Kibale-Nationalpark in Uganda

Im Westen Ugandas liegt auf einer Höhe von 1.100 - 1.590 m in der Nähe von Fort Portal der 776 km2 große Kibale-Nationalpark. Er ist der zugänglichste von Ugandas Regenwäldern am Fuße des Ruwenzori-Gebirges; zwischen den Bergwäldern liegen Abschnitte mit Gras- und Sumpfland. Der Park ist sehr artenreich; 351 Baumarten wurden nachgewiesen, und einige ragen bis zu 55 m hoch auf.

Im Westen Ugandas liegt auf einer Höhe von 1.100 - 1.590 m in der Nähe von Fort Portal der 776 km2 große Kibale-Nationalpark. Er ist der zugänglichste von Ugandas Regenwäldern am Fuße des Ruwenzori-Gebirges; zwischen den Bergwäldern liegen Abschnitte mit Gras- und Sumpfland. Der Park ist sehr artenreich; 351 Baumarten wurden nachgewiesen, und einige ragen bis zu 55 m hoch auf.

Waldelefanten halten sich meist versteckt; Schirrantilopen und Pinselohrschweine sind eher zu entdecken, gelegentlich auch ein Blauducker. Der Kibale-Wald beeindruckt vor allem durch seinen Primaten-Reichtum: Hier leben 13 verschiedene Affenarten, darunter Grauwangenmangabe und Kongoweißnase, Diademmeerkatze und Vollbartmeerkatze, Guereza-Mantelaffe und Uganda-Stummelaffe.

Größte Attraktion des Kibale-Nationalparks sind jedoch die Schimpansengruppen, die durch Forscher an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt („habituiert“) wurden; mit guten Chancen werden Sie Tiere auf einer geführten Waldwanderung beobachten können. Insgesamt leben im Kibale-Ökosystem etwa 1.450 wilde Schimpansen; dazu 140 Schmetterlingsarten und etwa 335 Vogelarten wie Kräuselhauben-Perlhuhn, Witwenstelze, Band-Schlangenadler, Kongotaube, Schwarzschnabelturako und Riesenturako.

Am besten besuchen Sie den Park in der relativ trockenen Zeit (Juni-September bzw. Dezember – März). Und vielleicht auch das östlich des Nationalparks liegende vogelreiche Bigodi Wetland Sanctuary, in dem örtliche Gemeinden im Rahmen eines Ökötourismus-Projektes Führungen anbieten. Bemerkenswert: Zwischen dem Queen-Elizabeth-Nationalpark und dem Kibale-National-Park gibt es einen sog.“Wildlife Corridor“, um einen Wildwechsel zwischen beiden Gebieten zu gewährleisten.