iSimangaliso-Nationalpark in Südafrika

Bis Oktober 2007 hieß er noch „Greater St. Lucia Wetland Park“. Der 13.290 km2 große iSimangaliso-Wetland-Park, Südafrikas zweitgrößtes Schutzgebiet nach dem Kruger-Nationalpark, verweist mit seinem Namen, der „Wunder“ bedeutet, auf ein Zulu-Sprichwort. Er ist wirklich ein Wunder mit seinem einzigartigen Ökosystem, das Savannen, Seen und Sümpfe sowie Dünen und Strände umfasst. 1999 nahm die UNESCO den Park als erstes südafrikanisches Schutzgebiet in die Liste der Weltnaturerbe-Stätten auf.

Bis Oktober 2007 hieß er noch „Greater St. Lucia Wetland Park“. Der 13.290 km2 große iSimangaliso-Wetland-Park, Südafrikas zweitgrößtes Schutzgebiet nach dem Kruger-Nationalpark, verweist mit seinem Namen, der „Wunder“ bedeutet, auf ein Zulu-Sprichwort. Er ist wirklich ein Wunder mit seinem einzigartigen Ökosystem, das Savannen, Seen und Sümpfe sowie Dünen und Strände umfasst. 1999 nahm die UNESCO den Park als erstes südafrikanisches Schutzgebiet in die Liste der Weltnaturerbe-Stätten auf.

Mittelpunkt des iSimangaliso-Wetland-Parks ist der St.-Lucia-See, mit etwa 300 km2 Südafrikas größter See; kein Süßwassersee, sondern eher eine langgezogene flache Lagune mit wechselndem Salzgehalt, die südlich von St. Lucia, fast am Südende des Parks, in den Indischen Ozean mündet. Die Mischung von Süß- und Meerwasser bietet ein reiches Nahrungsangebot für eine Vielzahl verschiedener Fische, die wiederum Massen unterschiedlicher Vögel ernähren: Reiher und Eisvögel, Löffler und Ibisse, Störche und Pelikane, Seeschwalben und Kormorane, Watvögel und Schreiseeadler. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Park mit Vogelreichtum punkten kann: Bisher wurden hier mehr als 500 verschiedene Arten beschrieben, rund ein Viertel aller südafrikanischen Vogelarten.

Die Savannen im Westen des Parks sind Heimat von Büffeln, Schirrantilopen und Meerkatzen, auch Nashörnern und Leoparden. Löwen und Elefanten wurden ausgewildert, so dass auch in diesem Naturpark die „Big Five“ beobachtet werden können. Im Norden des iSimangaliso-Naturparks liegen die Mkhuze-Sümpfe, am Küstenstreifen befinden sich hohe, bewaldete Sanddünen, und auf der Meerseite lassen sich Buckelwale beobachten, von Oktober bis Februar auch Meeresschildkröten (Unechte Karett- und Lederschildkröten) bei der Eiablage. Bemerkenswert sind Tiere, die massenhaft die Feuchtgebiete des Parks bevölkern: Krokodile und Flusspferde kann hier niemand übersehen. Hoch ist im „iSimangaliso“ auch die Froschdichte mit vielen geschützten Arten. Keiner, der KwaZulu-Natal besucht, wird sich der Einzigartigkeit und dem Zauber dieses Schutzgebietes entziehen können. Der iSimangaliso-Wetland-Park ist ganzjährig geöffnet; die südafrikanischen Herbstmonate zwischen April und Juni gelten als schönste Besuchszeit.