Addo-Elephant-Nationalpark in Südafrika

Der Name ist Programm: Der Addo-Elephant-Nationalpark wurde 1931 gegründet, um den damals dort übrig gebliebenen 11 Elefanten Lebensraum zu bieten – auf etwa 8.000 ha. Heute ist der Addo-Park mit etwa 3.600 km² Südafrikas drittgrößtes Naturschutzgebiet und bietet etwa 600 Elefanten, Kapbüffeln, Kudus, Elen- und Kuhantilopen sicheren Lebensraum. Wenn die Elefantenpopulation zu groß wird, werden Tiere an andere Reservate verkauft. Selten zeigt sich eins der Spitzmaulnashörner, die hier seit 1961 leben; auch Leoparden und einigen dort angesiedelte Löwen bleiben meist verborgen. Über Sanddünen ist der Park mit dem Indischen Ozeanverbunden, so dass auch Wale beobachtet werden können.

Der Name ist Programm: Der Addo-Elephant-Nationalpark wurde 1931 gegründet, um den damals dort übrig gebliebenen 11 Elefanten Lebensraum zu bieten – auf etwa 8.000 ha. Heute ist der Addo-Park mit etwa 3.600 km² Südafrikas drittgrößtes Naturschutzgebiet und bietet etwa 600 Elefanten, Kapbüffeln, Kudus, Elen- und Kuhantilopen sicheren Lebensraum. Wenn die Elefantenpopulation zu groß wird, werden Tiere an andere Reservate verkauft. Selten zeigt sich eins der Spitzmaulnashörner, die hier seit 1961 leben; auch Leoparden und einigen dort angesiedelte Löwen bleiben meist verborgen. Über Sanddünen ist der Park mit dem Indischen Ozeanverbunden, so dass auch Wale beobachtet werden können.   Im Park wachsen zahlreiche und verschiedene Pflanzen. Es gibt Küstenvegetation, offene Grasflächen, bewaldete Schluchten und „Fynbos“-Pflanzen, die wenig Wasser brauchen und auch auf nährstoffarmen Böden wachsen. Auch Dickichte aus „Spekboom“ (Speckbaum), immergrüne Sträucher oder kleine Bäume, die nicht nur Wasser speichern, sondern auch fähig sein sollen, besonders viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden. Speckbäume sind im Addo Hauptnahrung für Elefanten und Büffel.   Bei dieser Pflanzen-Vielfalt ist es nicht verwunderlich, dass der Addo-Elephant-Nationalpark auch zahlreiche und unterschiedliche Vogelarten zu bieten hat: von Kronen- und Kampfadler über Kaprötel und Bokmakiri bis zu Sekretär und Weißflügeltrappe.   Ein Besuch des Addo-Elephant-Parks lässt sich gut mit einem Urlaub entlang der Garden Route verbinden: Nur ca 70 km entfernt liegt Port Elizabeth. Ein lohnender Park für Elefantenfreunde und Safarieinsteiger!