Natur-News

Im Frühjahr haben in Tansania wieder Hunderttausende Weißbartgnus und Zebras ihre Jungtiere zur Welt gebracht. Schon bald ziehen die Neugeborenen mit der großen Tierwanderung im immerwährenden Kreislauf bis in die Masai-Mara und wieder zurück. Nur wenige Naturliebhaber werden in diesem Jahr das einmalige Naturschauspiel besuchen. Somit ist Ihnen ein Platz in der ersten Reihe sicher.

Ergiebige Regenschauer versorgten das südliche Afrika mit Wasser. Bis März füllten sie Anfang des Jahres Staudämme und Seen. Selbst im Sossusvlei bildete sich für kurze Zeit ein türkisblauer See. Bei Ihrem nächsten Namibia-Besuch bestimmen dann wieder „Big Daddy“ Oryx-Antilope und der Namib-Sternenhimmel das Bild. Kamera und ausreichend Filme bzw. Speicherkarten nicht vergessen!

Auf den Galapagos-Inseln „warten“ einige Seelöwen, auf Stegen lümmelnd, recht „sehnsüchtig“ auf Besucher. Auch Blaufußtölpel, Riesenschildkröten und Meerechsen laden in das Tier-Paradies ein! Schnell wird klar, wer hier seit langem lebt und wer gern gesehener Gast ist. Die Zutraulichkeit der Tiere ist weltweit eine Seltenheit – und Sie sind mittendrin.

Das Pantanal gilt als das größte Binnenland-Feuchtgebiet der Erde. Naturfreunde finden in diesem wirklich einzigartigen Naturraum seltene, vom Aussterben bedrohte Säugetiere, eine prächtige Vogelwelt und eine hohe Fisch-Biodiversität. Nur gut, dass die letzte Regenzeit ausreichend Niederschläge brachte. Flüsse und Seen stiegen über die Ufer. Die Flammen im Pantanal sind gelöscht. Hyazintharas, Wasserschweine, Jaguare und Tapire können wieder aufatmen.

Mitten im Lockdown konnten auf Borneo zehn„Waldmenschen“ nach intensiver Pflege und Betreuung ausgewildert werden. Eine gute Nachricht, denn Orang-Utans haben die niedrigste Geburtenrate aller Menschenaffen. Ihr Lebensraum ist der Tropische Regenwald. Um ihren Bestand zu sichern, sind Waldschutzgebiete, Aufzuchts-  und Auswilderungszentren immens wichtig.