Mahale-Nationalpark in Tansania

Verglichen mit dem kleinen Gombe-Stream-Nationalpark ist der weiter südlich am Tanganyika-See liegende Mahale-Mountains-Nationalpark mit 1.613 km2 mehr als 30mal so groß wie sein nördlicher Nachbar. Das wie eine Halbinsel in den See ragende Schutzgebiet ist abgeschieden und liegt abseits aller Fahrtpisten, erreichbar nur per Boot oder Charterflug. Landeinwärts lockt unberührte Natur. Über die gesamte Länge des Parks zieht sich das große Gebirge der Mahale Mountains, Produkt des Afrikanischen Grabens; höchste Erhebung ist der nordwestlich liegende Mt. Nkungwe (2.460 m).

Verglichen mit dem kleinen Gombe-Stream-Nationalpark ist der weiter südlich am Tanganyika-See liegende Mahale-Mountains-Nationalpark mit 1.613 km2 mehr als 30mal so groß wie sein nördlicher Nachbar. Das wie eine Halbinsel in den See ragende Schutzgebiet ist abgeschieden und liegt abseits aller Fahrtpisten, erreichbar nur per Boot oder Charterflug. Landeinwärts lockt unberührte Natur. Über die gesamte Länge des Parks zieht sich das große Gebirge der Mahale Mountains, Produkt des Afrikanischen Grabens; höchste Erhebung ist der nordwestlich liegende Mt. Nkungwe (2.460 m).

Die seewärts liegenden Berghänge bedeckt dichter, immergrüner Regenwald, der reichlich Niederschläge erhält, an den mittleren Hängen wachsen feuchter Bergwald und Bambusdickicht, während an der Ostseite Miombo-Wälder liegen; ab 2.200 m weichen die Wälder montanen Savannen-Graslandschaften.

Hauptattraktion des Parks sind wie in Gombe die Schimpansen, hier jedoch nicht so sicher zu sichten sind wie dort. Ufernah kann man manchmal Anubis-Paviane, Grüne Meerkatzen und Warzenschweine entdecken; im Bergregenwald Guerezas, Rote Stummelaffen und eine nur hier vorkommende (endemische) Unterart des Angola-Stummelaffen. Der Park bietet Vogelfreunden viel: 355 Vogelarten wurden gezählt.

Am See lassen sich Schreiseeadler und Haubenzwergfischer sehen, landeinwärts Kräuselhaubenperlhuhn, Blauwangenspint, Narinatrogon und mit Glück der Langschopfturako. Im klaren Seewasser kann man schwimmen und schnorcheln, um Buntbarsche zu beobachten. Kommen Sie außerhalb der Regenzeit, etwa von Juni bis Oktober, dann halten sich auch die Schimpansen, deren Gesamtbestand im Park auf etwa 800 Tiere geschätzt wird, eher in unteren Bergregionen bzw. um die Forschungsstation herum auf.