San Ignacio in Mexiko

Die malerische Oase ist ein ruhiger Ort, der sich zum Ausspannen und Genießen eignet. Außerdem ist er Zentrum des Anbaus von Dattelpalmen, die hier vom Wasser eines Süßwasserreservoirs gespeist werden. Etwa 80.000 Dattelpalmen sollen es sein. Früher war San Ignacio ein wichtiger Missionsort. An der spanisch geprägten, von mächtigen Feigenbäumen gesäumten Plaza steht eine der schönsten Missionskirchen Baja Californias, 1786 von den Dominikanern aus Lavablöcken erbaut. Wer einen Ausflug zu den nahegelegenen Felsmalereien plant, sollte das Museum hierzu unbedingt besuchen.

In der Umgebung
Tagesausflug in die Sierra San Francisco mit Santa Marta Felszeichnungen: Baja California ist – was viele Besucher nicht wissen – eines der Zentren prähistorischer Felsmalereien. Hunderte von Galerien sind bekannt und stehen seit 1993 auf der UNESCO-Liste „Erbe der Menschheit“. Sie liegen meist an unzugänglichen Orten in Canyons und Palmenoasen und nur einige wenige können besucht werden. Während der Fahrt über teils holprige Pisten gelangen Sie in die traumhaft schöne Bergwelt der Sierra San Francisco. Vom Parkplatz sind die Höhlen mit den Felszeichnungen nach ca. 1 ½ Stunden mitunter anspruchsvoller Wanderung erreicht.
Tagesausflug in die Sierra San Francisco mit Cueva del Raton Felszeichnungen: Während Sie langsam an Höhe gewinnen, gibt die Sierra San Francisco wunderbare Ausblicke auf die Pazifikebene und die zerklüfteten Canyonlandschaften frei. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Vegetation von epiphytischen Tillandsien über Ferokaktus-Hänge bis hin zu endemischen Idrias. Entdecken Sie nach einer Wanderung die Felszeichnungen der Chochimí-Indianer. Die Cueva del Ratón weist überlebensgroße Zeichnungen von Hirschen, Menschen, Vögeln und Fischen auf.
Wanderungen am Vulkan Tres Virgenes: Die Vulkankette Tres Vírgenes besteht aus drei Vulkanen am südlichen Ende des Hochplateaus von San Ignacio. Sie ist Schutzzone für das hier lebende Wüstendickhornschaf und beeindruckt mit einer vielfältigen Wüstenfauna und -flora. Auf einer ausgedehnten Wanderung (Ausflugsdauer ca. 5 h) über die Lavafelder am Fuß des Vulkans passieren Sie unzählige Riesen-Cardones und dickstämmige Elefantenfußbäume. Zum Abschluss der Exkursion besuchen Sie die einsam gelegenen Anlagen zur Gewinnung geothermischer Energie. Kurze Wanderung (1 h): Auf der Mex1 durchqueren Sie die von den 2.000 m hohen Vulkangipfeln der „Drei Jungfrauen“ - Volcán Las Tres Vírgenes - geprägte Lavalandschaft. Immer mehr nimmt die Landschaft einen vulkanischen Charakter an. Am Fuße des noch aktiven Vulkans machen Sie eine kurze Wanderung, um die außergewöhnliche Atmosphäre zu genießen.
Ausflug zur Laguna San Ignacio: Die Lagune ist eine der drei Buchten, in denen sich die Grauwale im Winter paaren und ihre Jungen zur Welt bringen. Da sie sehr flach ist, kann man oft bis zu 50 Wale aus nächster Nähe bei einer einzigen Bootstour beobachten. Nach der Paarungszeit werden die Wale und ihre neugeborenen Kälber zutraulich und suchen von Zeit zu Zeit den Kontakt zu Menschen.
Während der Walbeobachtungs-Saison (Mitte Januar bis Ende März) fahren Sie mit Pangas (wendige Motorboote) hinaus in die Lagune, um die Meeressäuger in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Außerhalb der Walbeobachtungs-Saison lernen Sie auf einer Bootstour die Mangrovenregionen der Lagune und ihre Vogelwelt kennen. Sie können Meeresschildkröten und Delfine beobachten, wer mag wagt ein erfrischendes Bad in den geschützten Gewässern der Lagune.
Santa Rosalia: Das Städtchen ist die ehemalige Kupfermetropole Baja Californias und verdankt seinen Aufstieg im 19. Jahrhundert der französischen Minengesellschaft El Boleo. Die beeindruckenden Industrieanlagen sind zum Teil noch erhalten und Reste des französischen Einflusses sind auf einem Stadtrundgang gut sichtbar - typische Villen, ein Verwaltungsgebäude (Museo Histórico Minero), das Hotel Francés und die Stahl-Kirche Santa Barbara de Santa Rosalía. Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturmes in Paris, entwarf und fertigte diese Kirche für die Weltausstellung in Paris 1889 komplett aus Stahl. Nach der Weltausstellung wurde sie abgebaut, zerlegt und nach Santa Rosalía verschifft und wieder aufgebaut - sehenswert.

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