Antarktis

Antarktische Halbinsel und das Weddell-Meer

Übersicht

11 Tage Route

Ushuaia - Wedell-Meer - Snow Hill Island - Antarktische Halbinsel - Südshetland Inseln - Drake Passage - Ushuaia

MS Ushuaia (84 Passagiere) ab 6.900 €
MV Ortelius (106 Passagiere) ab 9.900 €

Die Termine für die Weddell-Route 

Januar und  November

Die Expeditionskreuzfahrt beginnt mit Höhepunkten wie Weddell-Robben und Kaiserpinguine. Auf der weiteren Fahrt begegnen Sie Adelie- und Eselspinguine und Seeleoparden sowie der einem oder anderen Walart, da dieser Teil der Antarktischen See besonders reich an Krill, dem wichtigsten Glied der Nahrungskette, ist.

Auf szenisch großartigen Passagen geht es tiefer auf den Kontinent, der weitgehend unberührt und im Sommer unglaublich reich an Vögeln und Säugetieren der südlichen Meere ist.

Mit für gewöhnlich zwei Anlandungen oder Bootsfahrten am Tag wird es Ihnen nie langweilig. Und während der Schiffspassagen werden Sie bestens von hervorragenden Experten über Tierwelt, Geschichte und Ökologie der Antarktis informiert.

Details zu den Schiffen finden Sie unter Reiseinfos.

Details und Verfügbarkeit auf Anfrage.

Programm

PROGRAMM

ANTARKTIS

ANTARKTISCHE HALBINSEL UND DAS WEDDELL-MEER

1. Tag: Das Ende der Welt, Beginn einer Reise

Ihre Reise beginnt dort, wo die Welt endet, nämlich in Ushuaia (Argentinien) - auch bekannt als die südlichste Stadt des Planeten. Sie befindet sich an der äußersten Südspitze Südamerikas. Am Nachmittag beginnen Sie Ihre Reise an diesem kleinen Ort auf Feuerland, das seinerseits als das "Ende der Welt" bezeichnet wird und segeln für den Rest des Abends durch den malerischen, von Bergen gesäumten Beagle-Kanal.

2. - 3. Tag: Der Weg der Polarforscher

Während der nächsten zwei Tage in der Drake-Passage, bekommen Sie einen Einblick in das Leben aus der Perspektive der Polarforscher, die diesen Regionen zuerst trotzten: kühle Salzbrisen, rauschende Meere, vielleicht sogar ein Finnwal, der zwischen den Wellen auftaucht.

Nachdem Sie die Antarktische Konvergenz, welche die natürliche Grenze der Antarktis darstellt, passiert haben, befinden Sie sich in der zirkum-antarktischen Auftriebszone. Diese entsteht, wenn nordwärts fließendes kaltes Wasser mit wärmeren subantarktischen Wassermassen kollidiert.

Nicht nur das marine Leben sondern auch die Vogelwelt verändert sich dadurch. Wanderalbatrosse, Graukopf Albatrosse, Schwarzbrauenalbatrosse, Rußalbatrosse, Kapsturmvögel, südliche Eissturmvögel, Buntfuß-Sturmschwalben, Blausturmvögel und Antarktissturmvögel sind nur einige der Vögel, die Sie sehen können.

4. - 7. Tag: Ankunft in der Antarktis

Sie fahren über den Antarctic-Sound in das Weddellmeer. Hier kündigen riesige Tafeleisberge die Ankunft an der Ostseite der Antarktischen Halbinsel an. In diesem Gebiet sind die Kaiserpinguine zu Hause und diese wollen Sie finden. Die Suche erfolgt sowohl mit dem Schiff als auch mit den an Bord befindlichen Hubschraubern - somit haben Sie gute Chancen diese Tiere auch tatsächlich zu finden. Während der Helikopterflüge kann die wunderschöne Landschaft aus einer anderen Perspektive genossen werden. Wenn die Bedingungen es zulassen können Helikopterlandungen an Orten erfolgen, die sonst zu dieser Jahreszeit unerreichbar sind.

Helikopterflüge bereichern die Reise extrem und können Sie zu folgenden Orten führen:

Die Westflanke des Antarctic Sound - Die westliche Seite dieses Gebietes ist nur selten aus der Luft zu sehen, aber diese Landschaft ist einen Flug wirklich wert: Geschichtete Sandsteine, Lavaströme, Gletscher, Eisberge und Packeis erstrecken sich soweit das Auge reicht. Auf den Eisschollen befinden sich oft einzelne Kaiser- und Adéliepinguine sowie Doninikanermöwen, Skuas und verschiedene Sturmvogelarten. Zerklüftete Berggipfel blicken durch den Schnee und riesige Eiswälle liegen an den Hängen darunter.

Duse-Bay – Ein Hubschrauber kann Sie auf einem felsigen Hügel in der Nähe einer alten Schutzhütte mit Blick auf die Bucht absetzen. Es gibt immer noch viel Schnee und Eis, aber ein Großteil des Weges führt über erodierten Fels, welcher mit Flechten in allen Formen und Farben bedeckt ist.

Seymour Island - Hier hat die schwedische Antarktisexpedition von 1901 - 1904 unter erschütternden Umständen überwintert. Sedimentgesteine, Fossilien und großartige Ausblicke charakterisieren diesen Ort.

Wenn die Bedingungen eine Einfahrt tiefer in das Weddell-Meer zulassen, können Zodiac-Ausflüge in folgende Gebiete durchgeführt werden:

Devil Island - Heimat einer großen Kolonie von Adeliepinguinen, außerdem können Wanderungen zum Gipfel dieser Insel durchgeführt werden, von wo aus man einen herrlichen Ausblick hat. Schmelzendes Eis bildet manchmal einen Wasserfall an den Klippen in der Nähe von Cape Well-met.

Brown Bluff - Vielleicht der landschaftlich schönste Ort an der gesamten Nordspitze des Antarktischen Kontinents: gigantische Steinwände, Felsbrocken, wunderschöne Formationen vulkanischen Ursprungs, welche mit Eis bedeckt sind. Hier ist eine große Adeliepinguin Kolonie beheimatet, in der auch Eselspinguine und Schneesturmvögel zu finden sind.

Gourdin Island – Zügel-, Esels- und Adeliepinguine sind hier zu finden - eine weitere Möglichkeit für ein weiteres Abenteuer in der Antarktis.

Esperanza Base - Diese argentinische Forschungsstation, die das ganze Jahr über betrieben wird und eine von nur zwei zivilen Siedlungen in der Antarktis ist, könnte als alternative Landestelle dienen.

Tage 5 – 6: Alternatives Programm: Wenn die Route nach Snow-Hill-Island frei von mehrjährigem Packeis ist (Wahrscheinlichkeit von unter 50%) , haben Sie die Möglichkeit mit einem Helikopter nach Snow Hill Island zu fliegen. Der Landeplatz wird sorgfältig ausgewählt, so dass die Kaiserpinguine nicht gestört werden. Von dort sind es etwa 45 Minuten zu Fuß zur Kolonie der Kaiserpinguine. 

8. Tag: Drake Passage via Deception Island

Am Morgen fahren Sie nach Deception-Island, wo wir den letzten Landgang der Reise machen werden – Pendulum-Cove oder Whalers-Bay stehen zur Auswahl. Die Bedingungen in der Drake Passage bestimmen die genaue Abfahrtszeit.

9. - 10. Tag: Vertrautes Meer, vertraute Freunde

Unsere Rückreise ist alles andere als einsam. Während wir die Drake-Passage überqueren, werden wir wieder von einer Vielzahl von Seevögeln begrüßt, die uns an die Passage in Richtung Süden erinnern. Aber diesmal scheinen uns diese etwas vertrauter zu sein.

11. Tag: Rückreise

Jedes Abenteuer - egal wie groß - muss irgendwann zu Ende gehen. Jetzt ist es Zeit in Ushuaia von Bord zu gehen - aber mit Erinnerungen, die Sie überall dorthin begleiten werden, wo auch immer sich Ihr nächstes Abenteuer befindet.

ZUR BEACHTUNG:

Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Der Expeditionsleiter an Bord bestimmt die endgültige Reiseroute. In Reiserouten können Orte genannt werden, für deren Landung eine Genehmigung erforderlich ist, die von den zuständigen nationalen Behörden erteilt werden muss. Eine solche Genehmigung ist vor der Veröffentlichung dieser Routen nicht gewährt. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter.

Infos

Antarktis

Informationen von A - Z

 
Reisen in die Antarktis finden im Südsommer statt 

Zwischen November und März sind die Tage lang. Es können riesige Pinguinkolonien, Wale und Robben erforscht werden. Die große Vielfalt der Eisberge wird jeden faszinieren. Die Reisezeit bestimmt unterschiedliche Höhepunkte: 

November (Frühsommer)

Abenteuerlichste, in gewisser Hinsicht beeindruckendste Zeit:
•    Die See ist noch mit Packeis bedeckt,  Strände mit Schnee
•    Pinguine kommen zu den Kolonien und beginnen Nestbau
•    Die ersten, wenigen Besucher kommen in die Antarktis
•    Pelzrobben paaren sich in Süd-Georgien

Dezember bis Januar (Hochsommer)

Die wärmsten und vom Wetter her sicherlich besten Monate 
•    Fast 24-stündiges Tageslicht
•    Weihnachten und Neujahr in der Antarktis
•    Die ersten Pinguinküken schlüpfen
•    Pelzrobben-Babys in Süd-Georgien

Februar bis März (Spätsommer)

Dies ist die beste Zeit für Walbeobachtungen:
•    Das Eis hat sich weitgehend zurückgezogen und erlaubt 
    Anlandungen weiter im Süden
•    Beste Chancen zur Walbeobachtung 
•    Pinguinküken werden flügge
•   Pelzrobben tauchen nun an der Antarktischen Halbinsel auf

Reiseinfos

ANTARKTIS WEDDELL MEER

Schiff: M/V Ortelius

Allgemeine Infos zum Schiff

Die ORTELIUS wurde 1989 in Gdynia in Polen als Forschungs- und Arbeitsschiff "Marina Svetaeva" mit der höchsten russischen Eisklasse UL1 (entspricht 1A) für die russische Akademie der Wissenschaften gebaut. Die Polarkreuzfahrten-Reederei Oceanwide Expeditions hat das Schiff gekauft und zu einem Expeditions-Kreuzfahrtschiff umgebaut und setzt sie seit der Saison 2011/12 für Arktis- und Antarktis-Kreuzfahrten ein. Dafür wurde sie nach dem niederländischen Karthographen Abraham Ortelius aus dem 16. Jahrhundert umbenannt.

Die ORTELIUS ist klein und wendig und mit ihren großzügigen Außendecks und einer sehr großen Brücke, die auch den Passagieren zugänglich ist, sehr gut für Expeditionskreuzfahrten geeignet. Sie bietet für bis zu 106 Passagiere einen komfortablen Standard mit einem Restaurant, einer Panoramalounge mit Bar und einem Vortragsraum. Im Vordergrund steht aber der Expeditionscharakter und das Naturerlebnis und so wird möglichst viel Zeit an Land verbracht. Mit den mitgeführten Zodiaks können selbst enge Buchten befahren werden.

Die 47 Kabinen, darunter eine Suite, sind einfach aber komfortabel und geräumig, allesamt Außenkabinen mit mindestens zwei Bullaugen bzw. Fenstern.

Technische Daten

Länge 91,25 m
Breite 17,61 m
Tiefgang 5,8 m
Antrieb 6 ZL 40/48 SULZER (4352 PS)
BRZ4.575 BRT
Geschwindigkeit 12-14 Knoten
Kapazität 106 Passagiere
Nationalität Zypern
Eisklasse L1 / 1A
Stromversorgung 220 V

Ausstattung
Restaurant, Panorama-Lounge, Bar, Vortragsraum

Deckpläne


Deck 7 - Brücke


Deck 6


Deck 5


Deck 4


Deck 3

Kabinen und Suiten
Die ORTELIUS bietet einfache aber komfortable Kabinen und öffentliche Räumlichkeiten. Neben den 24 Doppelkabinen gibt es auch die Möglichkeit, zu dritt und viert eine Kabine zu teilen. Einen separaten Aufenthaltsraum bieten die 6 Superior-Kabinen und die Suite. Alle Kabinen sind geräumige Außenkabinen mit mindestens zwei Bullaugen oder Fenstern und eigenem Bad.

Bordsprache
Die Bordsprache ist Englisch.

Kleidung an Bord
Die übliche Kleidung ist entsprechend dem Expeditionscharakter der Reisen zwanglos. Am besten geeignet ist Freizeitkleidung, die Sie nach dem Zwiebelprinzip anziehen können, da es im Schiff gut warm ist, an Deck aber oft ein kalter Wind weht. Die Oberbekleidung sollte wind-und wasserfest und möglichst atmungsaktiv sein. Bedenken Sie bitte, dass Sie Schuhe mit griffigen Sohlen benötigen, da sowohl die Decks als auch die Felsen an Land bei Feuchtigkeit rutschig sein können.

Medizinische Versorgung
Ein gibt eine kleine Krankenstation, ein Arzt ist an Bord.

Mannschaft
Die Besatzung umfasst 55 Mann.

Rauchen
Das Rauchen ist in entsprechend gekennzeichneten Außenbereichen erlaubt.

Zahlungsmittel an Bord
US-Dollar und gängige Kreditkarten.

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