Nepal
Überwältigender Tierreichtum am Fuße des Himalaya
1. Tag: Frankfurt – Kathmandu
Flug von Frankfurt nach Kathmandu.
2. Tag: Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel.
3. Tag: Kathmandu
Besichtigungen in und um Kathmandu, der rund 1.300 m hoch gelegenen Landeshauptstadt.
Neben einem Bummel durch die Altstadt ist ein Besuch des alten Königspalastes
geplant. Die kulturelle und ethnische Vielfalt dieser alten Handelsmetropole
beeindruckt dabei ebenso wie die Pracht ihrer unzähligen Pagoden und
Tempel.
4. Tag: Kathmandu – Koshi Tappu
Flug nach Biratnagar im Südosten des Landes und Fahrt zum Koshi-Tappu-Wildreservat.
Das kleine Schutzgebiet am Koshi-Fluss erstreckt sich von einem Staudamm an
der indischen Grenze nach Norden und wird im Westen und Osten von erhöhten Uferwällen
begrenzt. In seinen Grasebenen und Sumpfgebieten kommen die letzten frei lebenden
Wasserbüffel Nepals vor, die Arnis. Neben einer großen Menge von Vögeln
leben hier Goldschakale, Sumpfkrokodile und Ganges-Delphine.
5./6. Tag: Koshi Tappu
Erkundung des Koshi-Tappu-Wildreservats per Boot und Jeep. Im Fluss zeigen sich
gelegentlich Ganges-Delfine, und in der reichhaltigen Vogelwelt fallen
zahllose Wintergäste ins Auge, darunter Jungfernkraniche, Spießenten,
Gänsesäger, Streifen- und Rostgänse. Am Koshi-Fluss zu Hause sind
außerdem Purpurhuhn, Weißbrust-Kielralle, Klaffschnabel, Seiden-, Purpur-
und Paddyreiher genauso wie unzählige Amphibien und Reptilien wie Frösche und
Wasserschildkröten.
7. Tag: Koshi Tappu – Royal-Chitwan NP
Weiterfahrt zum Royal-Chitwan-Nationalpark, dem ältesten Schutzgebiet
Nepals. Die interessante Wegstrecke macht die Strapazen der oft schlechten Straße
erträglich.
8./9. Tag: Royal Chitwan Nationalpark
Im Royal-Chitwan-Nationalpark wechseln Salbaumwälder mit weiten, von meterhohem
Elefantengras bestandenen Ebenen, in denen sich u.a. etwa 500 der imposanten
Panzernashörner verstecken. Um die Aussicht auf Tierbeobachtungen hier
zu erhöhen, kommen bei einigen der Safaris auch Elefanten zum Einsatz. Unterwegs
in den Grasebenen kann man außerdem auf Streifenhyänen, Goldschakale,
verschiedene Hirscharten, und – gelegentlich – Lippenbären, Tiger und Leoparden
treffen. Schuppentiere, Honigdachse und Palmenroller dagegen bevorzugen
Waldgebiete. Noch vielfältiger als die Säugetierfauna ist die der Vögel, die
mit über 450 Arten im Park vorkommen. Zu den auffälligsten gehören Pfau, Doppelhornvogel,
Bengalgeier und Graukopf-Seeadler. In den Wäldern leben Bülbüls, Schamadrosseln
und Bartvögel, und vom Boot aus lassen sich neben vielen Wasservögeln manchmal
auch Ganges-Gaviale und Sumpfkrokodile beobachten. Warane und Agamen
tummeln sich im Unterholz.
10. Tag: Royal Chitwan – Royal Bardia
Heute geht es weiter zum Royal-Bardia-Nationalpark, wo drei Nächte verbracht
werden. Dieses relativ schwer zugängliche Schutzgebiet wird viel seltener besucht
als sein berühmter Nachbar, der Chitwan, steht diesem aber im Tierreichtum keinesfalls
nach.
11./12. Tag: Royal-Bardia-Nationalpark
Der Royal-Bardia-Nationalpark wird ebenfalls sowohl zu Fuß als auch per Boot,
im Jeep und auf Elefantenrücken erkundet. Zwei große Flüsse, der Karnali
und der Babai, durchströmen die Grasländer (Phantas) und lockeren Salbaumwälder
des Schutzgebiets. In den Galeriewäldern der Flüsse zeigen sich Himalaya-Languren
und große Gruppen von Rhesusaffen, Große Alexander- und Rosenbrustsittiche.
Am Ufer lauern Braunlieste, Graufischer und Smaragdspinte auf Beute.
In den Salbaumwäldern leben Indische Mungos, die scheuen Bengalkatzen
sowie verschiedene Arten von Spechten, Nektar- und Hornvögeln. Zu den
gesuchten Seltenheiten des Royal Bardia aber gehören Bengaltiger, Lippenbär,
Panzernashorn, Ganges-Delfin und die letzten wilden Indischen Elefanten
Nepals. Möglich sind auch Begegnungen mit Indien-Zibetkatzen, Nilgai-
und Hirschziegenantilopen, Sambar- und Axishirschen. Unter den Wasservögeln
fallen Bachkiebitz und Flussregenpfeifer auf, in den Lichtungen gehen
Drongos auf Insektenfang. Haubenadler, Brahminen- und Schlangenweihe
vertreten die Greife. Auch Singvögel gibt es reichlich. Termitenburgen ragen
überall auf, und große Schmetterlinge wie Vogelfalter und andere setzen
markante Farbpunkte.
13. Tag: Royal Bardia NP – Kathmandu
Transfer nach Nepalganj und Flug nach Kathmandu.
14. Tag: Kathmandu – Frankfurt
Tagesausflug zu dem 2.762 m hohen Phulchowski, dem höchsten Berg des
südlichen Randgebirges des Kathmandu-Tals. Das Tal wird fast ganz von Siedlungen
und Anbauflächen eingenommen. Die ursprüngliche Vegetation ist nur noch an wenigen
Stellen erhalten, so an den oberen Hängen des Phulchowski. Von der Höhe des
Berges bietet sich ein traumhafter Blick über das Kathmandu-Tal und bei gutem
Wetter auch auf die Achttausender des Himalaya. Am Fuß des Phulchowski besuchen
Sie einen Botanischen Garten, der sich auf Orchideen spezialisiert hat.
Wer möchte, kann sich heute fakultativ die Eisriesen des Himalaya aus der Luft
anschauen. Dabei gelingt in der Regel auch ein Blick auf den 8.848 m hohen Mount
Everest. Am Abend Rückflug nach Frankfurt.
15. Tag: Ankunft in Frankfurt
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