Spanien
Naturkundliche Reise in die Extremadura
1. Tag: Frankfurt – Madrid – Trujillo
Flug von Frankfurt nach Madrid. Anschließend geht es mit dem Bus weiter
nach Trujillo.
2. - 4. Tag: Trujillo
In drei ganztägigen Exkursionen werden Sie die Naturwunder der Extremadura
erforschen. Die Erkundung Trujillos sowie ein Besuch von Cáceres runden
den Aufenthalt ab. Die nur spärlich besiedelte Großlandschaft der Extremadura
gilt als das an Wirbeltieren reichste Gebiet ganz Europas. Etwa die Hälfte
ihrer Fläche nehmen extensiv genutzte Weiden mit eingestreuten Stein-
und Korkeichenhainen ein, den so genannten „Dehesas“. Im Gegensatz stehen
die dichten Wälder der Hänge des Naturparks Monfrague, in denen Kermeseiche
und Wacholder dominieren. Alle haben ihre typischen Bewohner: Blauracken,
Blauelstern und Rotkopfwürger bevorzugen die „Dehesas“, während auf den
steppenartigen Weiden Zwerg- und Großtrappen, Kalanderlerchen und Sandflughühner
zu Hause sind.
5. Tag: Trujillo – Merida – Matalascanas
Frühe Anreise nach Mérida und Rundgang durch diese weltberühmte Stadt.
Mérida liegt am rechten Ufer des Rio Guadiana und gilt als die an römischen
Bauwerken reichste Stadt Spaniens (Amphitheater, Aquädukt). Anschließend
Fahrt nach Matalascanas und eventuell erste Exkursion.
6. - 9. Tag: Matalascanas
Drei Tage stehen für Erkundungen in und um den Nationalpark Coto Donana
zur Verfügung. Das bekannteste Naturschutzgebiet Spaniens , den streng
geschützten und auf öffentlichen Wegen praktisch nicht zugängliche Nationalpark
werden Sie per Geländebus oder Landrover erkunden. Der Donana-Nationalpark
schützt eines der bedeutendsten Dünengebiete Europas und ist damit Zufl
uchtstätte für viele vom Aussterben bedrohte Vogelarten. Der Nationalpark
umfasst drei unterschiedliche Lebensräume: – Einen lichten Wald von Schirmpinien,
Korkeichen, mit einem reichem Unterwuchs von Zistrosen und Rosmarin, Schopflavendel
und Zwergpalmen. – Den strandnahen Wanderdünengürtel, nur spärlich bewachsen
mit Phönizischem Wacholder, Strandhafer und verschiedenen Beifußarten.
– Die flachen, periodisch überschwemmten Marismas (Sumpfgebiete). Die
Vielfalt der Tier- und vor allem der Vogelarten entspricht der Vielfalt
der Lebensräume. Zu den regelmäßigen Wintergästen der Donana zählen ungezählte
Vogelmassen. Zu den Brutvögeln der Donana gehören Löffler, Stelzenläufer,
Purpurhuhn, Ruder-, Marmelente, und Kaiseradler. Interessante andere Tiere
sind Manguste, Ginsterkatze, Perleidechse und Maurische Landschildkröte.
10. Tag: Matalascanas – Sevilla – Cordoba
Weiterfahrt nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens. Ein Stadtrundgang
führt zu den markanten Punkten der Altstadt. Anschließend Weiterfahrt
nach Cordoba. Höhepunkt beim dortigen Stadrundgang ist die vielsäulige
Mesquita-Moschee, die ehemalige Hauptmoschee des westlichen Islams. Am
Guadalquivir, der die Stadt durchfließt, können mit etwas Glück Reiher
und Nachtreiher beobachtet werden.
11. Tag: Cordoba – Sierra de Cazorla
Heute geht es über Aguilar zu den streng bewachten Lagunas de Zonar y
Rincon im Süden der Provinz Cordoba. Hier befindet sich das wichtiges
Brutgebiet der Weißkopf-Ruderente. Nachmittags Weiterfahrt nach Cazorla
im östlichen Andalusien.
12./13. Tag: Sierra de Cazorla
Der Naturpark Cazorla y Segura liegt wie eine gebirgige Waldinsel inmitten
der ausgeräumten Kulturlandschaft. Er beherbergt eine artereiche Flora:
Spiegel- und Gelbe Ragwurz, Cazorla-Knabenkraut, zwei seltene Narzissenarten
und das endemische Cazorla-Veilchen. Zahlreiche Vogelarten können ebenfalls
in Cazorla beobachtet werden: Zwerg- und Schlangenadler, Gänse- und Schmutzgeier,
Blaumerle etc.
14. Tag: Sierra de Carzola – Granada
Fahrt nach Granada, u. a. Besichtigung der Alhambra.
15. Tag: Granada – Barcelona – Frankfurt
Rückflug über Barcelona nach Frankfurt.
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