Antarktis

Antarktis Intensiv: Falkland - Südgeorgien - Südshetland und Antarktische Halbinsel

Übersicht

20 Tage Route

Ushuaia - Falklandinseln - Südgeorgien - Südshetlands - Antarktische Halbinsel - Drake Passage - Ushuaia

MV Ortelius (106 Passagiere) ab 10.900 €
FRAM (280 Passagiere) ab 10.990 €
Ocean Diamond (189 Passagiere) ab 12.900 €
MV Plancius (112 Passagiere) ab 13.350 €
MV Hondius (174 Passagiere) ab 13.350 €
MV Janssonius (170 Passagiere) ab 13.350 €
Ocean Adventurer (112 Passagiere) ab 16.900 €

Die Termine für die Intensiv-Route 

Januar, Februar und  Dezember

 

Falkland, Südgeorgien und Antarktis – drei einmalige Tierparadiese dieser Welt sind bei dieser Reise miteinander verknüpft. Schon bei den Seepassagen zu diesen Zielen sind mit Albatrossen und vielen Sturmvögeln, gelegentlich auch Walen, großartige Tierbeobachtungen möglich.

Falkland-Inseln:
Auf den Falkland-Inseln gibt es neben Felsen-, Esels- und Magellan-Pinguinen auch große Mengen an Schwarzbrauen-Albatrossen und Blauaugen-Kormorane an ihren Nestern, darüber hinaus so interessante Vögel wie Falkland-Karakaras, Dampfschiffenten und zahlreiche unglaubliche zahme Landvögel.

Südgeorgien:
Bei den Landgängen und Bootsfahrten auf und um Südgeorgien beeindrucken vor allem Riesenkolonien von Königspinguinen, aber auch Brutstätten von Wanderalbatrossen und Goldschopfpinguinen, Begegnungen mit gewaltigen See-Elefanten und manchmal ein wenig angriffslustigen Seebären. Mit Grytviken, einer ehemaligen Walfangstation, wird ein Überbleibsel aus einer zum Glück überwundenen Zeit der totalen Ausbeutung der südlichen Meere besucht.

Antarktis:
Auf der Antarktischen Halbinsel ebenso wie auf den vorgelagerten Südshetland-Inseln sind es neben den drei wichtigsten Pinguinarten Esels-, Adelie- und Zügelpinguine auch etliche andere Vogelarten, die Sie am Nest oder bei der Nahrungssuche beobachten können. Daneben sind aber immer wieder Begegnungen mit Buckel-, Zwerg-, Finn- und anderen Walen möglich. Und von Robben sehen Sie sicher die eine oder andere Weddell- und Krabbenfresser-Robbe ebenso wie Antarktische Seebären und Seeleoparden. Großartig sind aber auch die Eindrücke von gewaltigen Landschaften und Eisbergen der unterschiedlichsten Kategorien.

Es stehen verschiedene Schiffskabinen zur Verfügung, deren Verfügbarkeit sich laufend ändert.
Fragen Sie daher nach den aktuellen Details und den Verfügbarkeiten:
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Programm

PROGRAMM

Antarktis

Antarktis Intensiv: Falkland - Südgeorgien - Südshetland und Antarktische Halbinsel

1. Tag: Das Ende der Welt, Beginn einer Reise

Ihre Reise beginnt dort, wo die Wlt endet, in Ushuaia (Argentinien) - auch bekannt als die südlichste Stadt des Planeten. Sie befindet sich an der äußersten Südspitze Südamerikas. Am Nachmittag beginnen Sie Ihre Reise an diesem kleinen Ort auf Feuerland, das seinerseits als das "Ende der Welt" bezeichnet wird und segeln für den Rest des Abends durch den malerischen, von Bergen gesäumten Beagle-Kanal.

2. Tag: Geflügeltes Leben in den Westwinden

Mehrere Arten von Albatrossen, Sturmschwalben, Sturmtauchern sowie Tauchsturmvögel folgen dem Schiff mit den Westwinden.

3. Tag: Die Falklandinseln aufsuchen

Die Falklandinseln bieten eine reiche Tierwelt. Vielen Tieren kann man sich leicht, aber mit Vorsicht annähern. Diese Inseln sind ein weitgehend unbekanntes Kleinod, welches hauptsächlich durch den Krieg zwischen Großbritannien und Argentinien im Jahr 1982 in Erinnerung ist. Hier leben nicht nur zahlreiche Vogelarten, sondern auch die Peale-Delfine (Schwarzkinndelfine) und Commerson-Delfine in den umliegenden Gewässern.

Während dieses Teils der Reise können Sie die folgenden Gebiete besuchen:

Carcass Island - Trotz ihres Namens ist diese Insel zum Glück nagetierfrei und daher reich an Vögeln und vielen endemischen Vögeln Arten. Brutvögel auf der Insel sind unter anderem Magellan- und Eselspinguine, zahlreiche Wat- und Sperlingsvögeln (einschließlich Cobbs-Zaunkönig und Tussock-Vogel).

Saunders Island - Hier können wir den Schwarzbrauen-Albatros sehen und ihn bei seinen manchmal schwerfälligen Landungen beobachten. Er brütet zusammen mit Königskormoranen und Felsenpinguinen. Königs-, Magellan- und Eselspinguine sind hier ebenfalls zu finden.

4. Tag: Sitz der Falkland-Kultur

Die Hauptstadt der Falklands, Port Stanley hat südamerikanische Züge gemischt mit ein wenig viktorianischem Charme: bunte Häuser, gepflegte Gärten und englische Pubs. In der Umgebung sind einige hundert Jahre alte Schiffwracks zu sehen, welche stille Zeitzeugen der Beschwernis der Seefahrt des 19. Jahrhunderts sind. Das kleine, aber interessante Museum ist ebenfalls einen Besuch wert. Es erzählt von den Anfängen der Besiedlung bis zum Falklandkrieg. Allerdings sind der Eintrittsgelder zum Museum ist inbegriffen. In der Hauptstadt, die Sie nach eigener Lust und Laune entdecken können, leben heute ca. 2.100 Menschen.

5. - 6. Tag: Noch einmal auf das Meer hinaus

Auf dem Weg nach Südgeorgien überqueren wir die Antarktische Konvergenz. Innerhalb weniger Stunden kühlt sich die Temperatur erheblich ab und durch kollidierende Wassermassen steigt nährstoffreiches Wasser an die Oberfläche des Meeres. Durch dieses Phänomen wird eine Vielzahl von Seevögeln (unter anderem mehrere Arten von Albatrossen, sowie Sturmtaucher, Sturmvögel, Eisvögel und Skuas) angelockt, die wir nun in unmittelbarer Nähe des Schiffes beobachten können.

7 – 10. Tag: Südgeorgien

Heute erreichen Sie Südgeorgien und können dort erste Aktivitäten starten. Die Wetterbedingungen können hier eine große Herausforderung darstellen und werden das Programm weitgehend bestimmen.

Zu den Orten, die Sie möglicherweise besuchen werden, gehören:

Prion Island - Dieser Ort ist während der frühen Brutzeit der Wanderalbatrosse geschlossen (20. November - 7. Januar). Ab Januar haben die geschlechtsreifen Tiere ihre Partner gefunden und sitzen auf Eiern oder kümmern sich um ihre Küken. Erleben Sie die sanfte Natur dieser Tiere, die die größte Spannweite aller Vögel der Welt besitzen.

Fortuna Bay - In einer wunderschönen Überfluten vom Fortuna-Gletscher leben viele Königspinguine und Robben. Hier haben Sie die Möglichkeit, den letzten Abschnitt von Shackletons Weg zum verlassenen Walfängerdorf Stromness zu folgen. Diese Route führt über den Bergpass hinter Shackleton's Waterfall. Das Gelände hier ist teilweise sumpfig, seien Sie also darauf vorbereitet auf dem Weg einige kleine Bäche zu überqueren.

Salisbury Plain, St. Andrews Bay, Gold Harbour - Diese Orte beherbergen nicht nur die drei größten Königspinguinkolonien in Südgeorgien, sie sind auch drei der weltweit größten Brutgebiete der Antarktische Pelzrobben. Millionen brüten im Dezember und Januar in Südgeorgien. Nur in der Nebensaison erreichen sie ihren Brutzyklus. Es wird einige junge und erwachsene Seeelefanten sowie „Weaner's; junge entwöhnte Seeelefanten, die sich selbst überlassen bleiben. Es ergeben sich gute Beobachtungs- und Fotografiermöglichkeiten, während Sie an den Stränden spazieren gehen.

Grytviken - Sie haben die Möglichkeit, diese verlassene Walfangstation zu besuchen, wo Königspinguine jetzt durch die Straßen laufen und See-Elefanten herumliegen, als ob ihnen der Ort gehört, was auch beinahe der Fall ist. Sie können auch das South-Georgia-Museum sowie Shackletons Grab besuchen.

Am Nachmittag des 10. Tages und abhängig von den Bedingungen werden wir nach Süden in Richtung der South Orkney Islands segeln.

11. Tag: Die Fahrt geht nach Süden

Auf dieser Route können wir auf Treibeis treffen. Dann könnten sich Südpolar-Skuas und Schneesturmvögel den anderen Seevögeln anschließen und dem Schiff in Richtung Süden folgen.

12. Tag: Traumhafte Aussichten auf die South Orkney Islands

Je nachdem wie die vorherrschenden Bedingungen sind, können wir die Base Orcadas besuchen - eine argentinische, wissenschaftliche Station auf der Insel Laurie. Das Personal wird Ihnen gerne die Station zeigen. Wenn ein Besuch hier nicht möglich ist, können wir stattdessen in Shingle-Cove auf Coronation-Islands landen.

Tag 13: Das letzte Stück bis in die Antarktis

Riesige Eisberge und eine gute Chance auf Finnwale sorgen dafür, dass es auf diesem letzten Abschnitt nach Süden nicht langweilig wird. Ebenfalls wird es hier möglich sein Antarktis-Sturmvögel zu beobachten.

14. -16. Tag: Die ehrfurchtgebietende Antarktis

Wenn es das Eis erlaubt, fahren wir in das Weddellmeer. Hier kündigen kolossale Tafeleisberge Ihre Ankunft auf der Ostseite der Antarktischen Halbinsel an. Paulet-Island, mit seiner großen Population von Adeliepinguinen, ist ein möglicher Halt. Sie können auch Brown Bluff im eisbedeckten Antarctic-Sound besuchen, wo sie die Möglichkeit hätten den Antarktischen Kontinent zu betreten.

Wenn die Bedingungen für die Passage aus dem Osten in das Weddellmeer nicht günstig sind, begeben wir uns Richtung Elephant-Island und fahren in die Bransfield-Strait - zwischen South-Shetland-Island und der Antarktischen Halbinsel. Hier versuchen wir die Einfahrt in den Antarctic-Sound von Nordwesten aus.

Die atemberaubende Landschaft setzt sich auf der Bransfield Straight und, wenn es die Bedingungen erlauben, weiter südlich auf der Gerlache Strait fort. Die Bedingungen auf der Drake Passage bestimmen die genaue Abfahrtszeit.

17. - 18. Tag: Vertrautes Meer, vertraute Freunde

Die Rücktour wird alles andere als einsam werden. Während wir die Drake-Passage überqueren, werden wir wieder einer Vielzahl von Seevögeln begrüßt, die uns an die Passage in Richtung Süden erinnern. Aber diesmal scheinen uns diese etwas vertrauter zu sein.

19. Tag: Rückreise

Jedes Abenteuer - egal wie groß - muss irgendwann zu Ende gehen. Jetzt ist es Zeit in Ushuaia von Bord zu gehen - aber mit Erinnerungen, die Sie überall dorthin begleiten werden, wo auch immer Ihr nächstes Abenteuer sein wird.

ZUR BEACHTUNG:

Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Der Expeditionsleiter an Bord bestimmt die endgültige Reiseroute. In Reiserouten können Orte genannt werden, für deren Landung eine Genehmigung erforderlich ist, die von den zuständigen nationalen Behörden erteilt werden muss. Eine solche Genehmigung ist vor der Veröffentlichung dieser Routen nicht gewährt. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter.

Infos

Antarktis

Informationen von A - Z

Reisen in die Antarktis finden im Südsommer statt 

Zwischen November und März sind die Tage lang. Es können riesige Pinguinkolonien, Wale und Robben erforscht werden. Die große Vielfalt der Eisberge wird jeden faszinieren. Die Reisezeit bestimmt unterschiedliche Höhepunkte: 

November (Frühsommer)

Abenteuerlichste, in gewisser Hinsicht beeindruckendste Zeit:
•    Die See ist noch mit Packeis bedeckt,  Strände mit Schnee
•    Pinguine kommen zu den Kolonien und beginnen Nestbau
•    Die ersten, wenigen Besucher kommen in die Antarktis
•    Pelzrobben paaren sich in Süd-Georgien

Dezember bis Januar (Hochsommer)

Die wärmsten und vom Wetter her sicherlich besten Monate 
•    Fast 24-stündiges Tageslicht
•    Weihnachten und Neujahr in der Antarktis
•    Die ersten Pinguinküken schlüpfen
•    Pelzrobben-Babys in Süd-Georgien

Februar bis März (Spätsommer)

Dies ist die beste Zeit für Walbeobachtungen:
•    Das Eis hat sich weitgehend zurückgezogen und erlaubt 
    Anlandungen weiter im Süden
•    Beste Chancen zur Walbeobachtung 
•    Pinguinküken werden flügge
•   Pelzrobben tauchen nun an der Antarktischen Halbinsel auf

Reiseinfos

ANTARKTIS INTENSIV

Schiff: SEA ADVENTURER

Allgemeine Infos zum Schiff

Die SEA ADVENTURER, früher Clipper Adventurer, wird vom amerikanischen Expeditionskreuzfahrtveranstalter Quark Expeditions in der Antarktis eingesetzt. Sie wurde 1975 im früheren Jugoslawien als Alla Tarasova für die Sowjetunion für vielfältige Einsätze in Extremgebieten gebaut und wurde 1998 für 13 Millionen US$ zu einem Expeditions-Kreuzfahrtschiff umgebaut. Ihr quasi baugleiches Schwesterschiff ist die Lyubov Orlova.

Sie ist ein gut ausgestattetes, elegantes Expeditionsschiff mit schöner Holzeinrichtung und Messingverzierungen für vergleichsweise leichtere Routen und Ziele. Sie bietet 122 Passagieren in 59 Außenkabinen und 2 Suiten Platz. Alle Kabinen verfügen über ein privates Bad und individuelle Klimaanlage/Heizung. Zodiacs für Anlandungen und kleine Rundfahrten stehen selbstverständlich zur Verfügung.

Technische Daten

Länge101 m
Breite16 m
Tiefgang4,5 m
AntriebDiesel-Twin Engines - 5.200 PS
Wasserverdrängung4.364 BRT
Geschwindigkeitmax. 12 Knoten
Kapazität122 Passagiere
Mannschaft72
NationalitätBahamas
EisklasseA1
Stromversorgung110-V- und 220-V (60-Hz) Wechselstrom


Ausstattung
Restaurant, Panoroma-Lounge, Lounge/Vortragsraum, 2 Bars, Bibliothek, Bord-Shop, Frisör, Masseur, Fitnessraum, Internet

Deckpläne

 

Bordsprache
Die Bordsprache ist Englisch.

Kleidung an Bord
Die übliche Kleidung ist entsprechend dem Expeditionscharakter der Reisen zwanglos. Am besten geeignet ist Freizeitkleidung, die Sie nach dem Zwiebelprinzip anziehen können, da es im Schiff gut warm ist, an Deck aber oft ein kalter Wind weht. Die Oberbekleidung sollte wind-und wasserfest und möglichst atmungsaktiv sein. Bedenken Sie bitte, dass Sie Schuhe mit griffigen Sohlen benötigen, da sowohl die Decks als auch die Felsen an Land bei Feuchtigkeit rutschig sein können.

 

Medizinische Versorgung
Es gibt eine Krankenstation mit Arzt.

Mannschaft
Die Besatzung der SEA ADVENTURER umfasst 72 Mann.

Rauchen
Das Rauchen ist an den ausgewiesenen Plätzen an Deck erlaubt.

Zahlungsmittel an Bord
US-Dollar und gängige Kreditkarten.


ANTARKTIS INTENSIV

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