Lope-Nationalpark in Gabun

2007 wurde der fast 5.000 km2 große Lopé-Okanda-Nationalpark von der UNESCO als Welterbe-Stätte deklariert: Weltkultur- und auch Weltnaturerbe. Weltkulturerbe wegen seiner zahlreichen Zeugnisse frühgeschichtlicher Besiedlung; Weltnaturerbe wegen seiner reichen Tierwelt und seiner vielgestaltigen Vegetation. Denn durch die frühe und lange Besiedlung des Gebietes und das relativ trockene Klima entstand eine Naturlandschaft, die sowohl Savanne als auch Regenwald umfasst mit Pflanzen, die es sonst nicht in Gabun gibt.

2007 wurde der fast 5.000 km2 große Lopé-Okanda-Nationalpark von der UNESCO als Welterbe-Stätte deklariert: Weltkultur- und auch Weltnaturerbe. Weltkulturerbe wegen seiner zahlreichen Zeugnisse frühgeschichtlicher Besiedlung; Weltnaturerbe wegen seiner reichen Tierwelt und seiner vielgestaltigen Vegetation. Denn durch die frühe und lange Besiedlung des Gebietes und das relativ trockene Klima entstand eine Naturlandschaft, die sowohl Savanne als auch Regenwald umfasst mit Pflanzen, die es sonst nicht in Gabun gibt.

Die reichhaltige Fauna des Nationalparks, der etwa 300 km südöstlich der Hauptstadt Libreville liegt, umfasst alleine 45 große und mittelgroße Säugetiere: Waldelefanten, Westliche Flachlandgorillas und Rotbüffel, Raubtiere wie Pardelroller und Leopard, Antilopen wie Sitatunga und Schirrantilope, aber auch zahlreiche kleine Ducker-Antilopen. Besonders farbenprächtig präsentieren sich die stämmigen Mandrill-Männchen; weitere Primaten sind Schimpansen, Schwarze Stummelaffen und Blaumaul- sowie Kronenmeerkatzen. Vogelliebhaber werden begeistert sein: Mehr als 400 Vogelarten wurden im Lopé-Okanda-Nationalpark nachgewiesen, darunter farbenprächtige Turakos und große Nashornvögel mit mächtigen Schnäbeln.

Gabun, das Land, in dem Albert Schweitzer seinen Lebenslauf als Urwaldarzt vollendete, ist wahrlich eine Reise wert. Wer auch noch den Loango-Nationalpark besucht, kann in Naturerlebnissen schwelgen!