Epupa-Wasserfälle in Namibia

Im Nordwesten Namibias an der Grenze zu Angola fließt der Kunene von Ost nach West in den Atlantik. Etwa 190 km vor seiner Mündung stürzt der Fluss etwa 40 m tief in eine Schlucht und bildet die spektakulären Epupa-Fälle. Während der Regenzeit (zwischen Februar und Mai) kann der Fluss so viel Wasser führen, das sich zu den donnernden Epupa-Fällen zahlreiche kleine „Nebenfälle“ bilden. Der Kunene ist Lebensader für das trockenen Gebiet in Angola und Namibia und führt das ganze Jahr über Wasser, so dass an seinen Ufern üppige Vegetation wächst mit Schilf, Wilden Feigen, Baobabs, Makalani-Palmen und Ana-Bäumen.

Im Nordwesten Namibias an der Grenze zu Angola fließt der Kunene von Ost nach West in den Atlantik. Etwa 190 km vor seiner Mündung stürzt der Fluss etwa 40 m tief in eine Schlucht und bildet die spektakulären Epupa-Fälle. Während der Regenzeit (zwischen Februar und Mai) kann der Fluss so viel Wasser führen, das sich zu den donnernden Epupa-Fällen zahlreiche kleine „Nebenfälle“ bilden. Der Kunene ist Lebensader für das trockenen Gebiet in Angola und Namibia und führt das ganze Jahr über Wasser, so dass an seinen Ufern üppige Vegetation wächst mit Schilf, Wilden Feigen, Baobabs, Makalani-Palmen und Ana-Bäumen.

Am tiefen Flusstal leben zahlreiche Wasservögel, im Fluss viele Krokodile. Zwar gibt es in Afrika größere und höhere Wasserfälle, aber die Schönheit der Epupa-Fälle sei einzigartig und ursprünglich, meinen Besucher, die diese abgelegene und schwer erreichbare Gegend aufsuchten (z.B. auf einer Reise durch das Kaokoveld). An den Fällen werden Sie auch auf Himba treffen, die Besuchern handgemachte Souvenirs verkaufen. Eine Gelegenheit, den noch weitgehend ursprünglich lebenden Einheimischen, die über den Tourismus mitbestimmen (es gibt auch Führungen in ihrem nahe gelegenen traditionellen Dorf ), ein Auskommen zu ermöglichen.

Sehr zu hoffen ist, dass die namibische Regierungen den Plan, an den Epupa-Fällen einen Staudamm und ein Wasserkraftwerk zu bauen, nun endgültig fallen lässt. Das Projekt würde nicht nur das Leben der Himba extrem verändern, sondern auch das Ökosystem entlang des Kunene bis zum Atlantik schädigen; ein Stausee, so meinen Fachkundige, würde hier etwa doppelt so viel Wasser verdampfen wie das ganze Land im Jahr verbraucht.