Lengwe-Nationalpark in Malawi

Der Lengwe-Nationalpark liegt im Südwesten Malawis an der Grenze zu Mosambik und ist nur 200 km2 groß. Seine Grassavannen und Galeriewälder haben in der Trockenzeit nur noch wenige Stellen, die permanent Wasser führen, so dass man dort dann gut Wild beobachten kann; im Osten nahe dem Haupteingang gibt es auch versteckte Beobachtungsstellen an künstlichen Wasserstellen.

Der Lengwe-Nationalpark liegt im Südwesten Malawis an der Grenze zu Mosambik und ist nur 200 km2 groß. Seine Grassavannen und Galeriewälder haben in der Trockenzeit nur noch wenige Stellen, die permanent Wasser führen, so dass man dort dann gut Wild beobachten kann; im Osten nahe dem Haupteingang gibt es auch versteckte Beobachtungsstellen an künstlichen Wasserstellen.

Raubtiere sind wenig zu sehen, eher Antilopen – und Lengwe beherbergt darunter zwei „Schätze“: die stattliche, wunderschön gezeichnete Nyala, die sonst nirgends in Malawi zu beobachten ist, und das nur 35 cm große Livingstone-Moschusböckchen, eine Zwergantilope, die früher als Unterart des Suni angesehen wurde. Im Park zu beobachten sind auch Impala und Schirrantilope, Grüne Meerkatze und Pavian sowie Afrikanische Büffel.

Mehr als 300 Vogelarten kommen dort vor, häufig sieht man Spinte, Racken und Würger, auch den Braunkopfnikator. Der Lengwe-Nationalpark ist wenig erschlossen, Wege finden sich vor allem in der flachen östlichen Region; doch in der Regenzeit sind die Pisten unbefahrbar, so dass der Park dann geschlossen ist (ca. November bis März).