Griechenland

Orchideen auf der Peloponnes

Übersicht

Die Peloponnes bildet den Südteil des griechischen Festlandes, ihre Fläche beträgt mit ca. 21 500 km² etwa ein Sechstel der Gesamtfläche Griechenlands. Sie entspricht damit etwa der Fläche Hessens. Geologisch sind die Gebirge der Peloponnes ein Teil des großen Gebirgszuges, der vom Dinarischen Gebirge und dem Pindos über den unter dem Meer verlaufenden südägäischen Gebirgsbogen (Kreta, Karpathos und Rhodos) zum türkischen Taurusgebirge reicht. Die höchste Erhebung auf der Peloponnes ist mit 2 407 m der Taygetos. Vorherrschend sind Kalk und kristalline Schiefer. Der Gebirgsriegel bedingt deutliche klimatische und botanische Unterschiede zwischen Ost und West. Da im Osten die Niederschläge deshalb wesentlich geringer ausfallen, ist der Südosten schon fast wüstenartig. Vom Festland ist die als Halbinsel vom Meer umgebene Peloponnes künstlich durch den 6,3 km langen Kanal von Korinth getrennt.

Die einzelnen Bergketten werden durch Landschaftsbecken voneinander getrennt, worin vor allem in den tieferen Lagen die Landwirtschaft vorherrscht. Zu den wichtigsten Anbauprodukten gehören Wein, Oliven, Zitrusfrüchte und Getreide, das Olivenöl ist weltweit bekannt. Ausgedehnte Pflanzungen von Maulbeerbäumen bilden die wirtschaftliche Basis für die Seidenraupenzucht. Darüber hinaus spielt die intensive Viehwirtschaft, vor allem die Haltung von Schafen und Ziegen, eine wichtige Rolle. Das produzierende Gewerbe beschränkt sich auf die Herstellung von Nahrungsmitteln und Bekleidung.

Die Peloponnes wurde schon früh besiedelt. Viele Ausgrabungen künden von einer sagenumwobenen griechischen Geschichte, die etwa um 800 v. Chr. beginnt. Prominentestes Zeugnis ist Mykene: In der griechischen Mythologie bekannt als Sitz des Atreus und von König Agamemnon, der die griechischen Truppen gegen Troja geführt haben soll.

Zur Reisezeit blühen bis zu 50 verschiedene Orchideen. In der Artenvielfalt steht die Peloponnes damit den Inseln der Ägäis nicht nach und bietet überaus spannende Fundorte.

Programm

PROGRAMM

Griechenland

Orchideen auf der Peloponnes

1. Tag: Frankfurt – Athen – Kalamata

Flug von Frankfurt nach Athen, Transfer nach Kalamata.

2. bis 4. Tag: Kalamata

Mehrere Exkursionen führen in die nähere und weitere Umgebung von Kalamata. Neben vielen anderen Orchideen, beispielsweise Ophrys ferrum-equinum, O. mammosa, O. spruneri) ist Ophrys aesculapii einer der Höhepunkte, Daneben können Sie Zungenstendel und Dactylorhiza romana finden.

5. Tag: Kalamata – Gythio

Von Kalamata geht es über die Mani weiter nach Gythio, unterbrochen durch Stopps für Exkursionen. (Ophrys lacaena, O. candica)

6. und 7. Tag: Gythio

Zwei Tage stehen für Exkursionen in die Gegend um Gythio zur Vefügung. Hier werden Sie Ophrys attica, O. leucadica, O. perpusilla, O. cerastes, O. crassicornis u. a. finden. Möglicherweise auch Ophrys cretica und Serapias orientalis subsp. moreana (endemisch für die Peloponnes).

8. Tag: Gythio – Tolo

Von Tolo geht es über Mistras in nordöstlicher Richtung, selbstverständlich mit diversen Stopps zum Botanisieren. Mit viel Glück entdecken Sie Ophrys hebes.

9. und 10. Tag: Tolo

An einem Tag besuchen Sie Mykene, die antike Stadt und Festung in der Argolis-Ebene, im Nordosten der Peloponnes.
An Orchideen erwarten Sie neben anderen Ophry argolica, O. speculum, Orchis boryi oder O. papilionacea.

Am anderen Tag fahren Sie nach Ermioni und die östliche Argolis, wo Sie inbesondere nach Ophrys melena und anderen Ragwurz-Arten suchen. Das berühmte Theater von Epidauros ist natürlich auch für alle Orchideenfreunde ein absolutes Muß!

11. Tag: Tolo – Loutraki

Von Tolo fahren Sie nordwestlich über Nemea, Sie besuchen die Ausgrabung mit dem Zeustempel, an die Küste bei Diakopto. Hier befinden sich unter anderem Vorkommen von Ophrys hebes und etwas weiter von Ophrys delphinensis.

12. Tag: Loutraki – Athen – Frankfurt

Transfer von Loutraki nach Athen und Flug nach Frankfurt.

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

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Orchideen auf der Peloponnes

Privatreise:  mit individuellen Programmen zum Wunschtermin Jetzt anfragen
Gruppenreise:    12 Tage / 5 – 12 Teilnehmer
   Hotelreise / Studienreise

Einzelunterkunft: 220 €
EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Linienflüge
Flughafengebühren
Hotelübernachtungen
Halbpension
Alle Exkursionen und Transfers laut Programm mit Kleinbussen
Eintritte laut Programm
Informationsmaterial
Deutsche Reiseleitung ab/bis Frankfurt

Nicht eingeschlossen:

Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder

HINWEISE:

Lesen Sie bitte die Infos und Reisebedingungen.
Hinweis: Die Mindestteilnehmerzahl muss laut Reisebedingungen bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 

 

Infos

Griechenland

Informationen von A - Z

Auswärtigen Amt:

Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

Beste Reisezeit: 
Einreise:

EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen ein Touristenvisum.

Flugdauer:  

Stunden

Geld:

Währung: 1 ETB (Äthiopischer Birr) = 100 Santim. Zur Mitnahme eignen sich USD in bar, auch in kleiner Stückelung; sie sind am einfachsten zu tauschen. EUR werden außerhalb der Hauptstadt kaum akzeptiert.

Impfungen:

Eine im Impfpass ausgewiesene, gültige Gelbfieberimpfung wird von allen Reisenden ver-langt und wird auch empfohlen. Malariaschutz ist ganzjährig für alle Regionen unter 2.000 m erforderlich.

Klima:

Äthiopien hat tropisches Klima, das sich nach der Höhenlage ausprägt:

-    heiß in den Ebenen bis 1.500 m (mittlere Jahrestemperatur 22-27° C)
-    warm-gemäßigt in Höhen bis 2.200 m (mittlere Jahrestemperatur 16-22°C)
-    kühl-gemäßigt in Regionen bis 3.200 m (mittlere Jahrestemperatur 10-16°C)
-    kalt in Höhenlagen über 3.200 m.

Niederschläge sind häufig zwischen Juni und September, wobei die Mengen mit der Höhe ansteigen. Nur der Ogaden im Südosten ist ganzjährig trocken.

Mobiltelefon:

GSM 900 mit begrenztem Sende- und Empfangsbereich.

Netzspannung:  

beträgt 220 Volt, 50 Hz; kein Adapter notwendig.

Ortszeit:

In Äthiopien gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Winterzeit +2 Stunden; während unserer Sommerzeit +1 Stunde.

Sprache:

Die ist Amharisch, English wird weitgehend verstanden.

Sicherheit:

Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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