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Ruanda

Primatensafari: Berggorillas, Meerkatzen & Schimpansen

1. Tag: Abflug
Individueller Abflug am Abend.

2. Tag: Kigali - Akagera
Sie werden am Flughafen von Kigali abgeholt und fahren zum Akagera-Nationalpark. Für den Nachmittag versuchen wir ein Boot zu mieten, das Sie zu Flusspferden, Krokodilen und Kolonien von Schlangenhalsvögeln bringt.

3. Tag: Akagera-Nationalpark
Pirschfahrt quer durch den Nationalpark. Sie wird Ihnen im Hochland Pferdeantilopen, Kuhantilopen, Riedböcke und Oribis zeigen. Immer wieder öffnen sich atemberaubende Blicke über grasbewachsene Hügel und die von hohen Papyruswäldern umsäumte Seenplatte. Im Savannenbereich um die Seen leben Elefanten, Büffel, Giraffen und Flusspferde. Auch das Vogelleben ist artenreich. Über 500 Spezies lassen sich hier in den verschiedenen Habitaten des Parks beobachten. Gegen Abend verlassen Sie das Schutzgebiet und fahren zu einem kleinen Hotel.

4. Tag: Akagera - Nyungwe
Quer durch das kleine Land fahren Sie durch unglaublich grüne Hügelgebiete. Blaugrüne Eukalyptuswälder wechseln sich ab mit tiefgrünen Zypressen-Parzellen, zwischen den Hügeln ziehen sich endlose Hirsefelder. Schließlich erreichen Sie im Südosten den Nyungwe-Wald.

5. Tag: Nyungwe-Nationalpark
Zwei Wanderungen sind im Nyungwe-Nationalpark vorgesehen. Am Vormittag folgen Sie den Guides, um nach Schimpansen zu suchen. Am Nachmittag halten Sie gezielt nach Stummelaffen Ausschau, die sich in großen Gruppen von teilweise über hundert Tieren durch die Äste schwingen können. Vielleicht entdecken Sie dabei auch Vollbart-Meerkatzen, Kongoweißnasen oder Mantelmangaben in den Bäumen.

6. Tag: Nyungwe - Kibuye
Morgens starten Sie zu einer erneuten Exkursion in den Nyungwe-Wald. Sie führt zum Kamiranzou-Sumpf und zeigt Ihnen u.a. Turakos und Nektarvögel. Am späten Vormittag fahren Sie weiter in den Westen und folgen der zerklüfteten Uferregion des Kivu-Sees bis Kibuye. Dort können Sie die friedvolle Atmosphäre von der Terrasse des Hotels genießen, die einen schönen Blick auf Afrikas höchstgelegenen See bietet.

7. Tag: Kibuye - Vulkan-Nationalpark
Nach einem erfrischenden Morgenbad im See und einem herzhaften Frühstück geht die Reise weiter entlang des Sees in Richtung Norden. Es gibt reichlich Gelegenheit zum Einkaufen auf den zahlreichen bunten Marktplätzen. Einmal halten Sie an einer der großen Teeplantagen. Bei der Gruppenreise chartern wir nach Möglichkeit ein Boot, so dass Sie zur Abwechselung die Strecke auf dem See zurücklegen können. Von Gisenyi geht es dann weiter in die Virunga-Vulkankette nach Kinigi. Dort bereiten Sie sich im Gästehaus auf die Gorillapirsch des nächsten Tages vor.

8. Tag: Vulkan-Nationalpark
Acht Berggorilla-Familien warten im Vulkan-Nationalpark auf Besucher. Die Gruppe 13 hat 22 Mitglieder und lebt am Sabinyo-Vulkan. Die Gruppe Amohoro besteht aus 16 Tieren und lebt am Bisoke-Vulkan. Die Gruppe Umubano besteht aus 11 Tieren und lebt in dem Gebiet zwischen Bisoke und Sabinyo. Das Gebiet teilt sie sich mit der Sabinyo-Gruppe, die aus 10 Individuen besteht. Die größte Familie heißt Susa und lebt inzwischen in zwei getrennten Familien - Susa A mit 28 Mitgliedern und Susa B mit 15 Mitgliedern - weiter weg am Karasimbi-Vulkan. Hinzu kommen die Familien Hirwa mit 12 und Rukunja mit 13 Tieren.

In kleiner Gruppe geht es frühmorgens in Begleitung erfahrener Nationalpark-Guides und Träger in die Bergregion. Da die Ranger täglich bei den Berggorillas sind, wissen sie, wo sich die Tiere am Vortag aufgehalten haben. Sie suchen die Schlafnester der letzten Nacht und folgen den Spuren der Tiere. Bis zum Auffinden der Gruppe können Stunden vergehen, und der Marsch ist oftmals nicht einfach. Aber schon der Weg durch die urwüchsige Vegetation ist die Mühe wert, erst recht die fast hautnahe Begegnung mit den Menschenaffen. Bei der Annäherung fängt der Ranger an beruhigend zu brummen und signalisiert damit Ihr Kommen. Die Gorillafamilien leben unter Führung eines „Silberrücken“. Bis zu 2 m groß und 200 kg schwer werden diese alten Männchen. Es ist schon sehr beeindruckend, diesen sanften Riesen auf wenige Meter gegenüberzustehen! Die Gorillas sehen das recht gelassen, denn sie sind an den Besuch der eigenartigen „Zweibeiner“ gewöhnt. Solange sich diese an die vorher besprochenen Verhaltensregeln halten, lassen sie sich gern beobachten.

9. Tag: Vulkan-Nationalpark
Fakultative Möglichkeit, die Berggorillas ein zweites Mal zu besuchen. Dazu sollten Sie die Besuchsgenehmigung aber schon rechtzeitig bei Buchung der Reise beantragen. Derzeit kostet ein zusätzlicher Besuch 500 US$. Alternativ können Sie an diesem Tag einen fakultativen Ausflug machen, um Gold-Meerkatzen (100 USD) zu beobachten oder den Bisoke-Vulkan (50 USD) zu besteigen. Die Wanderung auf den Vulkan führt durch dichten Nebelwald bis zu kleinen Hochmooren, an denen gigantische Senecien und Lobelien stehen. Oben angekommen hat man einen schönen Blick auf den Kratersee.

10. Tag: Vulkan-Nationalpark - Kigali - Rückflug
Fahrt nach Kigali und Rückflug.

11. Tag: Ankunft