Jozani-Nationalpark in Tansania

Wer nach Sansibar reist, sollte nicht nur an Strandurlaub denken. Die zu Tansania gehörende Inselgruppe beherbergt auf der Hauptinsel Unguja ein Kleinod, das man nicht links liegen lassen sollte: den Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, einziges Naturschutzgebiet auf Sansibar, etwa 50 km2 groß. Hier leben rund 3000 Sansibar-Stummelaffen, die nur auf dieser Inselgruppe zu Hause sind. Sie gehören zu den Roten Stummelaffen der Gattung Piliocolobus. Sie ernähren sich von Blättern, Blüten, Samen und unreifen Früchten, denn sie können keinen Zucker verdauen. Gift aus der Nahrung wird „neutralisiert“, indem sie kohlehaltige Substanzen aufnehmen – sie plündern sogar Feuerstellen.

Wer nach Sansibar reist, sollte nicht nur an Strandurlaub denken. Die zu Tansania gehörende Inselgruppe beherbergt auf der Hauptinsel Unguja ein Kleinod, das man nicht links liegen lassen sollte: den Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, einziges Naturschutzgebiet auf Sansibar, etwa 50 km2 groß. Hier leben rund 3000 Sansibar-Stummelaffen, die nur auf dieser Inselgruppe zu Hause sind. Sie gehören zu den Roten Stummelaffen der Gattung Piliocolobus. Sie ernähren sich von Blättern, Blüten, Samen und unreifen Früchten, denn sie können keinen Zucker verdauen. Gift aus der Nahrung wird „neutralisiert“, indem sie kohlehaltige Substanzen aufnehmen – sie plündern sogar Feuerstellen.

Wer die hübsch gezeichneten Waldbewohner, die sich akrobatisch durch das Geäst schwingen, um dann neugierig inne zu halten, einmal erlebt hat, wird sich gern an sie erinnern. Und froh sein, dass dieses Schutzgebiet existiert, denn der Sansibar-Stummelaffe wird nach früherer Bejagung und Zerstörung seines Lebensraumes heute in der Roten Liste der IUCN als „stark gefährdet“ geführt. Im Park leben außerdem Blaumaulmeerkatzen, Sansibar-Ducker, Mangusten und zahlreiche Vögel, von Gelbbauch-Nektarvogel über Braunkopfliest bis zum Pfirsichköpfchen. Die Chwaka-Bucht des Naturparks wird von Mangroven gesäumt und ist eine wichtige „Kinderstube“ für marine Organismen. Bemerkenswert ist die Vielfalt von Schmetterlingen: Im „Jozani“ leben fast hundert verschiedene Arten. Ein Nationalpark, den es lohnt zu durchstreifen!