Mögliche Reiseziele:
Damaraland & Kaokoveld
Etosha-Nationalpark
Fish River Canyon
Khaudom-Wildreservat
Kuzikus: Gästefarm & Wildlife
Reserve
Namib-Naukluft-Park (Sossus Vlei)
Mamili-Nationalpark
Skeleton-Coast-Nationalpark
Waterberg-Nationalpark
Damaraland & Kaokoveld
Zwischen Skelettküste und Etosha erstrecken sich das Damaraland und
das Kaokoveld. Leider ist es nicht gelungen, in dem riesigen Gebiet (mit
100.000 km² fast so groß wie die ehemalige DDR) ein formales Reservat
einzurichten, obwohl es sich um großartige und zum Teil auch wildreiche
Landschaften handelt. Vor allem das Reich der Himba (eigentlich ovaHimba
= „die Bettler“) wird heute von abenteuerlustigen Menschen aus aller
Welt besucht. Ausflüge in diese Gebiete werden von etlichen Gästefarmen
in der Umgebung angeboten, können mit Vierradantrieb, aber auch auf eigene
Regie (und Risiko!) unternommen werden. Berühmt sind die Wüstenelefanten
am Hoanib-River und die Spitzlippen-Nashörner des Kaokolandes.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 3 Tage.
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Etosha-Nationalpark
Dieser Nationalpark ist nicht nur einer der ältesten, sondern auch einer
der berühmtesten Afrikas. Er liegt am Nordwestrand der Kalahari und enthält
eine riesige Salzpfanne von 4.600 km². Der Park ist viermal so groß und
bietet vor allem an den natürlichen und künstlichen Wasserstellen großartige
Beobachtungsmöglichkeiten von Wildtieren. Neben Spring- und Spießböcken
gibt es viele Streifengnus, Große Kudus und Steppenzebras (gelegentlich
auch Bergzebras), Elefanten und Kapgiraffen. Löwen sind regelmäßig zu
sehen, seltener auch Leoparden. Den besten Eindruck erhält, wer an den
drei großen Unterkünften in Okaukuejo, Halali und Namutoni jeweils zwei
oder mehr Nächte verbringt und von dort aus die Umgebung erkundet.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage.
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Fish River Canyon
Der zweitgrößte Canyon der Welt ist eine der größten Sehenswürdigkeiten
Namibias. Die Schlucht ist 160 km lang und 450-550 m tief. Ihre größte
Breite beträgt 8-10 km. Der Fischfluss entspringt im Naukluft-Massiv,
führte vor dem Bau der Hardap-Talsperre das ganze Jahr über Wasser und
endet nach 650 km im Oranje River. Nach einer längeren Phase der Flacherosion
begann die heute noch wirksame Tiefenerosion. Die entstehende „Schlucht-im-Tal-Erosion“ ist
gut von den Aussichtspunkten bei Hobas sichtbar. Einen Eindruck von der
vielschichtigen Erdkruste erhält man in der Talsohle, die nach einstündiger
Wanderung zu erreichen ist (nach oben 2 h). Eine 90 km lange Wanderung
im Tal ist nur Gruppen nach vorheriger Anmeldung gestattet. Neben Bärenpavianen
und Klippschliefern gibt es höchstens noch Klippspringer zu sehen.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage.
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Khaudom-Wildreservat
Das Naturschutzgebiet ist recht beschwerlich von
Grootfontein aus zu erreichen und bietet im nördlichen Sandveld der Kalahari
mit Dornbusch, Baumsavanne und Grassteppen einer Fülle von Tierarten
ein Auskommen: von Giraffe über Kudu, Elen-, Pferde- und Leierantilope
bis zu Elefant. Selten sind Löwe, Leopard und Gepard zu sehen, mit viel
Glück Afrikanische
Wildhunde und Tüpfelhyänen. Doch braucht der Besucher dieses wilden,
ursprünglichen Afrika viel Geduld und auch ein gehöriges Quäntchen Glück,
um - neben einem eindrucksvollen Natur-Erlebnis - bei Tierbeobachtungen
auf seine Kosten zu kommen.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage.
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Kuzikus:
Gästefarm & Wildlife Reserve
Von den zahlreichen Gästefarmen möchten wir Ihnen eine vorstellen: Kuzikus,
was so viel bedeuted wie „Weißdorn“.
Die Farm liegt in einem wildreichen Gebiet, das von der Regierung Namibas
zum Schutz und zur Erhaltung von bedrohten Tierarten ausgewählt wurde. Kuzikus erhielt
den offiziellen Status als privates „Wildschutzreservat“ oder
auch „Wildlife Reserve“ und eine Sondergenehmigung zur Wiedereinbürgerung
von Spitzmaulnashörnern.
Ein Aufenthalt auf Kuzikus bietet Ihnen eine gute Gelegenheit,
nach der Safari die Tierwelt noch einmal in Ruhe zu genießen. Vielleicht
mögen Sie auch einmal mit einem Buschmann unterwegs sein. Um die Wilderei
zu bekämpfen, kontrollieren die besten Spurenleser der Welt, die Buschmänner,
regelmäßig das Wildreservat - und das hat sich bewährt. Im übrigen arbeitet
Kuzikus eng mit den Naturschutzbehörden zusammen und versucht, ein Stück
ursprüngliches Afrika zu erhalten.
Heimisch im privaten Wildschutzreservat Kuzikus ist nicht nur
eine reiche Vogelwelt. Die Hauptattraktion sind über 20 verschiedene
Großtierarten. Dazu gehören Elenantilope, Kudu, Oryx, Kuhantilope, Streifen-
und Weißschwanzgnu, Blessbock, Spring- und Steinbock, Ducker, Impala,
Zebra, Strauß und Giraffe. Die Tiere bewegen sich in freier Wildbahn
und finden ihr Wasser an natürlichen Wasserstellen. Auch seltene Tierarten
leben im Wildschutzreservat Kuzikus: Steppenschuppentier, Erdferkel,
Erdwolf, Löffelhund, Felsentaube und nistende Felsengeier. Am Haus gibt
es auch Hühner, Hunde, Pferde und Katzen - doch weder Rinder noch Schafe
oder Ziegen.
Die Gästelodge Kuzikus ist ein Familienbetrieb, und das macht
den Unterschied aus. Sie bietet 5 große, helle und stilvoll eingerichtete
Gästezimmer mit ensuite-Bädern - also keinen Massenbetrieb. So bleibt
genug Zeit, sich um den einzelnen Gast angemessen zu kümmern. Man sitzt
abends an einem Tisch bei „Hemingway-Ambiente“ mit Kerzenschein in einem „Restaurant“,
das sehr gutes Essen bietet: Spezialitäten sind verschiedene Wildgerichte,
selbstgebackenes Brot und frisches Obst aus dem Garten. Im Preis inklusive
sind Zimmer & ensuite-Bad, reichhaltiges Frühstück mit Brot, Aufschnitt,
Eiern, Müsli, Obstsalat, Kaffee und verschiedenen Teesorten, ein warmes,
rustikales Mittagessen und ein stilvolles 3-Gänge-Menü am Abend sowie
Kaffee & selbstgebackener Kuchen am Nachmittag. Kuzikus hat einen Koch,
der auch auf spezielle Wünsche eingehen und den Farmgästen wie ein persönlicher
Koch zur Verfügung stehen kann. Die persönliche und individuelle Betreuung
in privater Atmosphäre wird Ihnen gefallen!
Und wer es noch intensiver mag, dem bietet Kuzikus Erlebnis pur:
die Gelegenheit zu einem Rhino-Trekking (das Ausfährten der Nashörner
mit einem Buschmann) oder die Teilnahme an einem speziellen Kalahari-Wildniskurs
(1-3 Tage ab 2 Personen, Wanderung durch die Kalahari mit einem Buschmann).
Die Preise pro Person sind moderat:
Doppelzimmer mit ensuite-Bad, Vollpension, ohne Getränke und Trinkgeld: 130 €,
Einzelzimmer 25 € Aufschlag pro Nacht; Transfer Windhoek / Int. Flughafen,
einfach, pro Fahrzeug 130 €; Pirschfahrten pro Fahrzeug und 2 Stunden 60 €.
Die Teilnahme am Kalahari-Wildniskurs kostet pro Kurstag 50 € und sollte bei
Einbuchung angemeldet werden.
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Namib-Naukluft-Park (Sossus Vlei)
Der fast 50.000 km² große Nationalpark besteht zum größten Teil aus
Wüste. Kein Fluss in dem riesigen Sand- und Schottergebiet erreicht den
Atlantik. Das Naukluft-Massiv nimmt nur 1 % der Fläche ein, ist ein Durchzugsgebiet
für Spießböcke (Oryx-Antilopen) und Bergzebras. Das Sossus Vlei ist eine
Lehmpfanne, die von hohen Sanddünen umgeben ist. Die höchste davon ist
325 m hoch. Der Besuch dieser Sehenswürdigkeit ist frühmorgens zu empfehlen
wegen besserer Lichtverhältnisse, erträglicher Temperaturen (tagsüber
oft über 40° C) und möglicher Sichtungen von Wildtieren (Spieß- und Springböcke,
eventuell sogar Schabrackenschakal oder Löffelhund).
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage.
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Mamili-Nationalpark
Das nur 320 km² große Feuchtgebiet liegt an der südlichsten Spitze des
Caprivi-Streifens und weist ein sehr verzweigtes Netzwerk von Kanälen
mit viel Ried- und Papyrusbewuchs auf. Neben einem großen Bestand an
Büffeln gibt es u.a. zahlreiche Sumpf- und Moorantilopen, Kudus, Impalas
und Bleichböckchen. Groß ist der Vogelreichtum mit dem stattlichen Klunkerkranich
als auffallendster Art.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage.
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Skeleton-Coast-Nationalpark
Der 16.000 km² große Nationalpark nimmt den größten Teil der Skelettküste
vom Kreuzkap bis zum Grenzfluss Kunene ein. Möglich sind dreitägige,
geführte Wanderungen oder (teure) Aufenthalte in einer Privatlodge mit
Flügen. Das Kreuzkap ist gut von Swakopmund aus zu erreichen und bietet
neben der typischen (an den meisten Tagen in Küstennebel getauchten)
Wüsten-Landschaft eine Fortpflanzungskolonie von Südafrikanischen Seebären
sowie zahlreiche davon profitierende Schabrackenschakale. Auch Braune
(Schabracken-)Hyänen finden sich gelegentlich ein. Neuerdings gibt es
dort eine Lodge.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage.
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Waterberg-Nationalpark
Der historische Waterberg, der 200 m hoch aus
der Dornbuschsavanne am Kalahari-Rand aufsteigt, ist Teil eines 400 km² großen Nationalparks,
der vor allem für seltene Tierarten wie Elenantilopen eingerichtet wurde.
Das wasserreiche Gebiet bildet einen starken Kontrast zur trockenen Umgebung
und ist landschaftlich sehr reizvoll bis spektakulär. Viele Tiere wurden
hier wieder angesiedelt, z.B. beide Nashornarten, Rappen-, Pferde-, Kuh-
und Leierantilopen. Neben Rundfahrten (auch zur Brutkolonie von Kapgeiern)
sind auch Wanderungen in dem Gebiet möglich.
Empfehlenswerter Aufenthalt: 2 Tage.
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