Madagaskar

Vom Osten in den Süden

Übersicht

DIE HIGHLIGHTS IN MADAGASKAR

  • Reisegruppe mit 4 - 8 Teilnehmern
  • Privatreise zum Wunschtermin möglich
  • Deutsch sprechende lokale Reiseleitung
  • Makis, Kattas, Sifakas, Indris und einzigartige Natur

Nachdem sich Madagaskar vor vielen Millionen Jahren vom afrikanischen kontinent gelöst hatte, ging die evolution hier eigene Wege. so isoliert konnte sich eine einzigartige Tier- und Pflnzenwelt entwickeln und erhalten – bis der Mensch seinen Fuß auf die tropeninsel setzte. seither hat er vieles zerstört – und aus der „grünen insel“ wurde allmählich eine „rote insel“.

Dennoch gibt es großartige, kaum berührte Naturlandschaften, in denen viele interessante tiere leben. die bemerkenswertesten madegassischen säugetiere sind die zu den Halbaffen gehörenden Lemuren oder Makis, die sich wegen der fehlenden konkurrenz höherer affen in großer vielfalt entwickeln konnten. dabei reicht die Palette von winzigen Mausmakis über mittelgroße Kattas und mohrenmakis bis zu großen indris und sifakas. einige der über 30 nur hier vorkommenden Lemurenarten werden unterwegs zu sehen sein, manche sogar nur auf wenige Meter entfernung.

darüber hinaus gibt es hier über 150 Vogelarten und mehr als 30 arten von Chamäleons. auch die Pflnzenwelt ist oft einmalig. so kommen hier z.B. allein über 1.000 Orchideenarten vor.

Programm

PROGRAMM

MADAGASKOR OSTEN

Vom Osten in den Süden

1. Tag: Abflug

Individueller Abflug am Abend.

2. Tag: Antananarivo

Ankunft in der Landeshauptstadt Antananarivo am Morgen. Sie haben den Tag frei zum Entspannen und für einen Stadtbummel. Die Stadt liegt auf über 1200 m Höhe, so dass die Temperaturen meist recht angenehm sind. Neben Bauten aus der französischen Kolonialzeit fasziniert vor allem das bunte Leben auf der Straße und den Märkten.

3. Tag: Antananarivo und Umgebung

Heute lernen Sie Madagaskars Hauptstadt kennen und besichtigen auch den Palast der Königin (Rova), der nach dem Feuer von 1995 wieder aufgebaut wurde. Etwa 30 km nordöstlich von Tana liegt das UNESCO-Kulturerbe Abohimanga („blauer Hügel“), die heilige Stadt der Merina-Dynastie. Hier residierte einst Adrianampoinimerina, mächtigster aller Merina-Fürsten, in einem Haus aus Palisander, bevor er seinen Regierungssitz nach Antananarivo verlegte.

Am Nachmittag besuchen Sie das soziale Projekt Akamasoa, das 1989 vom argentinischen Missionar Père Pedro gegründet wurde, um „Müllkinder“ von der Straße zu holen.

4. Tag: Antananarivo – Akanin’ny Nofy

Fahrt Richtung Ostküste mit Stopp in Marozevo, wo Sie in der Perieyras-Farm nicht nur Chamäleons beim „Zungenschuss“, sondern auch Geckos, Frösche und Schmetterlinge beobachten können. Am Pangalan-Kanal, Hauptverkehrsader und Transportweg zwischen den einzelnen Dörfern der Ostküste, besteigen Sie ein Boot und gelangen zu einer Halbinsel mit dem Privat-Reservat Akanin’ny Nofy („Nest der Träume“; Palmarium), das etwa 90 km südlich von Tamatave liegt. Der Name ist Programm: Hier können Sie am Ampitabe-See, den Küstendünen vom Indischen Ozean trennen, entspannen oder ein Bad nehmen.

5./6. Tag: Ankanin'ny Nofy

Zwei Tage stehen Ihnen zur Verfügung um ausgiebig das Palmarium-Reservat, auch Akanin’ny Nofy genannt, zu erkunden. Der Tieflandregenwald kann über einfache Wege erforscht werden, bestaunenswerte Tiere und Pflanzen gibt es in Hülle und Fülle.

Berühmt ist das Reservat seit Jahren für seine vielen, teilweise sehr zahmen Lemuren. Indris, schwarz-weiße Varis, Kronen- und Mohrenmakis können beobachtet werden, mit etwas Glück sogar das seltene Fingertier. Sie haben Gelegenheit zu einer Bootsfahrt, auf Wanderung zu Feuchtgebieten können größere Ansammlungen von fleischfressenden Kannenpflanzen (Nepenthes) entdeckt werden. Es gibt auch genügend Zeit, den Sandstrand des Ampitabe-Sees zu genießen und zu Baden.

7. Tag: Ankanin'ny Nofy - Canal de Pangalanes – Antananarivo

Bootstransfer über den Canal de Pangalane bis Tamatave und dann Rückfahrt nach Antananarivo durch faszinierende Landschaften und immergrüne Regenwälder.

8. Tag: Antananarivo - Antsirabe

Auch wenn Antsirabe nur 162 km von Antananarivo entfernt liegt: Auf der Fahrt durch das Hochland werden Sie den ganzen Tag – mit Pausen – unterwegs sein.

9. Tag: Antsirabe – Ambositra – Antoetra

Besichtigung von Antsirabe („wo es viel Salz gibt“), das wegen der Thermalquellen und seiner kühlen Hochlandluft früher Erholungszentrum der französischen Plantagenbesitzer war. In vielen kleinen Geschäften kann man Halbedelsteine finden, und Sie besuchen auch eine Werkstatt, in der rohe Steine geschliffen werden. Weiterfahrt über Ambositra („dort, wo es viele Rinder gibt“) und Besuch von Antoetra, einem Dorf der Zafimaniri. Diese kleine Volksgruppe stammt wohl von arabischen Einwanderern ab und rühmt sich kunstvoller Holzschnitzereien.

10. Tag: Ambositra – Ranomafana

Über Fianarantsoa, „Hauptstadt des Südens“ und wichtiges Zentrum der Landwirtschaft, geht es durch eine Hügellandschaft und vorbei an Reisterrassen durch Betsileo-Gebiet. Hier wird auch Gemüse und Wein angebaut. Endpunkt der heutigen Fahrt ist Ranomafana, ein Kurort mit Thermalquelle am Rande eines Regenwald-Gebietes.

11. Tag: Nationalpark Ranomafana

Im Regenwald von Ranamafana entdeckte der deutsche Forscher Bernhard Meier 1986 den Goldenen Bambuslemuren, und ein paar Jahre später wurde hier der kleinste Frosch der Welt gesichtet. In diesem Gebiet können Sie nicht nur weitere Lemuren und Frösche, sondern auch zahlreiche Vögel, Reptilien, Schmetterlinge und Orchideen entdecken. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, sich im Thermalpool zu erholen.

12. Tag: Ranomafana – Ambalavao

Über Fianarantsoa geht es heute nach Ambalavao, einem kleinen Städtchen am Fuße des Andringitra-Bergmassivs. Hier können Sie in der Fabrik Antemoro kennen lernen, wie aus der Rinde des nur hier vorkommenden Avoha-Baumes handgemachtes Papier hergestellt wird. Sie besuchen auch den nahe gelegenen Anja-Park, der von den Bewohnern der umliegenden Dörfer selbst verwaltet wird. In imposanter Fels-Landschaft können Sie Kattas, Chamäleons, besondere Vögel und Pflanzen beobachten.

13. Tag: Ambalavao - Ranohira

Fahrt durch die Hochebene von Horombe vorbei am Andringitra-Bergmassiv nach Ihosy. In der Grassteppen-Landschaft werden große Rinderherden gehalten. Tagesziel ist Ranohira, Ausgangspunkt für die Erkundung des Isalo-Gebirges.

14./15. Tag: Isalo-Nationalpark

Erleben Sie die spektakuläre Gebirgslandschaft im südlichen Landesinneren von Madagaskar! Mit mächtigen Sandsteinformationen, die von tiefen Canyons durchzogen werden, eingebettet in eine Trockenzone. Hier ist das Reich der sukkulenten Pflanzen, von Aloen, einzigartigen Pachypodien („Dickfußpflanzen“) und Kalanchoen; hier wachsen Schraubenbäume, die fälschlicherweise als „Palmen“ bezeichnet werden. Natürlich lassen sich auch hier Lemuren, Chamäleons und andere Reptilien entdecken sowie zahlreiche Vögel.

Wanderungen führen zum „Affencanyon“ und zum „Piscine naturelle“, einem natürlichen Schwimmbecken, das durch einen kleinen Wasserfall versorgt wird – Badesachen nicht vergessen! Beim Rückweg taucht die tief stehende Sonne die Landschaft in fantastische Farben.

16. Tag: Ranohira -Tulear

Fahrt durch die Halbwüste, vorbei an den bekannten Mahafaly-Gräbern. Kurz vor Tulear besuchen Sie die Zombitse-Sektion des Zombitse-Vohibasia-Nationalparks, der 1997 zum Schutz des Trockenwaldes gegründet wurde. Der Park bildet die Übergangszone zwischen dem Kalksteingebirge, in dem auch der Nationalpark Isalo liegt, und den trockenen Dornwäldern des Südens.

Leichte Wanderung im Reservat und im botanischen Garten mit angelegten Wegen. Neben zahlreichen einheimischen Pflanzenarten ist der Park berühmt für seinen Reichtum an Vögeln. Aber auch andere Reptilien und Chamäleons, mit etwas Glück auch Lemuren wie Larvensifaka, Brauner Maki oder Wieselmaki sind zu sehen.

17. Tag: Tulear - Tana

Transfer zum Flughafen von Tulear und Rückflug in die Hauptstadt. Je nach Ankunftszeit können Sie die Nachmittag- und Abendstunden für einen gemütlichen Stadtbummel durch Tana nutzen. Von der Oberstadt aus bietet sich ein herrlicher Blick auf Tana und seine hügelige Umgebung.

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

Madagaskar

Vom Osten in den Süden

Privatreise:  zum Wunschtermin Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage

Gruppenreise:    17 Tage / 4 - 8 Teilnehmer
   Hotel & Lodge

Deutsch sprechende lokale Reiseleitung
03.06.2019 - 19.06.2019 1990 €Buchen & Reservieren
16.09.2019 - 02.10.2019 1990 €Buchen & Reservieren
02.06.2020 - 18.06.2020 2130 €Buchen & Reservieren
15.09.2020 - 01.10.2020 2130 €Buchen & Reservieren
Einzelunterkunft:   410 €
Flüge:    ab 840 € plus 325 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE :

Hotel les 3 Metis oder Hotel Gregoire, Vakona Forest lodge oder Andasibe Hotel, Residence camellia, Karibotel, Camp Catta oder TsaraSoa, Renes de l’Isalo, Arboretum Lodge oder ähnlich

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtung in Doppelzimmern von Hotels und Lodges
Frühstück
Inlandsflug Tulear – Antananarivo
Alle genannten Transfers
Alle Eintrittsgebühren
Exkursionen laut Programm
Deutsch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Antananarivo

NICHT EINGESCHLOSSEN:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Visumgebühr, Getränke, übrige Mahlzeiten

Visum: Erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeine Versicherung AG nach. 
Lesen Sie die Safari Seite sowie die Infos und Reisebedingungen.

 

Infos

MADAGASKAR

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:   April/Mai und September und Oktober (eher kühler und regenarm); Ostküste jedoch relativ regenreich.
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum.
Flugdauer: 13 - 14 Stunden
Geld: Währung: 1 MGA (Madagascar Ariary) = 5 Malagasy. EURO und USD können in Banken und offiziellen Wechselstuben gewechselt werden. American Express, Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden in den Hotels der Hauptstadt akzeptiert, in anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen. Einzelheiten erfahren Sie vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: In Madagaskar herrscht ein sub-/tropisches, maritimes Klima, das durch Höhenlage, Monsun und die Nähe zum Meer beeinflusst wird. Das Hochland hat ein angenehmes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von etwa 20 °C, die im madagassischen Sommer (Oktober bis April) kaum über 30 °C steigen. Der madagassische Winter (Mai bis Oktober) ist trocken und kühl, die Temperaturen können auf 5 °C fallen. In der Küstenregion herrscht mehr tropisches Klima ohne echte Trockenzeit. An der Ostküste wehen ganzjährig südöstliche Passatwinde; hier ist es im Sommer (Oktober bis April) heiß mit häufigen Niederschlägen. Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 29 °C mit Höchsttemperaturen von 35 °C im Sommer, sonst sind sie eher gemäßigt. An der Nord- und Westküste gibt es im Winter trockene Ostwinde mit gemäßigten Temperaturen. Im Sommer bestimmen feuchte, niederschlagsreiche Monsunwinde das Klima; die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 26 °C. Der Süden von Madagaskar ist sehr trocken, und es fällt nur wenig Regen.
Mobiltelefon: GSM 900. Der Sende- und Empfangsbereich beschränkt sich auf die größeren Städte und die Hauptverkehrsadern im Land.
Netzspannung: Die Netzspannung in den Hotels und Lodges beträgt 127 oder – überwiegend - 220 Volt, 50 Hz. Europäische Flachstecker passen fast überall, für Schukostecker benötigt man manchmal einen Adapter.
Ortszeit: Auf Madagaskar gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Sommerzeit +1 Stunde, während unserer Winterzeit +2 Stunden.
Sprache: Amtssprachen sind Malagasy (Madagassisch) und Französisch; regionale Sprachen dienen als Umgangssprachen. Englisch wird nur in den Großstädten verstanden, Französisch ist weit verbreitet.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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