Kidepo-Valley-Nationalpark in Uganda

Er liegt abgelegen im Dreiländereck Uganda/Sudan/Kenia: der selten besuchte, 1.442 km2 große Kidepo-Valley-Nationalpark im äußersten Nordosten Ugandas. Da die Anreise beschwerlich ist und lange dauert, kann es sich lohnen, in den Park zu fliegen. Der Tourismus hat hier bisher kaum Spuren hinterlassen, so dass den Besucher eine wilde und ursprüngliche Landschaft erwartet: Trockensavanne, die es in Uganda sonst nicht gibt, mit Akazien und Gruppen von Borassuspalmen, kleineren Hügeln und Felsgruppen, umgeben von Bergketten (Höhenlage zwischen 1.300 und 2.750 m).

Er liegt abgelegen im Dreiländereck Uganda/Sudan/Kenia: der selten besuchte, 1.442 km2 große Kidepo-Valley-Nationalpark im äußersten Nordosten Ugandas. Da die Anreise beschwerlich ist und lange dauert, kann es sich lohnen, in den Park zu fliegen. Der Tourismus hat hier bisher kaum Spuren hinterlassen, so dass den Besucher eine wilde und ursprüngliche Landschaft erwartet: Trockensavanne, die es in Uganda sonst nicht gibt, mit Akazien und Gruppen von Borassuspalmen, kleineren Hügeln und Felsgruppen, umgeben von Bergketten (Höhenlage zwischen 1.300 und 2.750 m).

Selbst in der Regenzeit fällt wenig Niederschlag, so dass der Kidepo-Fluss kaum Wasser führt. Die Tierwelt hat sich dem angepasst, so dass hier etwa 30 Säugetierarten vorkommen, die sonst nicht in Uganda-Schutzgebieten zu sehen sind, z.B.  Löffelhund und Streifenhyäne, Erdwolf und Karakal sowie das Güntherdikdik. Neben Elefanten, Büffeln und Steppenzebras gibt es hier auch seltener zu sehende Savannensäuger wie Kleine Kudus, Pferdeantilopen, Klippspringer, die für Uganda typische Rothschildgiraffe sowie die „Bright-Gazelle“, eine Unterart der Grantgazelle.

Der Park ist ein Vogelparadies mit 475 nachgewiesenen Arten, darunter alleine 58 Greifvogelarten wie Bartgeier und Schmutzgeier, Kapadler und Halsband-Zwergfalke. Selten in Afrika zu sehen, aber hier im Park vertreten sind Karamoja-Sänger und Schwarzbrust-Furchenschnabel. Der Park ist ein Traumziel für erfahrene Reisende, die sich erfahrenen Reiseveranstaltern anvertrauen und Abstand zur südsudanesischen Grenze wahren sollten.