Rubondo-Nationalpark in Tansania

Der 457 km2 Rubondo-Island-Nationalpark umfasst mehrere Inseln im Südwesten des Victoria-Sees und schützt wichtige Fischlaichgründe. Die Hauptinsel ist etwa 20 km lang und durchschnittlich 5 km breit, wurde bereits in deutscher Kolonialzeit zum Tierschutzgebiet deklariert und hat seit 1977 Nationalpark-Status. Ein Erbe von Bernhard Grzimek, der hier einst u.a. Nashörner und Zoo-Schimpansen aussetzen ließ; seitdem wird der Park von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft unterstützt. 90 % sind von Feuchtwald bedeckt, außerdem gibt es dort Grasland, Papyrussümpfe und Sandstrände.

Der 457 km2 Rubondo-Island-Nationalpark umfasst mehrere Inseln im Südwesten des Victoria-Sees und schützt wichtige Fischlaichgründe. Die Hauptinsel ist etwa 20 km lang und durchschnittlich 5 km breit, wurde bereits in deutscher Kolonialzeit zum Tierschutzgebiet deklariert und hat seit 1977 Nationalpark-Status. Ein Erbe von Bernhard Grzimek, der hier einst u.a. Nashörner und Zoo-Schimpansen aussetzen ließ; seitdem wird der Park von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft unterstützt. 90 % sind von Feuchtwald bedeckt, außerdem gibt es dort Grasland, Papyrussümpfe und Sandstrände.

Die Sümpfe sind idealer Lebensraum für die Sitatunga-Antilope, die hier heimisch und gut zu beobachten ist. Schirrantilopen sind auf der Insel wenig scheu – wohl weil es hier keine größeren Raubtiere gibt. Vögel sind mit mehr als 400 Arten allgegenwärtig. Hier erreicht der prachtvolle Schreiseeadler seine größte Dichte in Tansania, hier brüten Haubenzwergfischer und Graubrust-Paradiesschnäpper, sind verschiedene Störche, Reiher und der Rosenfußlöffler zu Hause sowie zu bestimmten Zeiten Tausende eurasischer Zugvögel.

Besucher werden auf der Insel zu Fuß oder mit dem Boot geführt und genießen eine ganz andere Wildnis-Erfahrung als in anderen tansanischen Nationalparks, die meist nur mit Fahrzeugen zu erkunden sind.