Iguacu Nationalpark in Brasilien

Die Iguazu-Wasserfälle sind ein Geflecht von 20 größeren und 250 kleinen Wasserfällen an der Grenze von Brasilien und Argentinien. Pro Sekunde rauschen zwischen 1.500 m³ und 7.000 m³ Wasser in die Tiefe. Die Cataratas zählen zu den mächtigsten und beeindruckendsten Wasserfällen der Welt. Die Fälle werden von dem Fluss Iguacu, der in Brasilien durch den Zusammenfluss von Irai und Atuba entsteht und nach ca. 1.320 km in den Rio Parana mündet, gespeist.

Die Iguazu-Wasserfälle sind ein Geflecht von 20 größeren und 250 kleinen Wasserfällen an der Grenze von Brasilien und Argentinien. Pro Sekunde rauschen zwischen 1.500 m³ und 7.000 m³ Wasser in die Tiefe. Die Cataratas zählen zu den mächtigsten und beeindruckendsten Wasserfällen der Welt. Die Fälle werden von dem Fluss Iguacu, der in Brasilien durch den Zusammenfluss von Irai und Atuba entsteht und nach ca. 1.320 km in den Rio Parana mündet, gespeist.

Die Iguazu-Wasserfälle, was sich am besten mit „großes Wasser“ übersetzen lässt, sind zwischen 60 und 82 Metern hoch und werden von kleinen Inseln voneinander getrennt. In Brasilien werden die Fälle vom 1986 eingerichteten Iguacu Nationalpark, auf der Argentinischen Seite vom Iguazu Nationalpark geschützt. Die Nationalparks sind ein wichtiger Schutzraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Viele bedrohte Vogelarten, so auch der Tukan, Südamerikanische Nasenbären, Wasserschweine, Affen und Wildschweine sind hier anzutreffen. Im dichten Dschungel des Iguacu Nationalparks leben ca. 800 verschiedene Schmetterlingsarten.

Ca. 80 % der Wasserfälle liegen auf argentinischem Staatsgebiet. Daher hat man von der brasilianischen Seite den besseren (Foto-) Blick auf das Panorama und den Teufelsschlund (port. Garganta do Diabo). Dennoch sollten Besucher die Iguacu-Nationalparks auf beiden Seiten besuchen, da diese jeweils ihren besonderen Reiz haben. Von Argentinien aus führen Stege an einzelne Wasserfälle heran und Besucherboote fahren so nah wie möglich in das große Becken. Im Anschluss bietet sich ein Besuch im privaten Kolibri-Gartens Jardin de los Picaflores an. Planen Sie insgesamt drei Tage für den Besuch des Iguacu Nationalparks ein.

Die Anreise erfolgt in Brasilien über die nächstgelegene Stadt Foz do Iguacu, deren Flughafen von allen großen inländischen Flughäfen angeflogen wird. Verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten stehen auf brasilianischer Seite zur Verfügung. Wer direkt im Nationalpark Iguacu übernachten will, wählt das Belmond Hotel das Cataratas, direkt gegenüber den spektakulären Fällen. Ansonsten empfiehlt sich das Hotel Sanma.