Ziwa-Nashorn-Schutzgebiet in Uganda

Das früher in Uganda weit verbreitete Spitzmaulnashorn und die nördliche Unterart des Breitmaulnashorns sind seit Mitte der 1980er Jahre dort ausgerottet. Deshalb wurde im Jahre 2000 ein von der EU gefördertes Projekt gestartet mit dem Ziel, beide Nashornarten wieder in Uganda einzuführen. Diese werden auf einer 70 km2 großen„Rhino-Farm“ in Ziwa, etwa 180 km nordwestlich von Kampala, gezüchtet und sollen später in den Nationalparks Kidepo Valley und Murchison Falls ausgewildert werden; die Zuchttiere stammten aus Kenia, Südafrika und amerikanischen Zoobeständen.

Das früher in Uganda weit verbreitete Spitzmaulnashorn und die nördliche Unterart des Breitmaulnashorns sind seit Mitte der 1980er Jahre dort ausgerottet. Deshalb wurde im Jahre 2000 ein von der EU gefördertes Projekt gestartet mit dem Ziel, beide Nashornarten wieder in Uganda einzuführen. Diese werden auf einer 70 km2 großen„Rhino-Farm“ in Ziwa, etwa 180 km nordwestlich von Kampala, gezüchtet und sollen später in den Nationalparks Kidepo Valley und Murchison Falls ausgewildert werden; die Zuchttiere stammten aus Kenia, Südafrika und amerikanischen Zoobeständen.

2008 und 2009 kam der erste Nachwuchs zur Welt, ein Erfolg für die vom „Rhino Fund Uganda“ und von der UWA („Uganda Wildlife Authority“) geleiteten Maßnahmen. Besucher des Schutzgebietes können unter Führung erfahrener Ranger Nashörnern nahekommen. Oder an einer Vogelwanderung teilnehmen, um Abdim-Storch und Zimtroller, Goldbugpapagei und Kardinalspecht, Senegalliest und Schwarzkuckuck oder andere der über 250 dort vertretenen Vogelarten zu entdecken. Auch Uganda-Kobs, Oribis und Flusspferde sowie Krokodile sind zu sehen. Das Schutzgebiet bietet sich für einen Tagesausflug oder Zwischenstopp an, und man kann dort auch übernachten.