Tansania
Der Süden, wo Afrika noch wild und ursprünglich ist
Hinweis zur Privatreise: Safari mit Fahrzeug oder Flugzeug
Nachfolgend
haben wir Ihnen die Safari beschrieben, bei der Sie die Strecken
zwischen den Schutzgebieten mit einem Allradwagen „erfahren“. Sie können bei
der Privatreise die
Strecken zwischen den Schutzgebieten auch mit so genannten Scheduled-Charters
fliegen. Ihnen entgeht dabei zwar das Erlebnis von Landschaft und Leuten unterwegs,
aber Sie gelangen schneller von einem Schutzgebiet zum anderen. Gerne bieten
wir Ihnen diese Variante zu Ihrem Wunschtermin an!
1. Tag: Abflug
Individueller Abflug am Abend.
2. Tag: Dar Es Salaam – Selous
Ankunft am Morgen in Dar Es Salaam. Ihr Driverguide holt Sie mit dem Safariwagen
ab und fährt mit Ihnen gleich weiter zum Selous-Wildreservat. Dort münden die
großen Sandflüsse des Great Ruaha, Kilombero und Luwego in den mächtigen Rufiji
River. Die Landschaft des Reservats besteht aus dichtem Miombowald und offenen
Grassavannen, die Flussbetten sind mit Borassus-Palmen bestanden. Ihr Camp liegt
idyllisch am Fluss, in dem sich die Flusspferde tummeln.
3./4. Tag: Selous-Nationalpark
Im Selous-Schutzgebiet sind Wanderungen, Bootsfahrten und Pirschfahrten
erlaubt. Sie werden es daher auf verschiedenste Weise erleben können. Am besten
gehen Sie am ersten Vormittag mit einem bewaffneten Ranger vom Camp aus etwas
wandern. Ganz in der Nähe lebt eine Familie der imposanten Stummelaffen. Auch
eine Fußsafari um eine der zahlreichen Lagunen ist faszinierend. Folgen
Sie den Stimmen der Vögel, schleichen Sie sich vorsichtig an die sonnenbadenden
Krokodile heran und versuchen Sie, sich den aufmerksamen Giraffen zu nähern.
Bei den ausgiebigen Pirschfahrten sehen Sie neben imposanten Rappenantilopen,
Kaffernbüffeln, Elefanten, Masaigiraffen, Zebras und Impalas auch Riedböcke,
Schirrantilopen und Große Kudus. Bei genauem Hinsehen entdeckt man in den Gnuherden
kleine Gruppen der Nyassaland-Gnus, die sich durch einen deutlichen Nasenstreifen
von ihren Artgenossen unterscheiden. Vielleicht haben Sie auch das Glück, Wildhunde
zu sehen - die Chance ist im Selous recht groß. Bei Interesse können Sie einen
längeren Ausflug unternehmen, der Sie bis zu den heißen Quellen bringt,
in denen Sie unter Borassus-Palmen baden können.
Zumindest an einem der Tage werden Sie auch mit dem Boot unterwegs sein.
Oft kommt man recht nahe an die Säugetiere heran, die zum Trinken an das Wasser
kommen. Immer sieht man aber Bienenfresser und Eisvögel an der Uferböschung.
Mit etwas Glück - oder wenn Ihr Bootsmann etwas zum Anlocken dabei hat - werden
Sie einem Schreiseeadler beim Fischen zuschauen können.
5. Tag: Selous – Mikumi
In Richtung Norden verlassen Sie den Selous, überqueren den Kisaki-Fluss und
erreichen nach mehrstündiger Fahrt die Uluguru-Berge. Eine schmale Piste windet
sich auf fast 2.000 Meter hinauf. Kleine Dörfer reihen sich entlang der Straße,
eingebettet in dichten Bergwald und mächtige Felsgruppen. Es lohnt sich anzuhalten
und etwas zu wandern. Gegen Abend erreichen Sie den Mikumi-Nationalpark.
6. Tag: Mikumi-Nationalpark
Der von der Hauptstraße Dar es Salaam-Iringa geteilte Nationalpark ist mit
seinen
großen Savannen und den mit Miombo bewaldeten Ausläufern der Uluguru-Berge
nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch recht tierreich. Sie unternehmen
eine Vormittags- und eine Nachmittagspirschfahrt entlang der kleinen Flussläufe,
zu Wasserstellen und durch bewaldete Savannen. Dabei sollten Sie Zebras, Flusspferde und auch Elefanten sehen. Auch die großen, bis 1.500 Tiere umfassenden Büffelherden,
für die der Mikumi so berühmt ist, werden Sie sehen.
7. Tag: Mikumi - Ruaha
Eine sehr gute Teerstraße führt durch ein schönes Flusstal mit riesigen Affenbrotbäumen,
steigt über Serpentinen die Rubeho-Berge hinauf und erreicht schließlich
die Stadt Iringa. Hier können Sie zum Mittagessen einkehren und fahren am Nachmittag
weiter. Kurz hinter der Stadt wechseln Sie auf eine kleine Sandpiste und folgen
ihr in das Tiefland des Ruaha. Den späten Nachmittag verbringen Sie
nach
der langen Fahrt im Camp.
8./9. Tag: Ruaha-Nationalpark
Die abwechslungsreiche Landschaft des Ruaha-Nationalparks besteht aus einem
welligen Plateau mit Bergen, felsigen Hügeln und zwei ausgedehnten Flusstälern.
Der Bewuchs variiert von dichtem, trockenem Miombowald über immergrünen
Hochwald bis zu offenen Akazien- und Grassavannen. Auffallend
sind die massigen Affenbrot- und Leberwurstbäume. Im Ruaha leben Löwen, Tüpfelhyänen,
Schabrackenschakale, Löffelhunde, Impalas, Bleichböckchen, Kirkdikdiks, Zebras,
Ellipsen-Wasserböcke, Elefanten, Büffel, Elenantilopen und Liechtenstein-Kuhantilopen - um nur einige zu nennen. Besonders gut zu beobachten sind auch Krokodile,
die sich auf Sandbänken des Ruaha-Flusses sonnen.
10. Tag: Ruaha – Dar ES Salaam
Flug mit einer Kleinmaschine nach Dar Es Salaam, von wo der Rückflug startet.
Oder
Fahrt entlang der Küste zur Verlängerung auf der Lazy Lagoon Insel.
11. Tag: Ankunft
Verlängerung Lazy Lagoon Insel
10. Tag: Ruaha – Dar ES Salaam
Flug nach Dar Es Salaam. Nach der Landung am Flugfeld
folgen Sie der Küstenstraße bis nach Bagamoyo.
Von dort sind es noch etwa 2 km mit dem Boot zu der Lodge, die traumhaft ruhig
auf einer Insel liegt.
11./12. Tag: Lazy Lagoon
Zwei Tage zur freien Verfügung am Indischen Ozean. Sie können
einfach nur ausspannen, schnorcheln oder auch zu einem Mangrovenwald
wandern.
13. Tag: Dar Es Salaam – Rückflug
Transfer zum Flughafen und Abflug
14. Tag: Ankunft
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