Nicaragua

Nicaragua liegt in Zentralamerika zwischen Honduras im Norden und Costa Rica im Süden. Das Land grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, im Osten an das Karibische Meer. Die Hauptstadt ist Managua. Eine Reise nach Nicaragua ist ein echter Geheimtipp unter Naturfreunden. Hier finden sich tropische Regen- und Nebelwälder, eine Kette teils aktiver Vulkane, exotische Pflanzen und Tiere und speziell die Solentiname-Inseln im Süden des Nicaraguasees. Mit einer Fläche von über 8.100 km² ist der Lago de Nicaragua der größte Binnensee in Mittelamerika und wird auf Grund seiner Größe häufig „Süßwassermeer“ genannt. Auf Ihrer Rundreise sollten Sie Solentiname unbedingt einplanen. Der Archipel ist bekannt für seine Vogelvielfalt.

Besuchen Sie auch die Kolonialstädte Granada und Leon. Deren koloniale Architektur lebt auf den Plätzen und in den Kathedralen der bunten Altstadt-Straßen. Nicaragua wird auch „Land der tausend Vulkane“ genannt. Parallel zur Pazifikküste ist es von einer Kette aktiver Vulkane durchzogen. So gehört der Masaya Vulkan, nahe der Hauptstadt Managua, zu den sehenswerten Attraktionen. Er gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Aus sicherer Entfernung von einer Plattform lohnt sich der Blick in die glutrote Lava.

Nicaraguas Nationalvogel ist der Türkisbrauen-Motmot, auf Spanisch Guardabarranco. Dieser, der Göttervogel Quetzal, Kolibris und viele Wasservögel stehen beispielhaft für den Artenreichtum im Land. So vielfältig die Vogelwelt, so vielfältig ist auch die weitere Fauna. Halten Sie Ausschau nach Schmetterlingen, verschiedenen Affenarten, Fröschen und Schildkröten. Ein Höhepunkt Ihrer Reise durch Nicaragua sollte eine Kaiman-Bootsafari auf dem Rio San Juan sein. In den immergrünen Regenwäldern Nicaraguas lassen sich zudem viele tropische Pflanzen finden. Das Land bietet eine große Orchideenvielfalt.

Nicaragua lässt sich das ganze Jahr über gut bereisen. Das tropische Klima erreicht durchgehend etwa 30 Grad Celsius. Dennoch gelten die Monate von Dezember bis April als günstiger Zeitraum für Naturreisen. Dann herrscht Trockenzeit an der Pazifik-Küste und die Chancen der Tierbeobachtung steigen.