Erst seit 1912 gibt es das Land Albanien, das sich nach der Beendigung der Diktatur von Enver Hoxha und seines Nachfolgers Ramiz Alia seit 1991/92 endlich dem interessierten Besucher öffnete und seither stark europawärts strebt. Das immer noch geheimnisvolle Land, selten beschrieben, fast nie in der Tagespresse erwähnt, bietet eine erstaunliche Vielfalt auf kleinem Raum: antike Stätten, mittelalterliche Burgen und Städte, orthodoxe Klöster, Moscheen in großer Zahl, liebliche Badestrände, fruchtbare Ebenen, ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, kaum begangene Bergregionen. Albanien (28 960 km2), das nur 0,3 % der Fläche Europas umfasst, hat eine besonders reichhaltige Flora: Etwa 30 % aller in Europa bekannten Arten kommen hier vor (3 250 Arten aus 900 Gattungen). Diese Reise erlaubt einen Überblick über Flora des Landes, vom gebirgigen Norden über den Osten des Landes (mit Abstecher nach Mazedonien) bis nach Südalbanien mit seiner mediterran geprägten Pflanzenwelt. Zahlreiche Orchideen-Arten (u.a. Dactylorhiza sambucina, Orchis purpurea, O. pauciflora, O. quadripunctata, Anacamptis laxiflora, u.v.a.), die Prachtwiesen am Llogara-Pass, Endemiten, wie z.B. Halacsya sendtneri (Raublattgewächs), sind einige der Höhepunkte, die Sie erwarten.