Kahuzi-Biega-Nationalpark in Kongo

Im Osten der DR Kongo (Region Süd-Kivu, 50 km westlich von Bukavu) liegt der 6.000 km2 große Kahuzi-Biega-Nationalpark, benannt nach den erloschenen Vulkanen Kahuzi (3.308 m) und Biega (2.790 m). Seit 1980 ist der Park UNESCO-Weltnaturerbe, wurde jedoch 1997 auf die Liste der gefährdeten Welterbestätten gesetzt. Der Park befindet sich im westlich Zweig des Ostafrikanischen Grabens auf einer Höhe von 800 m bis 3.400 m, wobei 90 % des Parks im Tiefland liegen, bewachsen mit primärem Bambus-Bergwald.

Im Osten der DR Kongo (Region Süd-Kivu, 50 km westlich von Bukavu) liegt der 6.000 km2 große Kahuzi-Biega-Nationalpark, benannt nach den erloschenen Vulkanen Kahuzi (3.308 m) und Biega (2.790 m). Seit 1980 ist der Park UNESCO-Weltnaturerbe, wurde jedoch 1997 auf die Liste der gefährdeten Welterbestätten gesetzt. Der Park befindet sich im westlich Zweig des Ostafrikanischen Grabens auf einer Höhe von 800 m bis 3.400 m, wobei 90 % des Parks im Tiefland liegen, bewachsen mit primärem Bambus-Bergwald.

Der Park ist Refugium für eine der letzten Populationen des Grauer-Gorillas (auch Östlicher Flachlandgorilla: Gorilla beringei graueri), dessen Bestand in den letzten 20 Jahren rapide gesunken ist (um etwa 80%). Heute leben vielleicht noch 3.800 dieser Riesen, davon 9 Gruppen im Hochlandteil des Kahuzi-Biega-Nationalparks, wo auch ein Teil des Films „Gorillas im Nebel“ über die Forscherin Dian Fossey gedreht wurde.

Grauer-Gorillas ähneln Berggorillas, sind jedoch größer und haben unterschiedliche Gesichtsmerkmale. Touristen besuchen fast immer die Berggorillas in Ruanda oder Uganda, so dass Gorillabesuche im Kahuzi-Biega meist viel „intimer“ ausfallen. Zwei Gruppen sind dort an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt („habituiert“), wobei die besuchten Grauer-Gorillas meist zur Chimanuka-Gruppe gehören.

Beim Trekking könnten Gästen auch Guereza-Mantelaffen oder Eulenkopfmeerkatzen begegnen, gelegentlich auch ein Ducker oder Büffel sowie Waldelefanten, die aber meist nur ihre Spuren hinterlassen haben; selten Schimpansen. Außerdem sind Vögel zu entdecken: Im Kahuzi-Biega-Park wurden 336 Vogelarten nachgewiesen, darunter auch Arten, die nur westlich des Ostafrikanischen Grabens vorkommen wie Blutbrust-Nektarvogel und Kammschnabel-Turako.

Es lohnt sich, den Tourismus im Kahuzi-Biega-Park zu unterstützen. Und wenn Sie mehr zu Gorillas wissen wollen: Schauen Sie doch einmal auf die Seite www.berggorilla.de.