Argentinien

Eine Naturreise durch Argentinien führt durch die Weiten des zweitgrößten Staates in Südamerika. Zwischen der pulsierenden Metropole Buenos Aires und der südlichsten Stadt der Welt Ushuaia liegen eindrucksvolle Landschaften, gewaltige Gletscher und eine vielfältige Tierwelt. Eine Argentinien-Reise ist eine Reise voller Kontraste. Bedingt durch die große Nord-Süd-Ausdehnung hat Argentinien Anteil an unterschiedlichen Klima- und Vegetationszonen. Je weiter die Reise nach Süden führt, desto mehr ändert sich das Landschaftsbild. Dies reicht von der grasbewachsenen Pampa nahe Buenos Aires, über die baumlose Halbinsel Valdez und die rauen Steppen (Wüstensteppen) Patagoniens bis hin zur Baumvegetation Feuerlands.

Daneben verspricht eine Naturreise durch Argentinien seltene Tierbeobachtungen. Dazu zählen Seelöwen, Südliche Glattwale und Mähnenrobben ebenso wie Guanakos, Pampashasen und die einheimische Vogelwelt. Auch Magellan-Pinguine, die in großen Kolonien von bis zu 60.000 Tieren vorkommen, können beobachtet werden. Bereisen Sie Argentinien zur besten Reisezeit von November bis Februar – in kleiner Gruppe oder ganz individuell als Privatreise.


Aktuelle COVID-19 Reisebestimmungen

Generelle Informationen

Achtung! Seit 09.01. gilt erneut eine Warnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Argentinien. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein Reiseverbot, wie richterlich festgestellt wurde (Amtsgericht Leipzig).

Seit dem 24.11. gilt auf allen Flügen von, über und nach Deutschland die 3G-Regel. Damit müssen auch Reisende ab 6 Jahren, die aus Deutschland abfliegen, vor Antritt der Reise und unabhängig von den Einreisebestimmungen des Ziellandes einen Impf-, Immunitäts- oder Testnachweis vorlegen.

Informationen zur Einreise

Bei Einreise vorzulegen: PCR-Test. Durchführung der PCR-/LAMP-/TMA-Tests vor Einreise: 72 Stunden.
Verpflichtend bei Einreise: PCR-Test.
Personen bis zum Alter von einschließlich 5 Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Einreiseberechtigte Personen müssen bei Ankunft in Argentinien einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72h) vorweisen. Ausgenommen sind u.a. Transitreisende (Aufenthalt weniger als 24h), und Kinder unter 6 Jahren.

Der Testnachweis sollte (falls von der Test-Station/Apotheke/etc. angeboten) auch die Pass-/Personalausweisnummer des/der Reisenden enthalten, da dies von einigen Airlines für die Beförderung verlangt wird. Wir weisen darauf hin, dass manche Länder generell nur einen im Labor bearbeiteten und ausgewerteten »RT-PCR-Test« für die Einreise akzeptieren. Andere PCR-Tests wie z.B. Express-PCR-Test, PoC-PCR-Test oder PCR-Schnelltest können mitunter dazu führen, dass die Einreise verweigert wird.

Reisende müssen zusätzlich zwischen dem 3. und 5. einen weiteres COVID-19-Test durchführen lassen.

Es gibt keine Testpflicht für Genesene bei Einreise.

Personen, die in den letzten 90 Tagen mit Covid-19 infiziert waren, sind von der Testpflicht befreit, müssen aber ein ärztliches Attest vorlegen, das mindestens 10 Tage nach der Diagnose ausgestellt wurde.

Innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ist eine eidestattliche Erklärung abzugeben, zudem muss eine Krankenversicherung mit COVID-19-Abdeckung nachgewiesen werden (Erkrankung, Quarantäne, Krankentransporte auch für evtl. Kontaktpersonen). Außerdem muss über die App Mi Argentina ggf. ein Impfnachweis hochgeladen werden oder der Nachweis durch ein Dokument einer nationalen oder staatlichen Gesundheitsbehörde erfolgen.

Seit dem 01.11. ist die Einreise nach Argentinien wieder grundsätzlich möglich für alle Reisende, die den Nachweis über eine vollständige Impfung und über eine Krankenversicherung erbringen können, die COVID-19 vollständig abdeckt (inkl. Krankenhauskosten und Kosten für eine evtl. Selbstisolation). Ungeimpfte Personen ohne Aufenthaltsrecht in Argentinien können derzeit nicht aus touristischen Gründen einreisen.

Für teilweise Geimpfte gibt es keine Einreiseerleichterungen.

Geimpfte Einreisende müssen in den ersten fünf Tagen präventive Maßnahmen einhalten. Während dieser Zeit dürfen Einreisende nicht an größeren Veranstaltungen sowie Zusammenkünften in Innenräumen teilnehmen. Selbiges gilt für ungeimpfte Kinder, diese sollten eingangs erwähnte Maßnahmen für sieben Tage einhalten.

Reisende aus dem südlichen Afrika begeben sich bei Ankunft für 10 Tage in Quarantäne und unterziehen sich einem PCR-Test bei Einreise und am Ende ihrer Quarantäne.

Die Durchreise auf dem Landweg aus einem Nachbarland ist möglich. Hierfür muss eine entsprechende Genehmigung beim argentinischen Konsulat im Aufenthaltsland beantragt werden.

Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen, Test-Vorschriften und eventuellen Ausnahmen für bereits geimpfte Transitreisende finden sich (sofern verfügbar) in den jeweiligen Kategorien.

Es gibt keine Quarantäne für vollständig Geimpfte bei Einreise. Die Impfung muss 14 Tage vor Einreise abgeschlossen worden sein.

Der Impfnachweis muss über die App Mi Argentina oder durch ein Dokument einer nationalen oder staatlichen Gesundheitsbehörde erfolgen.

Deutsche Einreisende sind von der Impfpflicht befreit, wenn sie Familienangehörige besuchen.

Eine vollständige Impfung orientiert sich an den Richtlinien des Landes, aus dem Reisende stammen. In Deutschland definiert das RKI die Richtlinien für eine vollständige Impfung.

Zahlreiche Länder akzeptieren nur Impfstoffe von bestimmten Herstellern. Eine Übersicht bietet die folgende Webseite. Verbindliche Auskünfte können jedoch nur die Botschaften, Konsulate und nationalen Behörden der einzelnen Länder erteilen.

Vor Ort

Seit 21.09. dürfen Bildungs-, Kultur- und Sporteinrichtungen wieder mit 100% ihrer Kapazitäten operieren. Selbst Nachtclubs dürfen wieder öffnen, allerdings operieren sie bei 50%. Voraussetzungen für die Nutzung ist eine vollständige Impfung.

Internationale Flüge von/nach Europa sind nur sehr eingeschränkt verfügbar, das Verbot direkter Flüge aus dem Vereinigten Königreich wurde jedoch aufgehoben. Der Inlandsflugverkehr wurde in eingeschränktem Umfang aufgenommen. Für Inlandsflüge ist eine vorherige Genehmigung (“Certificado Único Habilitante para Circulación” - COVID-19 Emergency) erforderlich. Diese kann über die App 'Cuidar' oderr über folgenden Link beantragt werden.

Der öffentliche Verkehr (v.a. Überlandbusse, Züge, Fähre) ist stark eingeschränkt. Es kann zu regionalen Unterschieden kommen. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist Personen mit Ausnahmegenehmigung vorbehalten. Ausländische Personen ohne Daueraufenthaltsgenehmigung müssen für den Weg zum Flughafen auf dem Formular den Reisegrund 'Traslado hacia pasos fronterizos terrestres, puertos, y aeropuertos habilitados (egresos)' eintragen.

Je nach Infektionsaufkommen gelten in den Provinzen andere Regelungen. Landesweit sind Einlass-Kapazitäten beschränkt und es besteht eine Maskenpflicht.

Restaurants und Lokale dürfen unter Auflagen (u.a. Kapazitätsbeschränkungen) öffnen.

Die meisten Hotels sind wieder geöffnet.

Das argentinische Gesundheitsministerium bietet eine Corona-App an. Die jeweils zuständige Provinz muss diese vor der Erstnutzung entsperren.

Vor Ort gibt es Erleichterungen nur für Geimpfte.

Massenveranstaltungen dürfen lediglich von Teilnehmern mit vollständigem Impfschutz oder von Personen mit einer Impfdosis und einem zusätzlichen Testnachweis besucht werden.

Seit dem 21.12. ist in Buenos Aires ein COVID-19-Pass, welcher eine Impfung bescheinigt, Pflicht in Einrichtungen und für Veranstaltungen, wie etwa Nachtclubs, Feiern, Gruppenreisen und für Versammlungen von mehr als 1000 Personen.

Ab dem 01.01. ist diese Regelung landesweit gültig.

Aufgrund steigender Infektionszahlen kann das öffentliche Leben in Gebieten mit hohem Infektionsrisiko stark eingeschränkt werden. Die Maßnahmen können auch kurzfristig verhängt werden.

Die nächtliche Ausgangssperre gilt nur noch in Gemeinden mit hohen Infektionszahlen. Dort ist sie zwischen 20 und 6 Uhr in Kraft.

Bis zum 31.12.2022 gilt in Argentinien der gesundheitliche Notstand.

Im gesamten Land gilt eine "obligatorische räumliche Distanzierung" (DISPO). Innerhalb der verschiedenen Provinzen können Beschränkungen und Maßnahmen je nach Infektionslage lokal unterschiedlich streng ausfallen. Reisen zwischen Regionen sind gestattet, u.U. werden dafür PCR-Tests oder Genehmigungen ('Certificado Unico de Circulación' oder 'Certificado Turismo') benötigt.

Eine Übersicht über lokal geltende Maßnahmen bietet die COVID-Webseite der Regierung. Bei Verstößen drohen Geld- bzw. Freiheitsstrafen.

Für Inlandsreisen ist ein Online-Anmeldeverfahren vorgesehen. Außerdem müssen alle in der Stadt Buenos Aires ankommenden Personen innerhalb von 72 Stunden nach ihrer Ankunft einen COVID-19-Test durchführen. Hierfür ist eine Online-Reservierung erforderlich. Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen Nähere Informationen sind auf der Website der Stadt Buenos Aires verfügbar (auf Spanisch).

In Gemeinschaftsräumen muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Im Freien darf die Maske abgenommen werdn, wenn der Mindestabstand von 2 m eingehalten werden kann. Teilweise gibt es in den in verschiedenen Provinzen unterschiedliche Regelungen.

Veranstaltungen dürfen unter Auflagen mit bis zu 1000 Personen stattfinden. Seit 01.10.dürfen Veranstaltungsorte bis zu 50% ihrer Kapazitäten nutzen. (s. "Erleichterungen")

7-tages Inzidenz:

Aktueller Wert: 1717. Vorwoche: 1683

Datenquelle: Our World in Data / European Center for Disease Control. Die Daten liegen nur auf Länderebene vor und werden täglich aktualisiert.

Ausreise-Informationen

Innerhalb von 48 Stunden vor Abflug müssen Reisende eine eidesstattliche Erklärung abgeben, die bestätigt, dass er/sie keine Corona-Symptome hat und in den vorausgegangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu Infizierten Personen hatte.

Ein-/Rückreise nach Deutschland

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für Genesene bei Ein-/Rückreise.

Genesene sind bundesweit von Quarantäne- und Testpflichten befreit, es sei denn, sie sind aus einem Virusvarianten-Gebiet nach Deutschland eingereist. Genesene benötigen einen Nachweis über einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal 3 Monate zurückliegt. Genesene dürfen keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Weitere Informationen stellt die Bundesregierung zur Verfügung.

Reisende, die auf dem Land-, Luft- oder Seeweg nach Deutschland einreisen und sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einer vom Robert-Koch-Institut (RKI) zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet ausgewiesenen Region aufgehalten haben, müssen sich vor der Einreise digital registrieren. Die Bestätigung (PDF) ist dem Beförderer vorzuzeigen. Die Angaben werden automatisch an die zuständigen Gesundheitsbehörden am Zielort weitergeleitet. Für Reisende, die aus einem risikofreien Gebiet einreisen, besteht keine Anmeldepflicht bei Rückkehr nach Deutschland. Die genauen Regelungen sowie Ausnahmen (z.B. für Transitreisende) können Sie dem Merkblatt des Gesundheitsministeriums entnehmen.

Für teilweise Geimpfte gibt es keine Ein-/ Rückreiseerleichterungen.

Seit dem 13.05. ist die Einreisequarantäne bundeseinheitlich durch die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) geregelt. Seit dem 01.08. endet die häusliche Quarantäne generell automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Webseite des Robert Koch Instituts gelistet ist (Entlistung).

Einreise aus einem Hochrisikogebiet: Nachweis über Test muss verkehrsmittelunabhängig immer vor Einreise vorgelegt werden. Ein erneuter Test nach 5 Tagen ermöglicht frühzeitig eine Beendigung der 10-tägigen häuslichen Quarantäne. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch. Ein Nachweis über abgeschlossene Impfung oder Genesung befreit zudem von der Test- und Quarantänepflicht. (Upload erforderlich auf Einreiseportal der Bundesrepublik).

Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet: In jedem Fall Quarantänezeit nach Einreise für 14 Tage. Bei Nichtbeachtung muss mit empfindlichen Geldbußen gerechnet werden. Bei Herabstufung des Virusvariantengebietes noch während der Absonderungszeit in Deutschland gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochrisiko- bzw. risikofreie Gebiete.

Hinweise für Geimpfte und Genesene: Geimpfte müssen einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Seit der letzten erforderlichen Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Genesene benötigen einen Nachweis über einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Reisende dürfen keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen.

Gesamte Einstufung als Hochrisikogebiet laut Robert Koch-Institut.

Es besteht keine Testverpflichtung nach der Einreise nach Deutschland.

Für Einreisen nach Deutschland besteht auf dem Luft-, Land- und Seeweg eine Testverpflichtung. Der Test muss 48 Stunden vor Einreise durchgeführt worden sein.

Seit dem 1. August müssen alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, unabhängig vom Verkehrsmittel den Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder einen negativen Test erbringen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Voraufenthalt in einem Risiko- oder risikofreien Gebiet erfolgte. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden und muss Airlines bereits vor der Beförderung vorgelegt werden.

Der Test (PCR-, LAMP-, TMA- oder Antigentest) darf seit 22.12. höchstens 48 Stunden vor Anreise vorgenommen worden sein. Antikörper-Tests sind nicht zulässig.

Bei Flugreisen sollte der Testnachweis in jedem Fall die Pass-/Personalausweisnummer des/der Reisenden enthalten, da dies von einigen Airlines für die Beförderung verlangt wird.

Für Lieferverkehr, Berufspendler und weitere Personengruppen können Ausnahmen bestehen. Kinder unter 6 Jahren sind von Testvorschriften ebenfalls ausgenommen.

Abweichende Regelung für Virusvarianten-Gebiete: Hier ist ausschließlich ein PCR-Test gültig; Antigen-Tests sind nicht mehr zugelassen.

Weitere Informationen zur neuen Einreiseverordnung finden sich bei der Bundesregierung und beim Bundesgesundheitsministerium.

Rückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten müssen generell bereits bei der Einreise die entsprechenden Testnachweise vorlegen. In diesem Fall ist nur ein PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) zugelassen. Ein Impf- bzw. Genesenennachweis ersetzt nicht das negative Testergebnis. Kinder unter 6 Jahren sind ausgenommen.

Bei der Rückkehr aus Virusvarianten-Gebiete gibt es außerdem keine Ausnahmen für Lieferverkehr, Berufspendler und weitere Personengruppen.

Es gibt keine Test- oder Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte bei Ein-/Rückreise. Die vollständige Impfung muss 14 Tage vor Einreise erfolgt sein.

Geimpfte sind bundesweit von Quarantäne- und Testpflichten befreit. Dies gilt jedoch nicht bei der Einreise aus Virusvarianten-Gebieten. Geimpfte müssen einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Seit der letzten erforderlichen Impfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. (Achtung: In Deutschland sind bisher nur vier Impfstoffe – BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson – zugelassen. Als vollständig geimpft gelten nur Personen, die eines der zugelassenen Vakzine verabreicht bekommen haben.) Geimpfte dürfen keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Weitere Informationen stellt die Bundesregierung zur Verfügung.