Chapada dos Guimaraes Nationalpark in Brasilien

Nur ca. 65 km nordöstlich von Cuiaba liegt der 330 km² große Chapada dos Guimaraes Nationalpark. Die felsige Hochebene – ca. 836 m über dem Meer – wurde im April 1989 zum Nationalpark. Der “Parque Nacional da Chapada dos Guimarães“ ist ein Gebiet von unzähligen Wasserfällen, Höhlen, Tafelbergen und Canyons mit einer artenreichen Tierwelt. Der bekannte Cachoeira Véu da Noiva („Brautschleier-Wasserfall“) ist mit 86 m der höchste Wasserfall. Hier liegt auch der Aussichtspunkt Mirante, der geografische Mittelpunkt Südamerikas.

Nur ca. 65 km nordöstlich von Cuiaba liegt der 330 km² große Chapada dos Guimaraes Nationalpark. Die felsige Hochebene – ca. 836 m über dem Meer – wurde im April 1989 zum Nationalpark. Der “Parque Nacional da Chapada dos Guimarães“ ist ein Gebiet von unzähligen Wasserfällen, Höhlen, Tafelbergen und Canyons mit einer artenreichen Tierwelt. Der bekannte Cachoeira Véu da Noiva („Brautschleier-Wasserfall“) ist mit 86 m der höchste Wasserfall. Hier liegt auch der Aussichtspunkt Mirante, der geografische Mittelpunkt Südamerikas.

Die Felsformationen wurden teilweise von Wind und Regen zu bizarren Steinskulpturen geformt. Die Felswände sind orangerot. Ihre Färbung stammt vom relativ hohen Eisengehalt der „Latos-Böden“. Verschiedene Flüsse – wie der Rio Mutuca und der Rio Aricazinho – entspringen hier und speisen die Pantanal-Ebene nicht nur während der Regenzeit mit Wasser. Die beste Besuchszeit ist zwischen Juni und Oktober. Leicht zu beobachten sind Wildschweine, Gürteltiere, Nandus, Aras, Tukane, Papageien und verschiedene Sittich-Arten.