SPANIEN

Spanien ist das zweitgrößte Land in Europa. Im Norden und Südwesten grenzt Spanien an den Atlantik, im Nordosten an Frankreich, im Osten und Südosten ans Mittelmeer, im Westen an Portugal und ganz im Süden durch die Enklave Gibraltar an Großbritannien. Neben den 15 autonomen Festland-Gemeinschaften zählen die Balearen und die Kanarische Inselgruppe vor der Nordwestküste Afrikas zur Gesamtfläche Spaniens. Für Naturreisende mit Interesse an Kulturlandschaften und der Freude, bestimmte Tier- und Pflanzenarten zu beobachten, bietet eine Spanien-Reise viele Anreize.

Die grüne hügelige Landschaft der Extremadura im Westen zählt zu den versteckten Juwelen für Vogelbeobachter. Daneben ergänzen der Nationalpark Monfrague am Rio Tajo, die historische Altstadt von Caceres und die angrenzenden Gebirge (Sierras) das Naturerlebnis Westspaniens. Kantabrien im Norden des Landes wird auch als „Espana Verde“ – das immergrüne Spanien – bezeichnet. Auf der Nordseite des Kantabrischen Gebirges, welches parallel zur Atlantikküste verläuft, sorgen die atlantischen Tiefdruckgebiete für ausreichend Wasser. In den abgelegenen Bergketten sind neben Wölfen, Braunbären und Wildkatzen auch zahlreiche Vogelarten beheimatet.

EMPFOHLENE REISEVARIANTEN


Nordspanien –  Braunbär, Wildkatze und Wolf

Kantabrien zählt zu den Biodiversitäts-Hotspots in Europa. Das Kantabrische Hochland ist bekannt für seinen Reichtum an Pflanzen, Vogelarten und seltenen Säugetieren. Es ist Rückzugsgebiet für den europäischen Braunbären, Wildkatzen und den in Familienverbänden lebenden iberischen Wolf. Speziell zur Zugzeit stehen die Chancen gut, im Naturparks Marismas de Santoña einige der 121 nachgewiesenen Vogelarten beobachten zu können. Die Schutzgebiete Montaña Palentina und Las Loras sind aufgrund ihrer Abgeschiedenheit und Lage Ausgangspunkt für weitere Exkursionen zu Fauna und Flora.

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Extremadura –  Trappen, Geier, blühende Dehesa

Die Extremadura ist die vielleicht ursprünglichste Region Spaniens. An der Grenze zu Portugal gelegen, wird sie vom Tajo, dem längsten Fluss der iberischen Halbinsel, durchquert. Bei Naturreisenden geschätzt wird das abgelegene, dünnbesiedelte Gebiet mit Bergen, Wäldern, Seen und Naturschutzgebieten. Der Monfragüe-Nationalpark im Städtedreieck von Cáceres, Plasencia und Trujillo bietet ideale Bedingungen für Greifvögel. Neben Mönchsgeiern gibt es hier Spanische Kaiseradler, Schwarz- und Weißstörche sowie Gänsegeier. Eine Naturreise in die Extremadura wäre unvollständig ohne einen Besuch der Berglandschaften von Sierra de San Pedro und Sierra de Gredos, wo im Frühjahr viele Wildpflanzen blühen und seltene Vogelarten brüten.

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Schmetterlinge im Kantabrischen Gebirge

Im Sommer kann auf der Südseite der Kantabrischen Berge mit in der Regel sonnigen und warmen Tagen gerechnet werden. Auf der Nordseite ist es öfters auch wolkig und Niederschläge sind ganzjährig möglich.

Unterkunft in einem sehr angenehmen, kleinen, familiären Hotel in Cervera. Jedes Zimmer mit eigenem Bad.

Frühstück und Abendessen im Hotel oder einem Restaurant in der Nähe.  Mittagessen meist als individuelles Picknick. 

Wir unternehmen zahlreiche Spaziergänge und kleine Wanderungen, der Schwierigkeitsgrad ist aber gering. Jeder mit normaler physischer Kondition wird die Wegstrecken ohne Probleme gehen können.

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Vogelzug und Frühlingsblüte in Andalusien

An der Südspitze Spaniens lässt sich das Phänomen des Vogelzugs besonders gut beobachten, da das Mittelmeer hier nur 14 km breit ist und besonders die großen Segelflieger ungern große Wasserflächen überfliegen.

Im Herbst sind die Individuenzahlen oft größer als beim Frühjahrszug, allerdings ziehen die Vögel dann meist höher. Im Frühling kommen sie sehr niedrig fliegend auf dem europäischen Festland an, da sie bei der Überquerung der Meerenge von Gibraltar stark an Höhe verlieren.

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Schmetterlinge, Blumen & Vögel in Andalusien

Attraktive Tier- und Pflanzenwelt mit zahlreichen endemischen Arten sowie herrlichen Landschaften

Die Sierra Nevada in Andalusien bildet die höchsten Gipfel der Iberischen Halbinsel (Mulhacén 3.480 m sowie zahlreiche weitere Gipfel über 3.000 m). Durch ihre Lage am südlichsten Rand Europas, in Sichtweite zum Mittelmeer, finden sich auf kürzester Distanz eine Vielzahl von Lebensräumen und biogeographischer Zonen: wüstenhafte Trockengebiete, mediterrane Wälder und Offenlandschaften, Wiesen und Weiden, Gärten, Bäche und Schluchten. Am Fuße der Berge in den südlichen Alpujarras gedeihen Orangen und Avocados, während die Gipfel bis in den Frühsommer hinein schneebedeckt sind.

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Vögel & Orchideen in Pyrenäen und Ebrodelta

3 Geierarten, Orchideen und beeindruckende Blütenpflanzenvielfalt, grandiose Landschaften, Hochgebirgsvögel, Schmetterlinge, Flamingos, Seeschwalben und Wasservögel im Ebrodelta

Eine ornithologisch-botanisch-naturkundliche Reise mit kleinen Wanderungen in den Zentralpyrenäen und dem Ebrodelta

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Kantabrisches Gebirge im Herbst

Kantabrien zählt zu den Biodiversitäts-Hotspots in Europa. Das Kantabrische Hochland ist bekannt für seinen Reichtum an Pflanzen, Vogelarten und seltenen Säugetieren. Es ist Rückzugsgebiet für den europäischen Braunbären, Wildkatzen und den in Familienverbänden lebenden iberischen Wolf. Speziell zur Zugzeit stehen die Chancen gut, im Naturparks Marismas de Santoña einige der 121 nachgewiesenen Vogelarten beobachten zu können. Die Schutzgebiete Montaña Palentina und Las Loras sind aufgrund ihrer Abgeschiedenheit und Lage Ausgangspunkt für weitere Exkursionen zu Fauna und Flora.

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Pardelluchs und seltene Vogelarten

Der Pardelluchs, auch Iberischer Luchs genannt, ist eine der seltensten Katzenarten.

Nur etwa 150 Tiere haben in der spanischen Sierra Morena und dem Gebiet um Toledo überlebt. Sie sind Einzelgänger und vorwiegend nachtaktiv. Das Überleben der scheuen Katzen hängt eng mit dem Erhalt ihres gefährdeten Lebensraumes zusammen. In Spanien sind sie keine typischen Waldbewohner, sie brauchen eine abwechslungsreiche Landschaft mit Buschland, lichten Waldflächen und offenem Gelände.

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