CORONA

21.06.20

Reisen innerhalb Europas sind endlich wieder möglich. Unsere ersten Gäste starteten am 20. Juni in Richtung Estland. Als eines der letzten Länder hat Spanien am 21. Juni 2020 die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sowie die Quarantäneverpflichtung aufgehoben, Portugal folgt am 1. Juli. Für Finnland, Norwegen und Schweden gelten derzeit aber noch Restriktionen.

Ob und wann Fernreisen wieder möglich sind, hängt von der Entwicklung in den einzelnen Ländern ab. Die afrikanischen Staaten haben die Ansteckungen scheinbar noch recht gut unter Kontrolle, problematisch ist es aber weiterhin in Asien und Amerika. Wir sind ständig mit unseren Kollegen in den Gastländern in Verbindung und prüfen die langsam wieder steigenden Flugverbindungen.

Wir rechnen damit, dass bereits gebuchte Fernreisen erst ab September wieder durchgeführt werden können. Bis dahin sind wir noch gut mit Umbuchungen für das kommende Jahr beschäftigt. Sollten Sie bereits Vorstellungen für 2021 haben, ist es gut frühzeitig zu planen. In der ersten Jahreshälfte wird man in den Genuss vergangener Zeiten kommen, da nur wirklich Naturbegeisterte und keine Massentouristen die Schutzgebiete besuchen werden.

Obwohl das gut für Reisende und sicher auch gut für die Natur ist: Es gilt anzumerken, dass niedrige Besucherzahlen durchaus auch negative Auswirkungen haben werden. Denn wenn zu wenig Geld von Besuchern der Schutzgebiete eingenommen wird, können Ranger nicht mehr bezahlt und Projekte nicht mehr finanziert werden. Zudem verlieren Tausende der Einheimischen ihren Job und damit ihr Einkommen, von dem in der „Dritten Welt“ meist nicht nur eine Familie lebt.

In den nächsten Wochen werden wir die neuen Reisen für den Winter und das Frühjahr online vorstellen.
Sollten Sie Ideen oder spezielle Wünsche haben, lassen Sie es uns wissen.
Wir berücksichtigen sie gerne!

 

08.05.2020

Endlich kann man wieder etwas positiver in die Zukunft schauen. Durch konsequente anti-epidemiologische Maßnahmen konnte die Virusverbreitung in vielen Ländern vorerst gebremst werden.

Österreich hat die Ausgangssperren aufheben können, alle Geschäfte haben wieder geöffnet, Gaststätten und Hotels folgen in den nächsten Wochen. Spanien hat mit der Lockerung der strikten Ausgangssperre begonnen und will in einem mehrwöchigen Stufenplan langsam wieder den Normalmodus erreichen. In Bulgarien wurde die Maskenpflicht teilweise aufgehoben und der Zugang zu Nationalparks soll demnächst wieder ermöglicht werden.

Costa Rica öffnet Hotels, Restaurants und Nationalparks ab Juni, Madagaskar beginnt mit Lockerungen und plant eine Wiederaufnahme des Luftverkehrs. Auch Ruanda, Namibia und Botswana haben Lockerungen in Aussicht gestellt. Wir haben uns die aktuellen Statistiken der Reiseländer angeschaut, die Gäste für Juli, August und September gebucht haben. Auch wenn die Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind, lassen sie eine positive Tendenz erkennen. 

Unabhängig davon hat das Deutsche Auswärtige Amt die weltweite Reisewarnung undifferenziert bis zum 14. Juni verlängert. Die EU-Innenkommissarin Johansson lehnt sogar selektive Grenzöffnungen innerhalb Europas ab. Wozu das führen kann, zeigt ein Bericht über Oberndorf in Österreich und Laufen in Bayern, die jahrhundertelang eins waren. Nun stehen wieder Grenzposten zwischen beiden Städten; selbst die Bürgermeister sind machtlos. Bei Interesse können Sie den Bericht im Spiegel-Online lesen. 

Man bekommt den Eindruck, die Verantwortlichen in der EU wissen auch in dieser pandemiebedingten Ausnahmesituation der Covid-19-Krise nicht wirklich, was sinnvoll ist. Der Eindruck verstärkt sich noch, weil EU-Justizkommissar Reynders die Pläne der Bundesregierung zur Eindämmung der wirtschaftlichen Gefahren verhindert und Reiseveranstalter in Insolvenzen drängt. Sogar Strafmaßnahmen wurden von der Vizepräsidentin Margrethe Vestager angekündigt, obwohl die EU eigentlich helfen sollte. Es ist besorgniserregend wie abgehoben realitätsfremd das Europäische Parlament agiert.

Wir versuchen dennoch positiv zu denken und beobachten die Entwicklung weiterhin. In der Hoffnung, dass bald auch wieder Flüge die Länder verbinden und Einreisen möglich sind, bereiten wir die Reisen des zweiten Halbjahres vor. Sollten Sie Fragen zu Ihrer Reise haben, erreichen Sie uns wie gewohnt.

Bleiben auch Sie positiv gestimmt und gesund!

 

17.04.2020

Wir sind noch gesund, haben aber teilweise auf Kurzarbeit umstellen müssen.
Unser Büro ist dennoch ganztägig besetzt, wodurch die Betreuung aller Reisegäste weiterhin gewährleistet ist.

Die Arbeit ist nicht gerade leicht während dieser außergewöhnlichen Covid-19-Krise, in der es zwischen gesundheitlichen Risiken und finanziellen Folgen abzuwägen gilt, die jeden Einzelnen von uns betreffen. Bisher ist es aber recht gut gelungen. Wir haben alle Reisen, inklusive Stornierungen und notwendiger Umbuchungen, zur Zufriedenheit aller Gäste arrangieren können.  Nur zwei Uneinsichtige versuchen die Situation auszunutzen. Bei allen anderen Gästen bedanken wir uns ganz herzlich für ihr Verständnis, Entgegenkommen und die vielen guten Wünsche! 

Im Hinblick auf die Reisen, die ab Juni/Juli beginnen sollen, verfolgen wir die behördlichen Anordnungen sowie die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes. Bei positiver Entwicklung gehen wir davon aus, dass die Reisen in der zweiten Jahreshälfte wieder durchgeführt werden können. Laut unseren Kollegen vor Ort gibt es derzeit zwar noch Reisebeschränkungen, aber kaum Probleme in den Schutzgebieten. Wir halten alle gebuchten Reisegäste in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden.

Bitte bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

 

10.03.2020

Bisher waren wir damit beschäftigt, die Möglichkeit von Reisen in bestimmte Länder zu beurteilen.

Nach Ansage unserer Bundeskanzlerin und aktuellem Statement des Auswärtigen Amtes dürfen Bundesbürger vom 17. März 2020 an bis auf Weiteres  gar keine Reise zu touristischen Zwecken in das Ausland mehr antreten.

Wir sind nun damit beschäftigt dies den für die Reisen im März/April eingeplanten Fluggesellschaften und örtlichen Leistungsträgern im Gastland mitzuteilen und die Rückzahlungen geleisteter Zahlungen anzufordern.  Erstattungen werden danach vorgenommen. Bitte sehen Sie von Rückfragen hierzu ab, da unsere Priorität derzeit den aktuellen Reisen gilt.

Hinsichtlich der Reisen ab Mai verfolgen wir laufend die Einschätzungen des Auswärtigen Amtes und des Robert Koch-Instituts. Ebenso die Lageberichte unserer Kollegen vor Ort und der Fluglinien. Sollten Reisen nicht durchgeführt werden können, werden wir alle Gäste und Reiseleiter umgehend und unaufgefordert informieren.  

LINK zum Auswärtigen Amt

LINK zum Robert Koch-Institut

Wir hoffen aber, dass die prophylaktischen Sperrmaßnahmen bald Wirkung zeigen und die weitere Verbreitung des Corana-Virus zurückgeht.

Mithelfen können wir alle, wenn wir entsprechend vorsichtig sind. Ansteckungen erfolgen nur bei direktem Kontakt mit Speicheltropfen einer infizierten Person und Kontakt mit einer Oberfläche, auf der sich das Virus befindet. Dann auch nur bei anschließender Berührung derAugen, des Mundes oder der Nase.

Daher sollten häufig berührte Objekte und Oberflächen mit Desinfektionsspray, Alkohol oder Haushaltsreiniger gesäubert und regelmäßig die Hände etwa 60 Sekunden mit Seife oder alkoholischem Desinfektionsmittel (70%ig) gewaschen werden.

Ansteckungen kann jeder von uns am besten verhindern, wenn wir so weit wie möglich daheimbleiben oder zumindest engen Kontakt mit Menschen vermeiden bzw. einen Mindestabstand von 1,5 Meter bis 2 Metern untereinander einhalten.

Dies gilt besonders für die Älteren unter uns und Menschen mit Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Krebs, pulmonale chronische Krankheiten sowie Herzleiden. Alle anderen sind weniger gefährdet, sollten aber dennoch aufpassen, um nicht zum Krankheitsüberträger zu werden.

Passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf - bleiben Sie gesund!