Nyungwe-Nationalpark in Ruanda

Zwischen dem Kivusee und Butare liegt Im Südwesten Ruandas der Nyungwe-Wald, ein immergrüner Bergregenwald, der als der älteste und ausgedehnteste Ostafrikas gilt. Seit 2005 besitzt das 970 km2 große Gebiet, das sich auf einem westlichen Ausläufer der Ostafrikanischen Grabensystems erstreckt, den Nationalpark-Status. Niederschläge von mehr als 2.000 mm/Jahr erhalten eine artenreiche Pflanzenwelt mit mehr als 200 verschiedenen Baumarten und vielen Hunderten von Farn- und Blütenpflanzen, darunter mehr als 100 Orchideenarten sowie zahlreiche Arten von herrlich blühenden Springkräutern (Impatiens). Viele Pflanzen kommen nur hier vor (sind endemisch).

Zwischen dem Kivusee und Butare liegt Im Südwesten Ruandas der Nyungwe-Wald, ein immergrüner Bergregenwald, der als der älteste und ausgedehnteste Ostafrikas gilt. Seit 2005 besitzt das 970 km2 große Gebiet, das sich auf einem westlichen Ausläufer der Ostafrikanischen Grabensystems erstreckt, den Nationalpark-Status. Niederschläge von mehr als 2.000 mm/Jahr erhalten eine artenreiche Pflanzenwelt mit mehr als 200 verschiedenen Baumarten und vielen Hunderten von Farn- und Blütenpflanzen, darunter mehr als 100 Orchideenarten sowie zahlreiche Arten von herrlich blühenden Springkräutern (Impatiens). Viele Pflanzen kommen nur hier vor (sind endemisch).

Durch den Wald, der sich auf einer Höhe zwischen 1.600 m und 2.000 m erstreckt, führt ein Wegenetz  zu Aussichtspunkten und Wasserfällen. 2010 wurde ein 200 m langer Baumkronenpfad (canopy walkway) eingeweiht, einzigartig in Ostafrika; traumhafte Ausblicke sind 60 m über dem Boden des Nebelwaldes garantiert.

Vielleicht zeigen sich dort sogar einige der 13 Primatenarten, die der Wald zu bieten hat: Vollbart- und Diademmeerkatze oder Kongo-Weißnase. Im Nyungwe Forest lassen sich auch an die Anwesenheit von Menschen gewöhnte („habituierte“) Gruppen von Angola-Stummelaffen sowie Schimpansen beobachten; manchmal zeigt sich ein Serval oder ein Schwarzrückenducker.

Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten! Unter den mehr als 300 nachgewiesenen Vogelarten wären Raritäten wie Kurzschnabel-Honiganzeiger, Kivu-Buschsänger oder Rostbandtimalie zu entdecken; Kronenadler und Ruwenzori-Nektarvogel vielleicht eher, auch Höhlenweihe und Schwarzachseladler. Es ist herrlich, diesen Wald zu durchstreifen – aber nicht immer ganz leicht, dessen Bewohner zu entdecken, vor allem die Schimpansen am frühen Morgen.