Semliki-Nationalpark in Uganda

Nördlich de Ruwenzori-Gebirges liegt an seinem Fuße der 220 km2 große Semliki-Nationalpark im äußersten Westen Ugandas an der Grenze zur DR Kongo. Der Park schützt den „Bwamba Forest“, östlichen Ausläufer des kongolesischen Ituri-Waldes. Das Terrain besteht aus Tieflandregenwald, das Klima ist heiß und feucht – eben wie in den Wäldern des Kongobeckens. Entsprechend auch die Artenfülle: Hier gibt es etwa 300 Baumarten, hier flattern 300 verschiedene Schmetterlinge, und neben 63 Säugerarten wurden über 400 verschiedene Vögel nachgewiesen, auch solche, die in Ostafrika sonst nicht zu finden sind.

Nördlich de Ruwenzori-Gebirges liegt an seinem Fuße der 220 km2 große Semliki-Nationalpark im äußersten Westen Ugandas an der Grenze zur DR Kongo. Der Park schützt den „Bwamba Forest“, östlichen Ausläufer des kongolesischen Ituri-Waldes. Das Terrain besteht aus Tieflandregenwald, das Klima ist heiß und feucht – eben wie in den Wäldern des Kongobeckens. Entsprechend auch die Artenfülle: Hier gibt es etwa 300 Baumarten, hier flattern 300 verschiedene Schmetterlinge, und neben 63 Säugerarten wurden über 400 verschiedene Vögel nachgewiesen, auch solche, die in Ostafrika sonst nicht zu finden sind.

Halten Sie Ausschau nach den zahlreichen Nashornvögeln (Schreihornvogel, Zwergtoko, Hartlaubtoko, Weißschopf-Hornvogel und Keulenhornvogel), die im Wald zu entdecken sind, nach Webervögeln wie Haubenweber, Rotkehlweber und Rotbauchweber, nach Gelbkehlkuckuck, Zweifarbenschwärzling und Orangebäckchen, nach Rotfußralle und Palmgeier; der sich von den Früchten der Borassus-Palme ernährt. Im Semliki-Park leben 9 Primatenarten, darunter Schimpansen, Anubis-Paviane, Guereza-Mantelaffen, Diademmeerkatzen und Grauwangenmangaben.

Manchmal trifft man auf Waldelefanten, und im Semliki-Fluss sind Nilkrokodile und Flusspferde nicht selten. Am besten sucht man den Park auf, wenn weniger Regen fällt (Juni/Juli sowie Dezember – Februar). Auch wenn die Anreise beschwerlich ist: Es lohnt sich, den artenreichen Park auf Wanderungen mit Zeltübernachtungen zu erkunden, die heißen Quellen zu besuchen und dann ein erfrischendes Bad am Wasserfall zu genießen.