Asien

Bunte, atemberaubende Vielfalt

Von grandiosen Bergen bis zu traumhaften Meeresstränden, von undurchdringlichen, primären Regenwäldern über verhältnismäßig lichte Dschungel bis zu extrem trockenen Wüsten reicht die Palette großartiger Naturlandschaften Asiens. Daneben gibt es bemerkenswerte Kulturen mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie Taj Mahal oder Angkor Wat.

Asien ist die größte zusammenhängende Landmasse der Erde - ein Kontinent mit atemberaubenden Dimensionen! Entsprechend üppig ist die Vielfalt der asiatischen Naturräume, die man kennen lernen kann. Wir haben Ihnen für das Reisehandbuch „die Rosinen herausgepickt“ und stellen Ihnen nachfolgend ausgewählte und bewährte Reiseprogramme aus der asiatischen Region vor.

In Indien bewegen Sie sich auf der Reise, die wir Ihnen ausführlich im Handbuch schildern, zwischen Kultur und Natur. Königstigern können Sie in den Nationalparks Bandhavgarh  und Kanha begegnen, im Jeep oder vom Elefantenrücken aus. Dazu dem im Bestand stark gefährdeten Rothund sowie auch Indischen Elefanten in freier Wildbahn, Axis- und Sambarhirschen, Nilgau-Antilopen und Muntjaks. Für Vogelbegeisterte ist der Keoladeo-Nationalpark ein Mekka mit Tausenden von Blässhühnern, Enten und Gänsen, dort brüten Purpurnektarvogel, Kupferschmied, Wechselkuckuck, Hindu-Blatthühnchen und der große Saruskranich – um nur einige der 364 Vogelarten, die dort leben, zu nennen. Wenn Sie außerdem die einzig wilde Population des Asiatischen Löwen sehen wollen, sollten Sie Ihre Reise um den Besuch des Gir Forest erweitern; Gaurs können Sie gut im Pench-Nationalpark beobachten, Königstiger in Rajastans Ranthambhore-Nationalpark.

Sie finden weitere Reisebausteine für Verlängerungen oder Ihre individuelle Wunschreise, die wir Ihnen gerne zusammenstellen. Dazu zwei weitere Indienreisen, die wir Ihnen ans Herz legen möchten. In Westbengalen liegen die größten Mangrovenwälder der Welt im tief gelegenen Überschwemmungs- und Mündungsgebiet von Brahmaputra, Ganges und Meghna. Auf der Reise zur entlegenen Wildnis der Sundarbans werden Sie auch Gelegenheit haben, in Assam den entlegenen Kaziranga-Nationalpark mit Panzernashörnern, wilden Wasserbüffeln (Arnis) und Barasingha-Hirschen zu besuchen sowie die Naturoase des Manas-Nationalparks an der Grenze zu Bhutan.

Auch eine Reise nach Sri Lanka verbindet ideal Kulturerlebnisse wie den Besuch von Anuradhapura mit Naturerlebnissen. Genießen Sie Elefanten, die in Menschenobhut stehen, aber vor allem auch die wilden grauen Riesen, die Sie massenhaft im Minneriya-Nationalpark finden können. Dort lassen sich auch bestens verschiedene Watvögel, Buntstörche und Silberklaffschnäbel beobachten, auch Malabar-Hornvogel und Greisentoko. Lohnend sind auch Beobachtungen im Tieflandregenwald von Sinharaja, wo neben Bambusschnäpper und Rotschwanzwürger auch endemische Vögel wie Nacktstirnkuckuck und Goldbrustbülbül vorkommen. Und zwei volle Tage haben Sie Zeit, Sri Lankas ältestes Schutzgebiet kennen zu lernen: Im Yala-Nationalpark haben Sie eine gute Chance, den stark gefährdeten, kräftigen Sri-Lanka-Leoparden zu entdecken, der nur auf der Tropeninsel im Indischen Ozean heimisch ist.

Für Nepal stellen wir Ihnen drei „Highlights“ vor: Schutzgebiete, in denen die ursprüngliche tropische Vegetation erhalten geblieben ist. Wie im Koshi-Tappu-Reservat, das Sie per Jeep und Boot erkunden können. Dort leben noch Ganges-Delfine und Indische Fischotter sowie zahlreiche Vögel: 441 Arten wurden in dem kleinen Park gezählt! Wintergäste wie Jungfernkraniche und Gänsesäger, aber auch Paddyreiher und Purpurhuhn. Zweites Highlight ist der Chitwan-Nationalpark mit Salbäumen, Sumpfkrokodilen und Gangesgavialen, Lippenbären, Panzernashörnern und Vierhornantilopen. Dazu der Bardia-Nationalpark, größtes Schutzgebiet in der fruchtbaren Tiefebene südlich des Himalaya (Terai), eins von „Nepals bestgehüteten Geheimnissen“ mit Hanuman-Languren, wilden Elefanten, vielen Greifvögeln und seltenen Trappen (Bart-und Flaggentrappe).

Wer nach Malaysia reist, möchte meist vor allem Borneo kennen lernen. Asiens größte Insel beherbergt Naturschätze erster Güte! Hier gibt es noch intakten Tieflandregenwald, artenreichen Bergregen- und Nebelwald, an den Küsten Mangrovensümpfe; hier wachsen mehr Orchideenarten als sonst auf der Welt, dazu 34 Arten von Kannenpflanzen (15 Arten kommen nur auf Borneo vor!) sowie die parasitisch lebenden Rafflesien.

Einzigartig unter den Primaten sind die Nasenaffen, die in Malaysia auf Borneo leben, während es Orang-Utans, „unsere entfernten Verwandten“, auch noch im Norden Sumatras gibt. Sie können im Bergwald des Kinabalu-Nationalparks wandern, die Kronendachregion auf einem System von Hängebrücken kennen lernen, Orang-Utans auf der Auswilderungsstation von Sepilok beobachten, Nasenaffen bei einer Bootsfahrt auf dem Kinabatangan-Fluss – und dazu immer wieder Vögel beobachten, von Prachtbartvogel bis zum mächtigen Rhinozeros-Hornvogel. Borneos Vielfalt wird Sie begeistern! Empfehlungen für Verlängerungen oder Ihre private Wunschreise finden Sie ebenfalls auf unseren Internetseiten.

Für Thailand stellen wir Ihnen eine Naturreise vor, die Sie zu den schönsten Nationalparks des Landes führt. Zum Khao-Yai-Nationalpark mit Trocken-, Regen- und Bergwäldern, offenem Grasland und zahlreichen Wasserfällen. Hier leben Asiatischer Elefant, Gaur und Sambarhirsch, Weißhandgibbon und Javaneraffe, Asiatischer Wildhund, Kragen- und Malaienbär. Der Park ist vogelreich: 358 Arten wurden hier gezählt, nicht nur Grünkopftrogon und Elfenblauvogel. Im kühlen und feuchten Doi-Inthanon-Nationalpark, benannt nach Thailands höchster Erhebung (2.565 m), gibt es herrliche Wasserfälle zu bestaunen und viele Vögel zu entdecken wie den Kobaltblauschnäpper, in größeren Höhen Rotkopfhäherling und Purpurpfeifdrossel. Der Kaeng-Krachan-Nationalpark schließlich ist Refugium für seltene Vogelarten wie Graukopf-Seeadler und Rotachselpapagei; hier können Sie auch Südliche Brillenlanguren, Riesen- und Gleithörnchen beobachten.

Grandiose Landschaften erwarten Sie in der Mongolei: weite Steppen, die Felswüste der Gobi, tiefe Schluchten im Gobi-Altai-Gebirge. Das dünn besiedelte Land bietet unberührte Naturräume für Przewalski-Pferde (die durch Zuchtprogramme wieder in der Natur angesiedelt wurden), Saiga-Antilopen, Altai-Marals (Hirsche) und Argalis (Riesenwildschafe). In der Mongolei machen riesige Zugvogelschwärme Station auf ihren Wegen nach Sibirien, und im Terelj-Nationalpark sind mehr als 250 Vogelarten zu Hause, auch Berghänfling und Rubinkehlchen.

Einen „Bonbon“ aus Asien möchten wir Ihnen hier im Handbuch nicht unterschlagen: Die Kamtschatka-Halbinsel am östlichsten Ende Russlands und von drei Meeren – Beringsee, Pazifik und Ochotskisches Meer – umgeben. Hier gehen die Taiga-Wälder allmählich in die baumlosen Tundren über; hier gibt es noch weitgehend unberührte Wildnis mit Vulkanen, Geysiren, Gletschern und endlosen Wäldern. Hier ist die Heimat von gewaltigen Kamtschatka-Braunbären und Riesenseeadlern – und Lachsen. Auf Ihrem Kamtschatka-Abenteuer sind Sie mit Hubschraubern, Geländefahrzeugen, Bussen und Booten unterwegs, machen kleine und größere geführte Wanderungen, können  den Gorely-Vulkan besteigen und fakultativ eine Hubschrauber-Tour zum „Tal der Geysire“, zur Uzon-Caldera und zum Kronotsky-Naturreservat machen, Vögel wie Gelbschopflunde und Taubenteisten vor spektakulärer Vulkankulisse beobachten: Naturerlebnisse, die nur wenigen Menschen vorbehalten sind!

Auch in Asien können wir Ihnen in Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Partneragenturen Privatreisen ermöglichen. Nennen Sie uns dazu einfach Ihr Wunschprogramm.