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Venezuela

Ihre private Wunschreise "à la carte"!

Venezuela

Stellen Sie sich Ihr ganz persönliches Programm für Venezuela zusammen! Auf der Basis Ihrer Wünsche und Ideen arbeiten wir dann einen Vorschlag für Ihre Venezuela Wunschreise aus.

Als Anregung können Sie die unten aufgeführten Reisebausteine aus den besten Schutzgebieten der Region benutzen. Wir ergänzen diese dann durch besonders empfehlenswerte Unterkünfte sowie um Ausflugsziele, die geografisch, kulturell sowie im Hinblick auf Flora und Fauna interessant sind. Wie Sie am besten hin- und zurückkommen, das planen wir natürlich auch.

Bitte lesen Sie die Hinweise zur Erstellung von Privatangeboten.

Venezuela ist gut geeignet für private Reisen, da es fast durchgängig eine sehr gute touristische Infrastruktur und viele sehr gut erhaltene Schutzgebiete gibt. Einige davon haben wir nachfolgend aufgeführt.

Die An- und Abreise erfolgt mit geländetauglichen Fahrzeugen und Kleinbussen. Die Fahrer sprechen Englisch und kennen sich in den Schutzgebieten sehr gut aus. Und ihre Blicke sind bewundernswert geschärft, damit ihnen auch nichts entgeht, was dort "kreucht und fleucht". Auf Wunsch können wir Ihnen auch Deutsch sprechende Reiseleiter oder akademisch ausgebildete Biologen vermitteln.

Mögliche Reiseziele:

Amazonas Territorium
Canaima-Nationalpark
Cueva-del-Guacharo-Nationalpark
Gran Sabana und Auyan Tepui
Isla Margarita
Laguna-de-Tacarigua-Nationalpark
Llanos
Los-Roques-Nationalpark
Merida und Umgebung
Mochima-Nationalpark
Morrocoy-Nationalpark
Orinoco-Delta

Amazonas Territorium
Das riesige Gebiet bedeckt fast ein Viertel der Fläche Venezuelas. Beim Hauptort Puerto Ayacucho liegen die Stromschnellen des Orinoco, auf den nahen Granitfelsen („lajas“) wachsen Vellosiaceen. In den weiten Wäldern Amazoniens leben verschiedene Indianervölker noch relativ ungestört; blüht zwischen Februar und Mai die Orchidee Cattleya violacea, Venezuelas Nationalblume; wurden in den verschiedenen „Stockwerken“ des Regenwaldes bisher 680 Vogelarten gefunden; lebt die Arrau-Schildkröte, Südamerikas größte Süßwasserschildkröte.
Lohnende Ausflüge gehen zum Rio Caura, Nebenfluss des Orinoco und ebenfalls Schwarzwasserfluss. Manchmal lassen sich Flussdelfine oder Riesenotter beobachten.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Orinoquia-Lodge, Caura-Lodge.
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Canaima-Nationalpark
Der Canaima-Nationalpark ist einer der größten der Welt und wurde 1994 zum UNESCO-Naturerbe erklärt. Er liegt im Gebiet der Gran Sabana im Bergland von Guayana. Aus der Hochebene erheben sich mit fast senkrechten Wänden riesige, bizarre Sandstein-Tafelberge,
die Tepuis (in der Indianersprache für „ Haus der Götter“), isolierte Areale mit endemischer Fauna und Flora und vielen Orchideen. Weitere landschaftliche Highlights sind Wasserfälle. Spektakulär: der Salto Angel, höchster Wasserfall der Welt, der in fast 1.000 m freiem Fall vom Auyan-Tepui stürzt und sich bei einem atemberaubenden Flug (wetterabhängig) besichtigen lässt. Wandern kann manzum Salto Sapo, wo ein Weg auch hinter den Wasserfall führt.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1-2 Tage / Tapuy Lodge.
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Cueva-del-Guacharo-Nationalpark
„Guacharos“ werden in Venezuela die eigentümlichen Fettschwalme genannt. Diese Vögel laben sich nachts an ölhaltigen Früchten und leben tagsüber in Kolonien in dunklen Höhlen, in denen sie ruhen und nisten. In der Cueva del Guacharo, Venezuelas größtem Tropfsteinhöhlen- System, sollen mehr als 30.000 Fettschwalme wohnen! Im angrenzenden Bergregenwald leben besonders viele Schmetterlinge, farbenprächtige Grünhäher werden angefüttert, leuchtend rot blühende Korallenbäume und viele Erdbromelien („copeys“) wachsen im Gebiet. Deren ölhaltige Früchte sowie Palmfrüchte sind Hauptnahrung der Vögel. Fettschwalme brüten zwischen März und Juni.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: Tagesausflug von Caripe aus / Hacienda Campo Claro.
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Gran Sabana und Auyan Tepui
Die einzigartigen Tafelberge erheben sich hoch aus der Savanne. Von dem kleinen Indianerdorf Kavac aus können Sie den Auyan Tepui erklimmen. Eine Woche werden Sie brauchen und unterwegs campieren.

Sie passieren den Ocone-Fluss und überwinden die Steigung zum Campo Gurayaca. Der erste Aufstieg führt zum 2. Plateau El Penon. Erst wandern Sie durch die Savanne, dann kommen Sie in denUrwald, der den Auyan-Tepui umsäumt. Durch dichten Urwald und meterhohes Buschwerk laufen Sie auf Ihren Übernachtungsort El Penon zu. Weiter geht es dann durch steinige Landschaft und über wildes Wurzelgeflecht bis an die steile Wand des Tafelberges hinauf. Schließlich klettern Sie über riesige Felsen, bis Sie die Kante des Hochplateaus erreichen. Es ist unbeschreiblich, dann in dieser schwarzen Urlandschaft zu stehen, sie dort oben zu erfahren! Nach der Erkundung des Hochplateaus mit seinen vielen endemischen Pflanzen geht es in mehreren Etappen wieder hinab nach Kavac.

Hinweis: Für dieses Trekking ist eine gute Kondition Vorraussetzung, da täglich zwischen 5 und 7 Stunden teils steil bergauf/ bergab gewandert wird. Es müssen auch Felsen überklettert werden. Dafür ist aber keine Klettererfahrung nötig, jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 8 Tage, Camping.
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Isla Margarita
Die Karibikinsel ist nicht nur ein Urlaubsparadies für Pauschalreisende, sondern hat auch Naturliebhabern etwas zu bieten: 26 % der Inselfläche stehen unter Naturschutz. Vor allem der Westteil der Insel ist noch relativ unberührt. Der Nationalpark Laguna de La Restringa verbindet West- und Ostteil der Isla, bietet einen 20 km langen Sandstrand und lädt zu Bootstouren in den Mangrovengebieten ein. Hier sind Braunpelikane, Reiher, Prachtfregattvögel und Enten zu beobachten, brüten von Mai bis Juni mehrere Papageienarten. Rund um die Insel finden sich gute Tauch- und Schnorchelgründe. Pflanzenliebhaber werden sich eher für verschiedene Kakteenarten und Erdbromelien interessieren, die große Teile der Insel besiedeln. Seltener besucht wird das Waldgebiet des Nationalparks El Copey im Zentrum des Ostteils der Insel, wo baumwürgende Bäume wachsen. Die schönsten Strände liegen im Nordosten der Insel.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Unterkünfte nennen wir Ihnen auf Anfrage.
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Laguna-de-Tacarigua-Nationalpark
Ein dichter Mangrovengürtel säumt die Tacarigua-Lagune: ideal für zahlreiche Wasservögel, die hier nach Fischen, Rast- und Brutplätzen suchen. Kurz vor Sonnenuntergang präsentiert sich hier ein sehenswertes Schauspiel: Aus allen Himmelsrichtungen fliegen Vögel ein, um ihre Schlafbäume aufzusuchen: Scharlachsichler, Silberreiher, Biguascharben und Schlangenhalsvögel. Im westlichen Teil der Lagune fühlen sich Flamingos und Rosalöffler wohl; sturztauchende Braunpelikane und Prachtfregattvögel sind überall zu beobachten. Die Lagune bietet Besuchern Bootsfahrten und herrliche Strandgebiete zum Wandern und Relaxen.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Tortuga Lodge
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Llanos
Venezuelas Tierparadies bietet Savannenlandschaft mit extremer Artenvielfalt. Die auf 50-100 m Höhe liegenden „Llanos bajos“ grenzen im Süden an den Orinoco, der zur Regenzeit (Mai - November) über die Ufer tritt. Die weiten Überflutungsflächen beherbergen eineextrem artenreiche Tierwelt, die stark bejagt wurde. Heute bieten riesige Rinderfarmen („hatos“)Tieren Schutz und Touristen Beobachtungsmöglichkeiten. Bemerkenswert die Vielfalt an Vögeln: Ibisse, Marmorreiher, Maguaristorch und Jabiru, Hoatzin, Rubin- und Gabeltyrann, Kanincheneule, Karakaras, Rabengeier und verschiedene Ani-Kuckucke. Unter den Säugetieren werden Wasserschweine am häufigsten gesichtet, seltener ein nacht-aktiver Tamandua (Kleiner Ameisenbär). Flussdelfine kommen im ganzen Orinoco-gebiet vor, Krokodil- oder Brillenkaimane („babas“) sind immer noch recht häufig, ebenso wie Anakondas und Grüne Leguane. Etwa ab Mitte Januar (zur Trockenzeit) lassen sich fast alle Flächen befahren, und die Tierwelt konzentriert sich an den verbliebenen Wasserstellen.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2 Tage / Hato El Cedral.
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Los-Roques-Nationalpark
Der marine Nationalpark Archipielago de Los Roques besteht aus etwa 40 Inseln und mehr als 300 Felsen und Korallenriffen - ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Die Unterwasserwelt ähnelt der des Nationalparks Morrocoy, doch das Wasser ist klarer, die Gegend weniger von Wochenendtouristen übernutzt. Im Nationalpark brüten Rußseeschwalbe, Noddi, Weißbauch- und Maskentölpel, um nur einige Seevögel zu nennen. Vogelfreunde sollten vor allem die Inseln Selenqui und Cayo Bobo Negro besuchen. Weiße Sandstrände und blaugrünes Wasser laden zum Entspannen ein.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1 Tag
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Merida und Umgebung
Venezuelas höchster Berg, der Pico Bolivar (5.007 m), liegt südlich von Merida, auf 1.650 m Höhe. Von hier führt die längste und höchste Seilbahn der Welt in die Gletscherwelt des Pico Espejo. Bis in Höhen von über 3.000 m reichen die feuchten Nebelwälder mit vielen Aufsitzerpflanzen, Lebensraum für Kolibris, Tangaren und den Kammtrogon. Über der Baumgrenze breitet sich der Paramo, die tropische Hochgebirgs-vegetation aus, ein Blumenparadies. Nicht zu übersehen: Espeletien, die im Oktober und November die Berghänge gelb leuchten lassen. In den Wäldern um Merida sind Agutis, Faultiere, Brüllaffen, Flachlandtapir und Puma zu Hause. Zwischen 2.500 und 3.000 m lebt hier sogar noch der sehr seltene Brillenbär.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Hacienda El Carmen.
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Mochima-Nationalpark
Der Nationalpark mit seiner Kakteenvegetation gehört zu den trockensten Gegenden Venezuelas. Seine nährstoffreichen Küstengewässer sind idealer Lebensraum für Meerestiere. Es lohnt sich, mit einem Boot zu den Stränden der vorgelagerten Inseln zu fahren, um im kristallklaren Wasser zwischen Korallen und farbenprächtigen Karibik-Fischen zu schnorcheln oder zu tauchen.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: Tagesausflug von Cumana aus / Posada Bubulina.
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Morrocoy-Nationalpark
Der Morrocoy-Nationalpark mit seinen weiten Mangrovenzonen liegt in Venezuelas westlicher Küstenzone, bestens dafür geeignet, Prachtfregattvögel, Braunpelikane, Scharlachsichler, Rotfuß- und Weißbauchtölpel sowie die Unterwasserwelt der Karibik kennen zu lernen. Seine Korallengebiete zählen zu den besten Tauchgründen Venezuelas. Nördlich schließt sich das Tierschutzgebiet Cuare an, dessen große Salzpfannen vor allem im November und Dezember, wenn etwas Regen fällt, Massen von Flamingos und zahlreiche Wasservögel anziehen.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 1-2 Tage / Unterkünfte nennen wir Ihnen auf Anfrage.
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Orinoco-Delta
Der Orinoco entspringt im Innern des Amazonas-Territoriums, fließt quer durch Venezuela und fächert sich nordöstlich von Ciudad Bolivar in ein mehr als 250 km breites Delta mit einem Gewirr von vielen Kanälen auf. Auf Bootstouren fallen in den angrenzenden Regenwäldern neben Mangroven zahlreiche Palmen auf. Mauritia-Palmen („moriche“) liefern Fasern, aus denen die hier seit Jahrtausenden in Pfahlbauten lebenden Warao-Indianer Gebrauchsgegenstände und Hängematten fertigen. „Palmherzen“ werden aus den Vegetationskegeln der Assaipalmen gewonnen, Palmfrüchte sind beliebt bei Araraunas (Gelbbrustaras). Riesige Aronstabgewächse säumen die Kanäle: Lebensraum des Hoatzins, der hier gut gesichtet werden kann. Tukane, Reiher, Ibisse und andere Wasservögel gibt es zu entdecken, manchmal zeigen sich auch Brüll- oder Kapuzineraffen, seltener Flussdelfine oder Seekühe.
Empfehlenswerter Aufenthalt und bewährte Unterkünfte: 2-3 Tage / Abujene Lodge, Orinoco Delta Lodge, Waraa Flotel.
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