am Andringitra-Gebirge vorbei erreichen Sie am
späten Abend den kleinen Ort Ranohira am Fuße des bizarren Sandsteinmassivs
Isalo.
6. Tag: Ranohira – Isalo – Ranohira
Wanderung durch die fast unwirklich wirkenden Sandsteinformationen des Isalo
Canyons. Sie führt u.a. bis zu einem natürlichen Wasserbecken. Wer sich
nicht fit genug für lange Wanderungen fühlt, kann auf den Pfaden im Nahbereich
bleiben und früher zum Hotel zurückkehren.
7. Tag: Ranohira – Tulear – Fort Dauphin
Bereits früh am Morgen beginnt die Fahrt in den trockenen Westen der Insel.
Unterwegs kommen Sie an Mahafali-Gräbern vorbei und halten sicher auch
an mindestens einem der mächtigen Affenbrotbäume. Sie erreichen die Küstenstadt
Tulear und fliegen in den Süden nach Fort Dauphin. Dort besuchen
Sie am Nachmittag den botanischen Garten von Saidi. Er gibt einen guten Einblick
in die Vegetation des Südens.
8. Tag: Fort Dauphin – Berenty
Heute fahren Sie zum Berenty-Park. Die etwa dreistündige Tour führt durch
eine einmalige Trockenlandschaft, in der Sie oft halten. Hier hat sich eine
Vegetation entwickelt, die an die afrikanische Dornsavanne erinnert. Scharfkantiges
Gras, kakteenartige Gewächse und insektenfressende Kannenpflanzen wachsen zusammen
mit dem Wasser speichernden „Baum der Reisenden“ und der endemischen Dreikantpalme.
Einzigartig ist das Vorkommen der kakteenähnlichen, endemischen Pflanzenfamilie
der Didiereaceen. Zusammen mit anderen Sukkulenten, darunter vor allem Euphorbien,
bilden sie ganze Wälder.
9. Tag: Berenty
Von der Berenty Lodge führen zahlreiche Wege durch den lichten Galeriewald
am Mandrare-Fluss. Sie können ihnen allein oder mit dem Reiseleiter folgen.
Unterwegs lassen sich oft aus nächster Nähe Kattas und Rotstirnmakis
beobachten. Mit etwas Glück sehen Sie auch das typische „Tanzen“ der Sifakas.
Wenn Sie abends unterwegs sind, können Sie in der Dämmerung Flughunde
ausschwärmen sehen. Bei einer Nachtwanderung mit Taschenlampen sollten Sie nach
den winzigen, großäugigen Mausmakis suchen.
10. Tag: Berenty – Antananarivo
Am Vormittag kehren Sie zurück nach Fort Dauphin. Am Nachmittag startet
Ihr Flug nach Antananarivo.
11. Tag: Antananarivo – Andasibe
Besuch des Botanischen Garten Tsimbazaza, dem ein kleiner Zoo angeschlossen
ist. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Wagen nach Andasibe, einer kleinen Siedlung
in der Nebelwaldregion der östlichen Küstenbergkette.
12. Tag: Andasibe – Perinet – Andasibe
Vormittags sind Sie unterwegs im Naturreservat von Perinet. 800 Hektar umfasst
dieses
950 – 1.100 Meter hoch gelegene Schutzgebiet. Auf verschiedenen Wanderwegen
wird versucht, in dem dichten Nebelwald einige seiner Bewohner aufzuspüren,
darunter bizarre Insekten, farbenprächtige Chamäleons und verschiedene
Lemuren. Die größte Attraktion hier sind jedoch die Indris, mit 10 kg
Gewicht und 70 cm Sitzhöhe die größten heute lebenden Lemuren. Die Familiengruppen
grenzen ihre Territorien mit lauten, heulenden Rufen ab, die am frühen Morgen
durch den Wald schallen. Am Nachmittag besuchen Sie die Lemuren-Insel der Vakona
Lodge, auf der Diademsifakas und Varis leben. Bei einer abendlichen
Fußpirsch schauen Sie nach nachtaktiven Tieren.
13. Tag: Andasibe – Perinet – Tana
Wer früh aufsteht, kann noch einmal das lautstarke Morgenkonzert der Indris
genießen. Nach einem späten Frühstück fahren Sie dann zurück nach Tana. Unterwegs
machen Sie bei Morazevo einen Abstecher zu einer Schmetterlings- und
Chamäleonfarm. Den späten Nachmittag haben Sie frei für einen Stadtbummel.
Von der Oberstadt aus bietet sich ein herrlicher Blick auf Tana und seine hügelige
Umgebung.
14. Tag: Tagesrückflug nach Europa.
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14. Tag: Tana – Antsiranana
Flug in den Norden nach Antsiranana.
15. Tag: Parc d´Ambre
Ausflug in den Parc d´Ambre. Das Gebiet
ist vulkanischen Ursprungs und bietet
Kraterseen, Wasserfälle, dichten Regenwald
und eine artenreiche Tierwelt. 7 Arten
von Lemuren und über 70 Vogelarten
sind in dem Schutzgebiet zu Hause, sogar
das Fingertier kommt vor.
16. Tag: Antsiranana – Ankify
Ganztägige Fahrt auf landschaftlich
schöner Strecke an die Nordwestküste. Unterwegs halten Sie
im Nationalpark von Ankarana und wandern in den Tsingys du Nord.
Die meterhohen erodierten Kalksteinnadeln, tiefen Schluchten und Canyons
bieten ein einzigartiges Naturphänomen! Mit Hilfe eines Führers
versuchen Sie, einige Kronenmakis zu finden. Gegen Abend
erreichen Sie die Hafenstadt Ankify.
17. Tag: Ankify – Nosy Komba – Nosy
Bé
Bootstour zu den Inseln Nosy Komba und Nosy
Tanikely. Die berühmtesten „Siedler“ von
Nosy Komba sind halbzahme Mohrenmakis. Auf Nosy Tanikely werden Sie Flughunde,
Tropikvögel und Arielfregattvögel u.a. sehen können. Die
vorgelegenen Korallenriffe sind ideal zum
Schnorcheln und bieten eine prächtige
Unterwasserwelt. Nehmen Sie daher
zumindest eine Taucherbrille mit auf die
Reise. Gegen Abend kommen Sie dann
auf der Insel Nosy Bé an.
18. Tag: Nosy Bé
Ausflug zu den endemischen braunen
und schwarzen Mohrenmakis, die im
Lokobe-Reservat leben. Die schon 1923
zum Schutzgebiet erklärte Halbinsel
Lokobe ist eines der letzten Gebiet mit
intaktem Primärwald. Geplant ist konsequenter
Schutz über die Einrichtung eines
Nationalparks.
19. Tag: Nosy Bé
Badetag auf Nosy Bé. Wer mag, kann eine
fakultative Gewürztour machen. In der
fruchtbaren Vulkanerde gedeihen nicht
nur Pfeffer, sondern auch Vanille und
Duftpflanzen wie Ylang-Ylang.
20. Tag: Nosy Bé– Antananarivo
Der Vormittag steht zur freien Verfügung.
Am Nachmittag fliegen Sie zurück nach
Antananarivo.
21. Tag: Antananarivo - Deutschland
Tagesrückflug nach Deutschland.
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