MADAGASKAR

Lemuren, Regenwälder und Indischer Ozean

Übersicht

DIE HIGHLIGHTS IN MADAGASKAR

  • Kleine Gruppe mit 4–8 Teilnehmern
  • Privatreise zum Wunschtermin möglich
  • Deutsch sprechende lokale Reiseleitung
  • Makis, Kattas, Sifakas, Indris und einzigartige Natur

Madagaskar ist eine Welt für sich - die Trennung vom afrikanischen Festland hat eine einzigartige Flora und Fauna hervorgerufen. Die Insel im Indischen Ozean besitzt die meisten endemischen Arten weltweit: Über 60 % der Vögel und über 95 % der Reptilien Madagaskars kommen nur hier vor. Ganz besonders faszinierend sind die geselligen Lemuren und die unterschiedlichen Chamäleonarten. Etwa 80 bisher bekannte Arten dieser Verwandlungskünstler leben auf Madagaskar, die meisten nur dort. Darunter Tiere aller Größenstufen: 23-29 mm misst das kleinste Stummelschwanz-Chamäleon, 70 cm das große Parsons Chamäleon. Auch Madagaskars Flora ist beeindruckend: immergrüne Regenwälder, Trocken- und Dornwälder; Sukkulenten, die nirgendwo anders auf der Welt vorkommen; gewaltige Baobabs und mehr als 1.000 verschiedene Orchideenarten.

Programm

PROGRAMM

MADAGASKAR

LEMUREN, REGENWÄLDER UND INDISCHER OZEAN

1. TAG: ABFLUG

Individueller Tagesflug nach Antananarivo („Tana“) und Transfer zum Hotel.

2. TAG: ANTANANARIVO - ANDASIBE

Fahrt nach Andasibe, einer kleinen Siedlung in der Nebelwaldregion der östlichen Küstenbergkette. Unterwegs besuchen Sie das private Peyrieras-Reservat, das zwischen Manjakandriana und Moramanga liegt. Hier werden Sie zahlreiche einheimische Reptilien (vor allem Chamäleons, aber auch Geckos und Schlangen) sowie Frösche und Schmetterlinge kennen lernen. Im angrenzenden Waldgebiet leben an Menschen gewöhnte Lemuren, die sich häufig gut fotografieren lassen: Larvensifakas, Coquerel-Sifakas und Braune Lemuren. Am Abend Spaziergang durch das private, von Andasibes Bewohnern gegründete V.O.I.M.M.A.-Reservat (madagassische Abkürzung für „Die Bevölkerung liebt den Wald“). Hier können Sie nach nachtaktiven Mausmakis und Chamäleons Ausschau halten. 

3. TAG: ANDASIBE: ANALAMASAOTRA, VAKONA

Am Vormittag besuchen Sie den das Waldgebiet Analamazaotra, das zusammen mit dem großen Waldgebiet Mantadia den 1989 deklarierten Andasibe-Mantadia-Nationalpark bildet (früheres „Perinet-Naturreservat“). Stars des Schutzgebietes sind die stummelschwänzigen Indris, mit 8-9 kg Gewicht und 70 cm Sitzhöhe die größten heute lebenden Lemuren. Die Familiengruppen grenzen ihre Territorien mit lauten, heulenden Rufen ab, die frühmorgens durch den Wald schallen. Unvergesslich eindrucksvoll ist so ein Konzert. Am Nachmittag machen Sie eine Kanu-Tour und können auf der Lemuren-Insel der Vakona Lodge Diademsifakas und Varis entdecken.

4. TAG: ANDASIBE - ANTSIRABE

Fahrt zurück Richtung Tana und durch das Hochland weiter nach Süden, vorbei an grünen Reisterrassen und roten Lehmhäusern. In Ambatolampy besuchen Sie unterwegs eine kleine Aluminiumgießerei. In Antsirabe, früher wegen seiner Thermalquellen als „Vichy von Madagaskar“ bekannt, lohnt sich ein abendlicher Bummel durch das Stadtzentrum mit Kolonialvillen, englischen Gärten und den typischen bunten Rikschas, die Pousse-Pousse genannt werden.

5. TAG: ANTSARIBE - RANOMAFANA

Nach dem Besuch einer Halbedelstein-Schleiferei und einer Zebuhorn-Manufaktur Fahrt nach Ambositra, Zentrum des Holzschnitz-Kunsthandwerks. Weiter geht es über Fianarantsoa, „Hauptstadt des Südens“, nach Ranomafana. Die Strecke führt durch eine reizvolle Hügellandschaft, die bis in den letzten Winkel mit mühevoll gepflegten Reisterrassen bebaut ist.

6. TAG: RANOMAFANA NP

Im dichten Ranomafana-Bergregenwald, der 1991 als Nationalpark ausgewiesen wurde und seit 2007 zum Weltnaturerbe der UNESCO zählt, wurde nicht nur 1986 der Goldene Bambuslemur entdeckt, sondern ein paar Jahre später auch der bis dato kleinste Frosch der Welt: Nur 10-12 mm misst der Winzling. Halten Sie Ausschau nach dem Grauen und dem Großen Bambuslemur sowie nach weiteren „Feuchtnasenaffen“, zu denen die Lemuren gehören.

Am Nachmittag Besuch des ValBio-Forschungszentrums (CVB), das 2003 gegründet wurde, um der einheimischen Bevölkerung und Gästen den Wert des Regenwaldschutzes – auf Madagaskar und in der ganzen Welt – darzustellen und zu erforschen. Hier werden auch madagassische und ausländische Studenten ausgebildet.

Bei einer geführten Nachtwanderung könnten Sie neben Chamäleons nicht nur Mausmakis, sondern auch eine Fossa („Frettkatze“) sichten, Madagaskars endemisches Raubtier, das hier angefüttert wird. Oder das Licht lockt sogar einen riesigen Kometenfalter an, dessen Flügelspannbreite 14-16 cm betragen kann!

7. TAG: RANOMAFANA – ANJA – RANOHIRA

Durch Ebenen, auf denen Zeburinder grasen, geht es zum kleinen Anja-Lemurenreservat, das südlich von Ambalavao liegt. Es wurde 1999 als Antwort auf die fortschreitende Zerstörung von Madagaskars Natur gegründet – als Vorbildprojekt, das unter Einbeziehung der ansässigen Bevölkerung nachhaltig Naturschutz vor Ort betreibt. Hier können Sie sehr gut Kattas, die putzigen Lemuren mit den langen Ringelschwänzen, beobachten, Madagaskarleguane oder ein farbenfrohes Teppichchamäleon sichten. Vorbei am Andringita-Gebirge erreichen Sie später den kleinen Ort Ranohira, der am Fuß des bizarren Isalo-Sandsteinmassivs liegt.

8. TAG: ISALO-NATIONALPARK

Wanderung durch die fast unwirklich wirkenden verwitterten Sandsteinformationen des Isalo-Canyons. Sukkulenten-Liebhaber werden sich an verschiedenen Aloe- und Kalanchoe-Arten erfreuen oder an der Madagaskar-„Palme“ Pachypodium („Dickfuß“). Eine weitere fälschlich als „Palme“ bezeichnete Pflanzengattung sind die Schraubenbäume (Pandanus). An einem natürlichen Wasserbecken können Sie ein erfrischendes Bad nehmen. Vielleicht begegnen Ihnen auf der weiteren Wanderung Larvensifakas, Kattas oder Braune Makis.

9. TAG: ISALO – ZOMBITSE-VOHIBASIA NP - TOLIARA

Weiterfahrt in den trockenen Südwesten Madagaskars. Unterwegs kommen Sie an Mahafali-Gräbern vorbei und halten sicher auch an einem der mächtigen Affenbrotbäume; auf der Insel wachsen 7 verschiedene Baobab-Arten. Unterwegs besuchen Sie das Zombitse-Vohibasia-Schutzgebiet, das 2002 als Nationalpark ausgewiesen wurde. Er beherbergt einen einmaligen Rest der im Süden einst überall vorhandenen Trockenwaldvegetation und wurde im Einklang mit der örtlichen Bara-Bevölkerung eingerichtet. Biologen haben hier 85 Vogel- und acht Lemurenarten, die endemische Fossa, 33 Reptil- und 8 Froscharten nachgewiesen. Vielleicht können Sie bei einer geführten Wanderung bestaunen, wie sich Sifakas auf den Hinterbeinen hüpfend am Boden fortbewegen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Toliara an der Straße von Mosambik, das Sie bei einer Stadtführung erkunden.

10. TAG: TOLIARA - ANAKOA

Transfer zum Hafen und Fahrt mit dem Motorboot zur Bucht von Anakoa, wo die Anakao Ocean Lodge liegt. Ein „Meeresjuwel“ mit weißem Sandstrand – ideal zum Erholen nach den erlebnisreichen Reisetagen.

11. TAG: ANAKOA

Je nach Wellengang erreichen Sie mit einer Piroge (Einbaumboot) oder dem Motorboot die vorgelagerte Insel Nosy Ve nahe der Mündung des Onilahy-Flusses. Hier befindet sich der südlichste und durchgängig belegte Brutplatz von Rotschwanz-Tropikvögeln. Am Nachmittag können Sie entspannen, eine Schnorcheltour buchen (optional) oder eine Bootstour, um Buckelwale zu sichten (von Mitte Juli bis Mitte September; Extrakosten).

12. TAG: ANAKOA – TOLIARA - ANTANANARIVO

Rückfahrt mit dem Boot zum Hafen von Toliara und Transfer zum Flughafen für den Rückflug in die Hauptstadt.

13. TAG: ANTANANARIVO - RÜCKFLUG

Stadtführung in der Metropole mit Ausflug zum „Blauen Hügel“, dem heiligen Ort der Merina, und zum alten Königspalast in Abohimanga, seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe. Bis zu Ihrem Rückflug steht Ihnen ein Tageszimmer mit Late Check-out zur Verfügung. Transfer zum Flughafen für den Rückflug, der nach Mitternacht startet.

14. TAG: ANKUNFT


Änderungen im Tourenverlauf bzw. Hoteländerungen vorbehalten.

 

Termine/Preise

TERMINE & PREISE

MADAGASKAR

LEMUREN, REGENWÄLDER UND INDISCHER OZEAN

Privatreise:  zum Wunschtermin Anfrage

Individuelles Programm zum Wunschtermin auf Anfrage


Gruppenreise:    14 Tage / 6 - 8 Teilnehmer
  

Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung
03.10.2020 - 16.06.20202.455 €Buchen & Reservieren



Einzelunterkunft: 380 €
Flüge:    ab 840 € plus 325 € Flughafengebühren
VORGESEHENE UNTERKÜNFTE :

Hotel Au Bois Vert, Hotel Feon'ny Ala, Couleur Cafe, Setam Lodge, Isalo Ranch, Moringa Hotel, Anakonda Ocean Lodge

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

Übernachtung in Doppelzimmern 
9 x Frühstück
4 x Halbpension (Setam Lodge & Anakao Ocean Lodge)
Inlandsflug Tulear - Antananarivo
Alle Transfers
Alle Eintrittsgebühren
Exkursionen laut Programm
Deutsch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Antananarivo

NICHT EINGESCHLOSSEN:

Internationale Flüge, die wir Ihnen auf Wunsch im Namen und auf Rechnung der Fluglinien zu tagesaktuell günstigsten Tarifen vermitteln. Visumgebühr, Getränke, übrige Mahlzeiten

Visum: Erforderlich
Impfung: Keine vorgeschrieben
HINWEISE:

Die Mindestteilnehmerzahl muss bis 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein. 
Der gesetzlichen Pflicht für Pauschalreiseveranstalter zur Kundengeldabsicherung kommen wir durch Übergabe eines Sicherungsscheins der R&V Allgemeine Versicherung AG nach. 
Lesen Sie die Safari Seite sowie die Infos und Reisebedingungen.

Infos

MADAGASKAR

Informationen von A - Z

 

Auswärtigen Amt: Aktuelle Informationen zu Sicherheit, Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Medizin und mehr unter: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Beste Reisezeit:   April/Mai und September und Oktober (eher kühler und regenarm); Ostküste jedoch relativ regenreich.
Einreise: EU-Bürger und Bürger der Schweiz benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum.
Flugdauer: 13 - 14 Stunden
Geld: Währung: 1 MGA (Madagascar Ariary) = 5 Malagasy. EURO und USD können in Banken und offiziellen Wechselstuben gewechselt werden. American Express, Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden in den Hotels der Hauptstadt akzeptiert, in anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen. Einzelheiten erfahren Sie vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Impfungen: Bei der Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Klima: In Madagaskar herrscht ein sub-/tropisches, maritimes Klima, das durch Höhenlage, Monsun und die Nähe zum Meer beeinflusst wird. Das Hochland hat ein angenehmes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von etwa 20 °C, die im madagassischen Sommer (Oktober bis April) kaum über 30 °C steigen. Der madagassische Winter (Mai bis Oktober) ist trocken und kühl, die Temperaturen können auf 5 °C fallen. In der Küstenregion herrscht mehr tropisches Klima ohne echte Trockenzeit. An der Ostküste wehen ganzjährig südöstliche Passatwinde; hier ist es im Sommer (Oktober bis April) heiß mit häufigen Niederschlägen. Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 29 °C mit Höchsttemperaturen von 35 °C im Sommer, sonst sind sie eher gemäßigt. An der Nord- und Westküste gibt es im Winter trockene Ostwinde mit gemäßigten Temperaturen. Im Sommer bestimmen feuchte, niederschlagsreiche Monsunwinde das Klima; die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 26 °C. Der Süden von Madagaskar ist sehr trocken, und es fällt nur wenig Regen.
Mobiltelefon: GSM 900. Der Sende- und Empfangsbereich beschränkt sich auf die größeren Städte und die Hauptverkehrsadern im Land.
Netzspannung: Die Netzspannung in den Hotels und Lodges beträgt 127 oder – überwiegend - 220 Volt, 50 Hz. Europäische Flachstecker passen fast überall, für Schukostecker benötigt man manchmal einen Adapter.
Ortszeit: Auf Madagaskar gibt es keine Umstellung von Sommer- und Winterzeit. Der Zeitunterschied beträgt während unserer Sommerzeit +1 Stunde, während unserer Winterzeit +2 Stunden.
Sprache: Amtssprachen sind Malagasy (Madagassisch) und Französisch; regionale Sprachen dienen als Umgangssprachen. Englisch wird nur in den Großstädten verstanden, Französisch ist weit verbreitet.
Sicherheit: Von unseren örtlichen Kollegen und Reisegästen, die das Land kürzlich bereist haben, liegen uns keine besonderen Hinweise auf Sicherheitsprobleme vor. 

Alle Informationen ohne Gewähr.

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