Chile

Eine Chile-Reise ist eine Naturreise der großen Gegensätze. Im Südwesten Südamerikas gelegen, besitzt Chile eine Nord-Süd-Ausdehnung von rund 4.200 km. Im Norden liegt die karge Atacamawüste, im Süden das wilde Patagonien mit dem Nationalpark Torres del Peine. Zwischen der Andenkordillere im Osten und dem Pazifischen Ozean finden Reisende die pulsierende Hauptstadt Santiago am Rio Mapocho, die alte Hafenstadt Valparaiso und die vulkanischen Gipfel der geheimnisvollen Osterinsel. Das Wahrzeichen von Rapa Nui sind monumentale Steinskulpturen, die Moai.

Chile ist das längste und schmalste Land der Welt. Vom Meeresspiegel bis über 6.000 m reichen die verschiedenen Landschaften. In Sachen Naturvielfalt können nur wenige Länder konkurrieren. Während einer Naturreise erleben Sie eine ebenso vielfältige Tierwelt: von der artenreichen Andenfauna mit Flamingos, Vikunjas, Andenhirschen und zahlreichen Vogelarten bis zu den seltenen Säugetieren im Süden. Neben dem Puma leben im Torres del Peine Nationalpark Magellan- und Humboldt-Pinguine, Nandus, Andenfüchse und Guanakos. Ein weiterer Vorteil: Chile schützt seine Flora und Fauna durch viele Naturschutzgebiete und Nationalparks.

Wer Chiles Naturhöhepunkte auf einer Reise erleben will, profitiert vom ausgebauten Flugnetz im Land. Die Anreise erfolgt in der Regel über den Flughafen Comodoro Arturo Merino Benítez in Santiago. Den größten Flughafen des Landes erreichen Sie z.B. von Frankfurt in ca. 16 Stunden.

So vielfältig die chilenische Natur ist, so verschieden sind die Klimazonen. Dennoch ist die beste Reisezeit der chilenische Sommer. Da Chile auf der Südhalbkugel liegt, verlaufen die Jahreszeiten gegensätzlich zu denen in Europa. Planen Sie Ihre Naturreise daher in den Monaten November bis März. Dann sind die Wetterverhältnisse weitestgehend stabil.