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Uganda

Das Seltene sehen: von Berggorillas bis zu Schuhschnäbeln

1. Tag: Abflug
Abflug von Frankfurt.

2. Tag: Entebbe
Sie landen am Flughafen von Entebbe und fahren zu Ihrem Hotel. Der Vormittag steht zum Ausspannen zur freien Verfügung. Am Nachmittag besuchen Sie das Uganda Wildlife Education Centre und den Botanischen Garten. In ihm tummeln sich u.a. flinke Stummelaffen und lärmende Grauwangen-Hornvögel.

3. Tag: Entebbe - Ziwa Rhino Sanctuary - Murchison-Falls-Nationalpark
Heute verlassen Sie Entebbe in Richtung Norden, passieren die Hauptstadt Kampala und erreichen das Ziwa Rhino Sanctuary. Hier leben Zuchtpaare von Breit- und Spitzmaulnashörnern, die später ausgewildert werden sollen. Weiter geht es via Masindi zum Murchison-Falls-Nationalpark, den Sie am späten Nachmittag erreichen. Seine Landschaft besteht aus trockenem Buschland, hügelig offener Grassavanne, palmenbestandenen Ebenen und dichtem Wald. Entlang des Albertsees und des Victoria-Nils ziehen sich weitläufige Papyrussümpfe. Besucht wird das Schutzgebiet vor allem wegen der Murchison Fälle und der Rothschildgiraffen. Bei einem Spaziergang gegen Abend erkunden Sie die Wasserfälle. Hier stürzt der Nil an einer Verengung über drei Kaskaden 122 Meter in die Tiefe.

4. Tag: Murchison-Falls-Nationalpark
Vormittags machen Sie eine Pirschfahrt im nördlichen Gebiet des Nationalparks. Dort gibt es viele Büffel, Elefanten und Rothschildgiraffen zu beobachten. Am Nachmittag sind Sie mit dem Boot auf dem Nil unterwegs. Auf den Sandbänken werden Sie u. a. sehr große Krokodile sehen können. Halten Sie auch Ausschau nach Schuhschnabel-Störchen, die oft in der Uferregion stehen.

5. Tag: Murchison - Kibale Forest
Auf einfachen Straßen kommen Sie entlang von Straßendörfern und dichten Wäldern bis zum Kibale-Wald. Vielleicht sehen Sie das schneebedeckte Ruwenzori-Massiv, falls sich die Berge einmal aus den Wolken schälen.

6. Tag: Kibale-Forest-Nationalpark
Vom Vogelkonzert geweckt, starten Sie nach einem kurzen Frühstück zur Wanderung durch den Kibale-Wald. Dabei werden Sie von Rangern begleitet. Versuchen Sie von den elf vorkommenden Affenarten einige zu finden: Rote und Schwarzweiße Stummelaffen, Weißkehl- und Schwarzbackige Weißnasen-Meerkatzen, Mangaben und Schimpansen. Interessant ist auch die Vogelwelt, da sich hier die Lebensräume Ost- und Zentralafrikas überschneiden. Am Nachmittag besuchen Sie ein nahe gelegenes Dorfprojekt. Zur Vogelbeobachtung wurde ein Wanderpfad um ein überschwemmtes Gebiet angelegt, in dem unter anderem die stahlblauen Riesenturakos leben.

7. Tag: Kibale – Queen-Elizabeth-NP
Bei Kasese überqueren Sie den Äquator, der durch große Röhren gekennzeichnet ist, und gelangen zum Queen-Elizabeth-Nationalpark. Dort quartieren Sie sich in der Lodge ein und starten am Nachmittag zur ersten Pirschfahrt.

8. – 10. Tag: Queen-Elizabeth-NP
Beobachtungen im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Auf den Pirschfahrten sehen Sie Defassa-Wasserböcke, Riedböcke, Kaffernbüffel und Löwen. Halten Sie auch Ausschau nach den Victoriasee-Moorantilopen, Topis, Schirrantilopen und vor allem nach Riesenwaldschweinen. Je nach Tierbestand fahren Sie bis zu den Kasenyi–Ebenen, die für ihre vielen Löwen bekannt sind. Ein Höhepunkt des Nationalparks ist die Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal. Dabei gelangen Sie nahe an Pelikan- und Kormorankolonien heran sowie zu Flusspferdfamilien und können oft Elefantenherden beobachten, die zum Trinken ans Wasser kommen. Bei Interesse können Sie (fakultativ) auch die Kyambura–Schlucht besuchen, die im Nordosten des Schutzgebietes liegt. In dem dichten Wald der etwa 400 m breiten und 100 m tiefen Schlucht tummeln sich u.a. Grüne Meerkatzen, Colobusaffen und Schimpansen. Am 10. Tag durchqueren Sie das Schutzgebiet bis in seinen Süden und fahren im Gebiet um Ishasha auf Pirsch. Es ist unter anderem bekannt geworden durch Löwen, die oft in Bäumen ruhen. Aber auch die großen Büffelherden und durchziehenden Elefantengruppen sind sehenswert.

11. Tag: Queen-Elizabeth-NP – Bwindi
Gegen Mittag erreichen Sie die Lodge am Bwindi-Nationalpark. Lassen Sie sich dort von Ihrem Guide die Verhaltensregeln für den Besuch der Berggorillas erklären, da Sie ihnen am nächsten Tag bis auf wenige Meter gegenüberstehen werden.

12. Tag: Bwindi-Impenetrable-NP
Die Begegnung mit den Berggorillas wird sicher auch für Sie ein sehr beeindruckendes Erlebnis werden. Die Wahrscheinlichkeit, die Tiere in Bwindi zu treffen, ist sehr hoch, da sie hier nicht über die Grenze nach Ruanda oder in den Kongo entweichen können. Da die Ranger täglich bei den Berggorillas sind, wissen sie, wo sich die Tiere am Vortag aufgehalten haben. In Begleitung der Führer wandern Sie frühmorgens durch den Berg- und Bambuswald und suchen die Schlafnester der letzten Nacht. Von dort folgen Sie den Spuren der Tiere. Bis zum Auffinden der Gruppe können einige Stunden vergehen und der Marsch ist oft nicht einfach. Aber schon der Weg durch die urwüchsige Vegetation ist die Mühe wert, erst recht die fast hautnahe Begegnung mit den Menschenaffen. Bei der Annäherung fängt der Ranger an beruhigend zu Brummen und signalisiert damit Ihr Kommen.

Die Familien leben unter Führung eines „Silberrücken“. Bis zu 2 m groß werden diese alten Männchen und über 150 kg schwer. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, diesen sanften Riesen auf wenige Meter gegenüberzustehen! Die Tiere sind an den Besuch der eigenartigen „Zweibeiner“ gewöhnt. Solange sich diese an die vorher besprochenen Verhaltensregeln halten, lassen sich die Berggorillas problemlos beobachten.

13. Tag: Bwindi – Entebbe
Rückfahrt zum Hotel nach Entebbe. Nach einer erlebnisreichen Safari können Sie den letzten Abend am Ufer des Victoria-Sees genießen.

14. Tag: Tagesflug Entebbe – Frankfurt