Ruma-Nationalpark in Kenia

Der 120 km2 große Ruma-Nationalpark im Nyanza-Distrikt wurde schon 1966 als Wildreservat gegründet, um den letzten verbliebenen Lebensraum der stattlichen Pferdeantilope in Kenia zu schützen. 1983 erhielt das Schutzgebiet um die Senke des Lambwe-Flusses, das nur 15 km vom Ostufer des Victoria-Sees entfernt ist, den Nationalpark-Status. Eine Savannenlandschaft im sonst dicht besiedelten Westkenia mit Flötenakazien und Galeriewald am Fluss, Refugium auch für die hier wieder angesiedelte Rothschildgiraffe, für Oribi und Kongoni.

Der 120 km2 große Ruma-Nationalpark im Nyanza-Distrikt wurde schon 1966 als Wildreservat gegründet, um den letzten verbliebenen Lebensraum der stattlichen Pferdeantilope in Kenia zu schützen. 1983 erhielt das Schutzgebiet um die Senke des Lambwe-Flusses, das nur 15 km vom Ostufer des Victoria-Sees entfernt ist, den Nationalpark-Status. Eine Savannenlandschaft im sonst dicht besiedelten Westkenia mit Flötenakazien und Galeriewald am Fluss, Refugium auch für die hier wieder angesiedelte Rothschildgiraffe, für Oribi und Kongoni.

Im Wald am Lambwe-Fluss leben scheue Schirrantilopen, und in ihrer Nähe sieht man nicht selten Leoparden; es lassen sich auch Geparde und Servale beobachten, Anubis-Paviane und Grüne Meerkatzen. Mehr als 400 Vogelarten leben im Park, der als „Important Bird Area“ (IBA) gelistet ist. Hier kann man regelmäßig die Stahlschwalbe beobachten, die in Südtansania brütet und sich von April bis September im Ruma-Park aufhält; ihr Bestand gilt als gefährdet.

2011 wurde der Ruma-Nationalpark außerdem zum Nashorn-Schutzgebiet erklärt, in dem der Kenya Wildlife Service die ersten Spitzmaulnashörner wiederansiedelte. Besucher haben heute eine gute Chance, im Park Nashörner zu beobachten; und wer nur wenigen Touristen begegnen will, der ist hier auch gut aufgehoben!