SAMBIA

Sambias Nationalparks bieten Afrika-Liebhabern Besonderes, vor allem der Süd-Luangwa-Nationalpark: mächtige Elefanten, seltene Thornicroft-Giraffen und hervorragende Möglichkeiten, Löwen und Leoparden zu beobachten. Wenn Sie nicht in kleiner Gruppe, sondern individuell reisen möchten, bieten sich noch weitere lohnende Naturparkziele. Sie werden in offenen Safarifahrzeugen unterwegs sein und nach Sonnenuntergang auch nachtaktive Tiere entdecken; erfahrene Ranger begleiten Sie auf einer Fußpirsch. Boote erreichen auch schwer zugängliche Gebiete; diese Touren lohnen sich auch zur „green season“ im März. Von Mai bis August erleben Sie die kühlere Trockenzeit, September und Oktober als heißere Monate. Ausgangspunkt für Ihre Safari sind eine Lodge mit Panoramablick auf den Luangwa-Fluss, ein rustikales Buschcamp oder ein edles Zeltcamp. Sambia erreicht man nach 12-15 Stunden Flugzeit zeitgleich oder mit einer Stunde Zeitverschiebung zu Mitteleuropa.

Weitere Informationen zu Sambia Safaris

EMPFOHLENE REISEVARIANTEN


Sambia Luangwa:

Afrika pur im Luangwa-Nationalpark! Von zwei verschiedenen Standorten aus erleben Sie den Tierreichtum des Luangwa-Tals.

Von der ersten Lodge aus erkunden Sie den Südluangwa-Nationalpark. Die zweite Unterkunft liegt tiefer im Park abseits der gängigen Pisten. Dort können Sie die Afrikanische Wildnis in Ruhe genießen: mächtige Elefanten, seltene Thornicraft-Giraffen, Leoparden, Löwen uvm.

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Sambia Fluss-Safari:

Erkunden Sie das Luangwatal mit dem Boot!

Durch die vorangegangene Regenzeit sind der Fluss und die Lagunen komplett mit Wasser gefüllt und das Luangwatal ist mit einer Grasdecke und bunten Blumen bewachsen.

Sehr beeindruckend: Die Bootsfahrten in sonst schwer erreichbare Gebiete.

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Sambia Walking-Safari:

Erkunden Sie das Luangwatal auch zu Fuß!

Sie beginnen ganz klassisch mit Pirschfahrten von einer Lodge im Südluangwa-Nationalpark aus. Dann folgt der abenteuerlichere Part: Ihre Walking-Safaris entlang des Mupamadzi Rivers. Übernachtet wird in Bush Camps.

Spüren Sie die afrikanische Natur hautnah!

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Sambia Individual:

Stellen Sie sich Ihr ganz persönliches Programm für Sambia zusammen!

Auf der Basis Ihrer Wünsche und Ideen arbeiten wir dann einen Vorschlag für Ihre Sambia Wunschreise aus. 

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SAFARIS IN Sambia

Bei einer Safariplanung für Sambia sollten Sie besonders diese vierin Betracht ziehen:  Luangwa-Süd-Nationalpark, Kafue-Nationalpark, Lower-Zambesi-Nationalpark und Victoria-Falls-Nationalpark. Ablegene, aber interessant sind auch diese Tiergebiete:  Kasanka-Nationalpark, Liuwa-Plains-Nationalpark, Lochinvar-Nationalpark, Luambe-Nationalpark, Luangwa-Nord-Nationalpark und das Bangweulu-Feuchtgebiet.

Ein ganz besonderer Höhepunkt einer Sambia-Safari ist aber der Luangwa-Nationalpark. Hier lassen sich nicht nur Löwen und Leoparden besonders gut beobachten. Afrika-Liebhaber können auch seltene Tierarten wie Thornicroft-Giraffen und Cookson-Gnus entdecken. Der Südluangwa-Nationalpark ist das besser bekannte Schutzgebiet im Luangwa-Tal. Wild und wenig erschlossen ist der Nordluangwa-Nationalpark. Er ist für private Safaris nicht zugänglich und kann nur bei einer Fußsafari erkundet werden. Wir können Ihnen einen Abstecher dorthin ermöglichen! Dann übernachten Sie in  komfortablen Lodge, die meist am Luangwa-Fluss liegen und in abgelegenen Camps mitten in der Natur – Wildnis pur, aber komfortabel.

WANN IST DIE BESTE REISEZEIT FÜR EINE Sambia-Safari?

Sambia liegt auf der Südhalbkugel. Deshalb verlaufen die Jahreszeiten gegensätzlich zu den europäischen. Der Südluangwa-Nationalpark ist ganzjährig zu bereisen. Zu welcher Zeit Sie reisen wollen, hängt ganz davon ab, was Sie sehen wollen.

Im Südwinter, von Juni bis Oktober, herrscht Trockenzeit. Dann führt der der Luangwa-Fluss weniger Wasser. Das Wild sucht regelmäßig Altarm-Lagunen auf, um zu trinken. Eine großartige Möglichkeit, dort Tiere zu beobachten. Darunter Elefanten und Löwen, die hier auch Hippos jagen. Die Temperaturen im Südwinter sind tagsüber nicht zu hoch. Die Nächte im Juni/Juli können allerdings nur wenige Grad Celsius haben. November und Dezember bringen erste kurze Regenschauer. Das Gras ist noch kurz, viele Wildtiere bekommen Nachwuchs. Eine exzellente Zeit für Sambia-Safaris! Zwischen Januar und März liegt die Hauptregenzeit mit heftigen, aber meist kurzen Regenfällen. Der Luangwa-Fluss führt viel Wasser, alle Pools und Lagunen sind gefüllt. Im März ist „green season“ in Sambia. Es ist heiß und feucht, aber Sie erreichen mit Booten auch sonst schwer zugängliche Gebiete. Wer die mächtigen Victoria-Fälle in Sambia erleben möchte, muss die Regenzeit wählen. Denn der Sambesi führt zur besten Safari-Zeit wenig Wasser.

WIE ERFOLGT DIE ANREISE NACH Sambia?

Flüge nach Sambia werden von verschiedenen Fluggesellschaften angeboten. Die Zielflughäfen sind Lusaka, Hauptstadt von Sambia, und Livingstone, Hauptstadt von Sambias Südprovinz. Livingstone liegt 8 km nördlich der Victoria-Fälle. Die Flugzeit nach Sambia beträgt 12 bis15 Stunden. Die Nachbarländer Simbabwe und Malawi mit Afrikas drittgrößtem See lassen sich gut mit einer Sambia-Safari kombinieren.

Zur Einreise benötigen EU-Bürger und Bürger der Schweiz einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Dieser sollte noch mindestens vier freie Seiten für Einreisevermerke/Stempel haben. Darüber hinaus wird ein Touristenvisum benötigt, das am besten vor der Reise bei der sambischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte. DUMA-Naturreisen ist bei der Beantragung behilflich. Zusätzlich wird bei der Einreise die Vorlage eines Rückflugtickets verlangt sowie der Nachweis ausreichender Geldmittel (Vorlage des DUMA-Vouchers).

Wer aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet einreist, muss eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen. Reisende, die direkt aus Europa nach Sambia einreisen, benötigen keinen Impfnachweis, auch nicht bei Einreise über Simbabwe. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (siehe auch: www.rki.de) anlässlich einer Reise nach Sambia zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder einen Tropenmediziner vor Antritt Ihrer Sambia-Safari. Aktuelle und verbindliche Informationen zu Einreisebestimmungen für Sambia finden Sie unter: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/sambia-node/sambiasicherheit/208606

WIE VERLÄUFT EINE TYPISCHE Sambia-SAFARI?

Eine Sambia-Safari lässt Sie die Naturhöhepunkte des Landes erleben. Den Südluangwa-Nationalpark erkunden Sie mit offenen Allrad-Fahrzeugen. Das garantiert beste Beobachtungen und eine prächtige Fotoausbeute. Sie werden viele Flusspferde, mächtige Elefanten, Große Kudus und wahrscheinlich sogar Afrikanische Wildhunde sehen. Nach Sonnenuntergang lassen sich bei einer Nachtsafari auch nachtaktive Tiere entdecken, häufig auch Leoparden. Bei einer Fußsafari mit einem erfahrenen Ranger ist das Naturerlebnis wirklich hautnah. Und eine Bootssafari zur „green season“ vermittelt zusätzliche Eindrücke. Durch die Kombination der unterschiedlichen Safaris werden Sie Sambias Natur perfekt erleben!

Sambia-Safari: Unterkunft & KÜCHE

Am besten kombinieren Sie auf Ihrer Sambia-Safari auch verschiedene Unterkünfte. Sie können in einer komfortablen Lodge übernachten, deren Safari-Chalets alle einen Panorama-Blick auf den Luangwa-Fluss haben. Die Unterkunft bietet auch Swimming-Pool, Wellness & Spa und hat einen eigenen Zugang zum Südluangwa-Nationalpark. Ein rustikales Buschcamp in entlegener Wildnis sorgt für tägliche Fußsafaris. In einem edlen Zeltcamp sind Sie stilvoll mitten in der Natur untergebracht.

Einheimische Spezialitäten in Sambias Küche sind Brassen aus den Flüssen Sambesi, Kafue und Luapula sowie Süßwasserfische wie Nilbarsch. Dazu wird Nshima gereicht, ein steifer Brei aus Mais- oder Hirsemehl. Die Mahlzeiten in der Lodge und in den Camps entsprechen internationalem Standard.

DIE BELIEBTESTEN NATURPARKS FÜR EINE Sambia-SAFARI

Rund ein Drittel Sambias steht unter Naturschutz. Anders als in manch anderen Safariländern Afrikas sind Sambias Wildschutzgebiete kein Ziel von Massentourismus. Sambias Naturparks punkten mit weitgehend unberührten Ökosystemen, die Sie erkunden können. Dazu gehören folgende Schutzgebiete:

  • der Luangwa-Nationalpark mit seinem gut erschlossenen südlichen Teil und seinem nur für Safari-Anbieter geöffneten nördlichen Teil
  • der Luambe-Nationalpark, Heimat von Cookson-Gnus und Thornicroft-Giraffen
  • die fast ganzjährig überflutete Wildnis der Bangweulu-Sümpfe
  • der Kafue-Nationalpark, Sambias größtes Naturschutzgebiet
  • Sambias kleinstes Schutzgebiet, der Kasanka-Nationalpark
  • der in Sambias äußerstem Westen am Sambesi gelegene Liuwa-Plains-Nationalpark
  • der Lochinvar-Nationalpark mit endemischen Kafue-Litschi-Antilopen
  • der Lower-Zambesi-Nationalpark an der Grenze zu Simbabwe
  • die imposanten Victoria-Fälle 
WAS SOLLTEN Sambia-REISENDE NOCH WISSEN?

Sambia liegt in der Zeitzone Central African Time (CAT) und hat keine Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit. Während der europäischen Sommerzeit (MESZ) besteht Zeitgleichheit, während der europäischen Winterzeit gilt + 1 Stunde.

Amtssprache in Sambia ist Englisch. Außerdem werden etwa 70 Stammessprachen gesprochen, darunter Nyanja, Tonga, Bemba, Lozi, Chokwe, Luvale und Lunda. Ihre Guides verfügen über gute Englisch-Kenntnisse, was die Verständigung auf Ihrer Sambia-Safari vereinfacht.

Die Netzspannung in der Safari-Lodge beträgt 220-240 V, 50 Hz. Sie benötigen einen Universaladapter für das 3-polige Steckersystem. Die Stromversorgung erfolgt über eine Hochspannungsleitung. Für Ausfälle steht ein Generator zur Verfügung. Es kann zu Stromschwankungen und Stromausfällen kommen. In den Buschcamps gibt es keinen Strom. Sie können Ihre Akkus nach Absprache über eine Ladestation im Safari-Fahrzeug aufladen.

In der Regel werden Sie auf Ihrer Sambia-Safari nicht an das Mobilfunknetz angebunden sein. In den abgelegenen Schutzgebieten erfolgt die Kommunikation über Satellitentelefon und Funkgeräte. In den größeren Städten ist das Telefonieren mit dem Mobiltelefon möglich. Um die Kosten gering zu halten, sollten Sie dafür zu Beginn Ihrer Sambia-Safari eine Prepaid-Sim-Karte eines einheimischen Netzanbieters kaufen.

Sambia-SAFARI: GELD, VERSICHERUNG, MEDIKAMENTE

Die Landeswährung in Sambia ist der Zambian Kwacha (ZMW). Das Wort Kwacha bedeutet auf Bemba „Anbruch, Morgendämmerung“. Zambian Kwacha heißt die Währung, weil die des östlichen Nachbarstaats Malawi auch Kwacha heißt.1 ZMW sind 100 Ngwee. Es ist ratsam, am Flughafen oder in einer Wechselstube in Lusaka die mitgebrachte Währung in Kwacha zu tauschen. An Bankautomaten in Lusaka kann mit Kredit- oder EC-Karte mit Maestro-Zeichen und entsprechendem PIN Bargeld abgehoben werden.  Neben dem Kwacha wird Bargeld in US-Dollar als Zahlungsmittel anerkannt.

Bitte prüfen Sie vor Antritt Ihrer Sambia-Safari Ihren bestehenden Reiseschutz. Eine ausreichende Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholschutz ist für Naturreisen in abgelegene Gebiete empfehlenswert. Ratsam ist auch eine Reiserücktrittskosten-Versicherung. Mit einer Reiseversicherung der ERGO sind Sie optimal vorbereitet.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Apotheke über eine ausreichende Reiseapotheke für Sambia. Dazu sollten auch Medikamente gegen Reisekrankheit, Durchfall, Fieber und Schmerzen, Erbrechen und Übelkeit sowie Desinfektions- und Insektenschutzmittel gehören. Vergessen Sie nicht Ihre persönlichen Medikamente in ausreichender Menge einzuplanen und nehmen Sie Ihren Impfpass mit nach Sambia.

WELCHE REISELITERATUR IST FÜR EINE Sambia-Safari EMPFEHLENSWERT?

Zur Vorfreude auf Ihre Sambia-Safari lesen Sie sich in Ihr Reiseland ein. Dazu finden Sie hier eine erste Auswahl:

  • „Reisen in Sambia“ von Ilona Hupe und Manfred Vachal
  • „Luangwa – Afrikas einzigartige Wildnis” von Ilona Hupe und Manfred Vachal
  • “Wildlife of Southern Africa” von Vincent Carruthers
  • “SASOL Birds of Southern Africa” von Ian Sinclair und Phil Hockey

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