Matusadona-Nationalpark in Simbabwe

Als der Sambesi zum Kariba-See gestaut wurde, mussten 1960/61 in der „Operation Noah“ Wildtiere in das angrenzende Matusadona-Wildschutzgebiet am südöstlichen Ufer des Sees umgesiedelt werden. Das etwa 1.400 km2 große Areal - seit 1975 Nationalpark - bot u.a. Afrikanischen Büffeln, Elefanten, Giraffen, Kudus, Impalas und Zebras Zuflucht und wurde ein Juwel für Afrikakenner: entlegen, ursprünglich, wenig besucht – eben einmalig.

Als der Sambesi zum Kariba-See gestaut wurde, mussten 1960/61 in der „Operation Noah“ Wildtiere in das angrenzende Matusadona-Wildschutzgebiet am südöstlichen Ufer des Sees umgesiedelt werden. Das etwa 1.400 km2 große Areal - seit 1975 Nationalpark - bot u.a. Afrikanischen Büffeln, Elefanten, Giraffen, Kudus, Impalas und Zebras Zuflucht und wurde ein Juwel für Afrikakenner: entlegen, ursprünglich, wenig besucht – eben einmalig.

Hier leben noch Spitzmaulnashörner, die auch aus anderen Gegenden Simbabwes in den Park umgesiedelt wurden; hier jagen Löwen sogar Hippos und Krokodile. In der regenarmen Zeit (Mai/Juni bis September/Oktober) sollte man den Park besuchen. Dann ziehen riesige Büffelherden, Antilopen und Zebras allabendlich ans Wasser, Kulisse für die berühmten Sonnenuntergänge.

Der Matusadona-Nationalpark besticht auch durch sein Landschaftserlebnis, das außer dem Seeufer schroffe Berghänge und Schluchten, fast undurchdringliche Wildnis, Mopane-Wälder und wenige Pisten bietet. Guides machen auch Fußsafaris, und Tierbeobachtungen vom Wasser aus sind besonders eindrucksvoll.

Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten: Mehr als 240 Vogelarten wurden im Park nachgewiesen. Am See lassen sich Goliathreiher und Sattelstorch entdecken, Fischadler und Schreiseeadler, Klaffschnäbel und Schlangenhalsvögel, Nilgänse und Hagedasche. Wer unberührte afrikanische Wildnis mit spannenden Tiersichtungen schätzt, der sollte den Matusadona-Nationalpark nicht links liegen lassen!