Shaba-Nationalreservat in Kenia

Ökologisch gesehen gehört das 240 km2 große Shaba-Nationalreservat wie das westlich liegende „Doppelreservat“ Samburu / Buffalo Springs bereits zum trockenen und heißen Nordkenia. Auch Shaba profitiert vom Ewaso-Ngiro-Fluss, der in der Trockenzeit massenhaft Tiere anzieht, sowie von einzelnen Quellen. In der übrigen Zeit hält sich hier meist weniger Wild als in den beiden anderen Schutzgebieten auf, und die Tiere sind scheuer als dort. Dafür kommen weniger Besucher in das Shaba-Reservat, so dass man die Tiere, die man im „Doppelreservat“ sieht, eher für sich alleine hat – und eine traumhafte Landschaft dazu.

Ökologisch gesehen gehört das 240 km2 große Shaba-Nationalreservat wie das westlich liegende „Doppelreservat“ Samburu / Buffalo Springs bereits zum trockenen und heißen Nordkenia. Auch Shaba profitiert vom Ewaso-Ngiro-Fluss, der in der Trockenzeit massenhaft Tiere anzieht, sowie von einzelnen Quellen. In der übrigen Zeit hält sich hier meist weniger Wild als in den beiden anderen Schutzgebieten auf, und die Tiere sind scheuer als dort. Dafür kommen weniger Besucher in das Shaba-Reservat, so dass man die Tiere, die man im „Doppelreservat“ sieht, eher für sich alleine hat – und eine traumhafte Landschaft dazu.

Bekannt wurde das Shaba-Nationalreservat auch durch Joy Adamson, die in dieser Wildnis einen jungen verwaisten Leoparden auswildern wollte; 1980 wurde sie in ihrem Camp im äußersten Südosten des Schutzgebietes ermordet. Alle drei „Schwesterreservate“ der Gegend konnten jahrelang nicht besucht werden, weil Wilderer ihr Unwesen trieben. Erst Richard Leakey konnte die Situation durch Anti-Wilderer-Aktivitäten Anfang der 1990er-Jahre wieder stabilisieren – nur für die Nashörner war es zu spät.